Corona-Krise

Verwaltungsgericht München: Verbot für "Querdenker"-Demo

In München sollte erneut eine "Querdenker"-Demonstration stattfinden. Das Verwaltungsgericht kippte die Planungen.

In München sollte erneut eine "Querdenker"-Demonstration stattfinden. Das Verwaltungsgericht kippte die Planungen.

Bild: Jens Büttner, dpa

In München sollte erneut eine "Querdenker"-Demonstration stattfinden. Das Verwaltungsgericht kippte die Planungen.

Bild: Jens Büttner, dpa

Die geplante "Querdenker"-Demo in München darf nicht stattfinden. Das hat nun das Verwaltungsgericht in München entschieden. Welche Gründe das Gericht nennt.
In München sollte erneut eine "Querdenker"-Demonstration stattfinden. Das Verwaltungsgericht kippte die Planungen.
dpa
20.11.2020 | Stand: 15:39 Uhr

Das Verwaltungsgericht München hat das Verbot einer "Querdenker"-Demonstration gegen die Corona-Politik bestätigt. Die Veranstalter hatten für Samstag eine Kundgebung mit bis zu 30.000 Teilnehmern auf der Münchner Theresienwiese angemeldet. Die Stadt München untersagte das und wurde am Freitag von den Richtern bestätigt.

München: Unzumutbare Gefahren bei geplanter Querdenker-Demo

Von der geplanten Versammlung gingen voraussichtlich unzumutbare Infektionsgefahren aus, erklärte das Gericht. Das zeige die Erfahrung mit vergangenen "Querdenker"-Versammlungen, die hohe Teilnehmerzahl, das Fehlen eines Hygienekonzepts und die vom Antragsteller offen zum Ausdruck gebrachte Ablehnung staatlicher Maßnahmen. Gegen den Beschluss kann Beschwerde zum Bayerischen Verwaltungsgerichtshof eingelegt werden.

Auch in Kempten kam es erneut zu einer "Querdenker-Demo". Unserer Autorin Aimée Jajes findet: Wer auf die Straße geht, muss sich bewusst sein, wem er da applaudiert.