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Wird der Corona-Sommer zum Horror für Natur und Tiere?

Tagestourismus Oberstdorf Parken Reichenbach

Die Straße zwischen Reichenbach und Schöllang im Gemeindegebiet von Oberstdorf: Am Pfingst-Wochenende drängten viele Menschen in die Allgäuer Berge.

Bild: Michael Mang

Die Straße zwischen Reichenbach und Schöllang im Gemeindegebiet von Oberstdorf: Am Pfingst-Wochenende drängten viele Menschen in die Allgäuer Berge.

Bild: Michael Mang

Wer nicht in den Süden fliegen kann, genießt die freie Zeit zu Hause, fährt an Seen oder in die Berge. Warum Umweltschützer sich darüber große Sorgen machen.

10.06.2020 | Stand: 06:28 Uhr

Einer von ihnen ist Thomas Hennemann. Er arbeitet als sogenannter Gebietsbetreuer, das heißt, er gehört zu einer Gruppe von Naturschutzfachkräften in Bayern, die sich – finanziert vom bayerischen Naturschutzfonds – um besonders sensible Naturräume und Gebiete kümmern. Hennemann, 52, ist Diplom-Forstwirt und betreut das Gebiet Ostallgäuer Alpenrand. Er erzählt: „Nach den coronabedingten Beschränkungen stelle ich fest, dass die Menschen geradezu in die Natur strömen. Vor allem der Anstieg der Tagesausflügler ist massiv. Ich mache momentan nichts anderes, als zu analysieren, was dieser Andrang mit der Natur macht.“

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