Landkreis Günzburg

Wohnmobil wird von Zug gerammt - Warum die Polizei von "Glück" spricht

Der Zusammenprall von Zug und Wohnmobil ging glimpflich aus (Symbolbild)

Der Zusammenprall von Zug und Wohnmobil ging glimpflich aus (Symbolbild)

Bild: Felix Kästle/dpa

Der Zusammenprall von Zug und Wohnmobil ging glimpflich aus (Symbolbild)

Bild: Felix Kästle/dpa

Einen herannahenden Zug hat der Fahrer eines Wohnmobils in Alteshausen übersehen. Im letzten Moment bremste der Fahrer noch etwas ab - und hatte Riesenglück.
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dpa
02.05.2021 | Stand: 19:33 Uhr

Ein Wohnmobil ist am Sonntag im schwäbischen Aletshauen (Landkreis Günzburg) mit einem Regionalzug zusammengestoßen. Der 54-jährige Fahrer und seine Beifahrerin blieben jedoch ebenso unverletzt wie der Lokführer und seine drei Passagiere, wie die Polizei am Sonntag mitteilte.

Der Wohnmobilfahrer habe den Zug zunächst übersehen. Aufgrund der Warnzeichen des Lokführers habe er dann doch noch gebremst, sei aber an dem unbeschränkten Bahnübergang mit der Fahrzeugfront auf den Gleisen stehengeblieben. Der langsam fahrende Zug rammte das Auto.

Regionalzug rammt Wohnmobil: "nur maximal 20 Stundenkilometer schnell"

Als Ursache für den Unfall vermutet die Polizei Unachtsamkeit des Wohnmobilfahrers. "Zum Glück fahren die Züge an der Stelle nur maximal 20 Stundenkilometer schnell", so ein Polizeisprecher. Am Zug entstand ein Schaden von rund 50.000 Euro, er blieb jedoch fahrfähig. Beim Wohnmobil geht die Polizei von einem Totalschaden aus. Die zwischenzeitlich gesperrte Bahnlinie zwischen Mindelheim und Günzburg war nach gut zwei Stunden wieder frei.

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