Neue Bundesregierung will jährlich 400.000 Wohnungen bauen

Wohnungen sind fast überall in Bayern schwer zu finden

Bisher war es vor allem München und Universitätsstädten schwer, eine bezahlbare Wohnung zu finden. Nun weitet sich das Problem auf die Kleinstädte aus.

Bisher war es vor allem München und Universitätsstädten schwer, eine bezahlbare Wohnung zu finden. Nun weitet sich das Problem auf die Kleinstädte aus.

Bild: Daniel Karmann, dpa (Symbolbild)

Bisher war es vor allem München und Universitätsstädten schwer, eine bezahlbare Wohnung zu finden. Nun weitet sich das Problem auf die Kleinstädte aus.

Bild: Daniel Karmann, dpa (Symbolbild)

Wohnungen sind mittlerweile auch in vielen kleineren Städten Bayerns knapp. Das zeigt eine Umfrage. Die weiteren Ergebnisse im Überblick.
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dpa
19.12.2021 | Stand: 08:11 Uhr

Wohnungen sind mittlerweile auch in vielen kleineren Städten Bayerns knapp. In einer am Sonntag veröffentlichten Umfrage der bayerischen Wohnungswirtschaft sagten 89 Prozent der befragten Mitgliedsunternehmen, dass der Wohnungsmarkt in ihrer jeweiligen Kommune angespannt oder sehr angespannt sei.

Inzwischen seien auch in vielen Klein- und Mittelstädten bezahlbare Wohnungen Mangelware, erklärte Verbandsdirektor Hans Maier. "Bis vor einigen Jahren stand der Wohnungsmarkt nur in München und einigen Universitätsstädten unter Druck." Einen ausgeglichenen Wohnungsmarkt vor Ort meldeten laut Umfrage nur 10 Prozent der befragten Unternehmen.

Bundesregierung will jährlich 400.000 Wohnungen bauen

Der Verband der bayerischen Wohnungsunternehmen hat 490 Mitglieder, ganz überwiegend sozial orientierte Genossenschaften und kommunale Gesellschaften.

Maier begrüßte das Ziel der neuen Bundesregierung, jährlich 400.000 neue Wohnungen zu bauen. Der Verband forderte dafür eine deutliche Erhöhung der Fördermittel und bezahlbares Bauland.

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