Alpine Notlage

Bergsteiger fürchtet die Rettungskosten und steigt von Zugspitze ab - Retter finden ihn völlig erschöpft

Schlechtes Wetter an der Zugspitze: Die beiden Bergsteiger waren trotz eines angesagten Wetterwechsels auf Deutschlands höchsten Berg gestiegen (Archivbild).

Schlechtes Wetter an der Zugspitze: Die beiden Bergsteiger waren trotz eines angesagten Wetterwechsels auf Deutschlands höchsten Berg gestiegen (Archivbild).

Bild: Felix Hörhager/dpa

Schlechtes Wetter an der Zugspitze: Die beiden Bergsteiger waren trotz eines angesagten Wetterwechsels auf Deutschlands höchsten Berg gestiegen (Archivbild).

Bild: Felix Hörhager/dpa

Weil das Wetter an der Zugspitze kippte mussten zwei Bergsteiger nach einer Biwaknacht gerettet werden. Einer von beiden war schon auf dem Weg ins Tal.
14.11.2021 | Stand: 18:43 Uhr

Die beiden 31-jährigen Bergsteiger aus Polen hatten sich am Samstag trotz eines vorhergesagten Wetterwechsels zu einer Bergtour auf die Zugspitze aufgemacht. Während des Abstieges vom Gipfel verschlechterte sich die Wetterlage. Weil es bereits dunkel wurde beschloss das Duo in der Nähe der Kammstation zu biwakieren.

Rettungsaktion an der Zugspitze: Bergsteiger will auf eigene Faust ins Tal

Am Sonntag hatte sich das Wetter weiter verschlechtert und die Bergsteiger setzten einen Notruf ab. Da einer der Alpinisten keine Bergeversicherung hatte, wollte er eigenständig ins Tal absteigen. Sein Tourenkollege blieb im Biwak blieb und wartete dort auf das Eintreffen der Bergrettung.

Die Einsatzkräfte aus Tirol entdeckten den absteigenden Polen nach kurzer Suche völlig erschöpft. Die Retter geleiteten die beiden Alpinisten zur Bergstation. Von dort wurden diese mit der Seilbahn ins Tal gebracht.

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