Festspielhaus Füssen

Zweifel? Hat der Intendant nicht

Festspielhaus Füssen, Florian Zwipf-Zacharia

Den Löwen wieder zum Brüllen bringen: Intendant Florian Zwipf-Zacharia will am Festspielhaus Füssen für schwarze Zahlen sorgen.

Bild: Matthias Becker

Den Löwen wieder zum Brüllen bringen: Intendant Florian Zwipf-Zacharia will am Festspielhaus Füssen für schwarze Zahlen sorgen.

Bild: Matthias Becker

Florian Zwipf-Zaharia soll das Festspielhaus Füssen (wieder) zu einer florierenden Kultur- und Theaterinstitution machen. Welche Programm-Ideen der Intendant hat, welche Hürden er sieht und was er Zweiflern entgegnet – darüber sprach Klaus-Peter Mayr mit dem 58-Jährigen Füssener. Auf die Frage beispielsweise, ob er sich ein Motto oder eine Leitlinie für das Programm gegeben hat, antwortet er: „Es gibt kein explizites Motto, aber es gibt eine Leitlinie: Ludwigs Festspielhaus soll ein Ort der Unterhaltung, eine Wohlfühloase sein. Ein Ort, an dem man sich gerne trifft, von Groß bis Klein – auch für Kinder wird etwas geboten sein.“
18.04.2017 | Stand: 12:36 Uhr

Herr Zwipf-Zaharia, Sie organisieren für das Festspielhaus ein Kulturprogramm ohne öffentliche Zuschüsse. Meines Wissens nach wären Sie das erste Veranstaltungshaus in Deutschland, das auf diese Weise einen Gewinn erwirtschaftet. Ist das realistisch?

Zwipf: Unserem Konzept nach ist es realistisch.

Wie wollen Sie die 1.350 Sitzplätze im Theater immer wieder füllen?

Zwipf: Das Festspielhaus ist nicht nur ein Theater. Wir haben drei große Säulen: erstens das Theater, zweitens die Gastronomie, drittens Event-Veranstaltungen. Alle drei Bereiche zusammen werden es uns ermöglichen, dass wir in die schwarzen Zahlen kommen.

Wie lange haben Ihnen die Besitzer Zeit gegeben, um einen Gewinn zu erwirtschaften?

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Zwipf: Wir haben über keinen genauen Termin geredet. Aber es soll so schnell wie möglich sein. Ich selbst setze mir die Frist 2019. Spätestens dann muss es im Festspielhaus richtig laufen. Ich hoffe, dass wir schon 2018 sehr nahe dran sind.

Was im Festspielhaus Füssen zu sehen sein wird (Auswahl)
Die audio-visuelle 3D-Bühnenshow „Ludwig II. - König der Träume“ ist ab 2. Juli täglich zu sehen und wendet sich vor allem an (Tages-)Touristen.
Das Abendprogramm startet am 6. Juli mit der Musical-Adaption von Shakespeares „Sommernachtstraum“ mit der Musik von Heinz Rudolf Kunze. Die Inszenierung stammt von Benjamin Sahler, der auch für die Neuauflage von Ludwig2 verantwortlich ist (drei Aufführungen).
Von 14. bis 16. Juli sowie vom 21. bis 23. Juli findet das „1. Königliche Varieté-Festival“ statt mit Musik, Artistik, Körperkunst, Comedy und Magie (sechs Aufführungen).
Das Ludwig 2 -Musical ist ab 3. August 20 Mal zu sehen.
Die Oper aus Sofia bringt am 16. September Tristan und Isolde von Wagner auf die Bühne, am 17. September Turandot von Verdi.
Vorverkauf Im Festspielhaus, Telefon 08362/50 77 777, sowie bei der Allgäuer Zeitung, Telefon 0831/206 55 55, und unter www.allgaeuticket.de

Ein ambitioniertes Ziel.

Zwipf: Ich weiß, das klingt sehr ehrgeizig, vielleicht träumerisch. Aber ich sehe das auch als realistisch an.

Welche Fehler machten die Vorbesitzer, so dass das Haus nicht richtig zum Laufen kam und dann pleite ging?

Zwipf: Dies möchte ich nicht wirklich beurteilen, sie haben vermutlich das, was wir nun machen, nicht in der Komplexität durchdacht und geplant. Ich glaube, man kann hier schwarze Zahlen erreichen, wenn man’s richtig angeht.

Haben Sie sich ein Motto oder eine Leitlinie für das Programm gegeben?

Zwipf: Es gibt kein explizites Motto, aber es gibt eine Leitlinie: Ludwigs Festspielhaus soll ein Ort der Unterhaltung, eine Wohlfühloase sein. Ein Ort, an dem man sich gerne trifft, von Groß bis Klein – auch für Kinder wird etwas geboten sein.

Wer soll überhaupt als Publikum ins Festspielhaus kommen: die Allgäuer, Menschen aus Stuttgart, Ulm oder München, Touristen aus aller Welt?

Zwipf: Sie haben gerade alle genannt. Es wird Theatererlebnisse für die Menschen geben, die in Urlaub kommen genauso wie Produktionen, die für die Allgäuer speziell gedacht sind.

Welche sind das?

Zwipf: Zum Beispiel wird es in der Weihnachtszeit ein Konzert mit dem Tölzer Knabenchor geben. Dazu wird eher weniger ein „Münchner“ kommen, er kann diesen fantastischen Chor dort erleben. Mit dem 1. Königlichen Varieté-Festival im Juli sprechen wir ebenfalls in erster Linie die Allgäuer und die benachbarten Tiroler an. Dies ist übrigens etwas, was es bisher in Füssen so noch nicht gegeben hat. Und dann gibt es Produktionen, bei denen wir das Haus vermieten – etwa für Ludwig2. Der Produzent spricht Einheimische wie Urlauber an, aber auch Ludwig-Fans in Stuttgart und anderen Städten. Und für alle gibt es eine eigene ganz spezielle Bühnenshow, die primär Tagesgäste anspricht. Dazu haben wir auch schon viele Anfragen von mittleren und größeren Gruppen, die mit Bussen zum Essen hierherkommen wollen.

Wollen Sie jeden Tag eine Veranstaltung anbieten?

Zwipf: Unser Ziel ist: Wir müssen täglich Menschen im Festspielhaus willkommen heißen. Das können wir aber nicht von Heute auf Morgen erreichen. Dies alles muss sich herumsprechen.

Ist die Randlage des Festspielhauses nicht ein Hindernis für einen üppigen Zuschauerzuspruch? Füssen liegt nun mal fernab von München oder Stuttgart – und am Rand des Allgäus.

Zwipf: Das ist genau die Frage, die wir uns auch immer wieder stellen. Wir wären nicht hier, wenn wir sie nicht mit Ja beantworten würden. Wir schaffen das! Dafür sind zwei ganz wichtige Komponenten ausschlaggebend: Wir müssen ein Alleinstellungsmerkmal hier in Füssen finden und schaffen. Also Momente, die man nur hier in dieser Form erleben, sehen, genießen kann. Dazu ein abwechslungsreiches, interessantes und breites Programm. Und dies entsprechend zielgerichtet und effektiv verkaufen. Dann, so bin ich überzeugt, wird es funktionieren. Zugleich wissen wir: Das alles wird nicht schon 2017 funktionieren. Wir werden wahrscheinlich auch 2018 noch nicht komplett ausgelastet sein. Wir denken darüber hinaus.

Wohin?

Zwipf: Ich plane jetzt schon Veranstaltungen für 2019. Hier bin ich natürlich angewiesen auf Anfragen von Fremdveranstaltern, von Mietern. Dazu bin ich sehr viel unterwegs, um Produzenten anzusprechen: Habt ihr nicht was für uns? Ich schaue mir Produkte an, lasse mich überall für neue Ideen inspirieren.

Sind Sie damit Konkurrent der Big Box in Kempten?

Zwipf: Ich sehe uns primär nicht als Konkurrenz, sondern als Ergänzung. Es gibt einen ganz großen Unterschied: Die Big Box ist eine Veranstaltungshalle – wir sind ein Theater in einer einmaligen Lage. Das macht uns so besonders und lässt uns hoffen, dass die Menschen nicht nur ins Theater kommen, sondern zum Festspielhaus. Wir haben im Vergleich zur Big Box eine Bühne und einen etwas kleineren Zuschauerraum. Das heißt: Hier funktionieren einige Stücke viel besser, als in der Big Box. Und so sehen es auch die Veranstalter. Sie entscheiden sich nicht für oder gegen die jeweiligen Häuser, sondern sie schauen ganz genau: Wo passt ihr Produkt besser hin.

Rock-Open-Airs wird es am Festspielhaus Füssen künftig nicht mehr geben. Sie passen nach Meinung des Intendanten nicht zum Ambiente des Hauses.
Rock-Open-Airs wird es am Festspielhaus Füssen künftig nicht mehr geben. Sie passen nach Meinung des Intendanten nicht zum Ambiente des Hauses.
Bild: Benedikt Siegert

Allerdings sind etliche Veranstalter nach der Schließung des Festspielhauses in die Big Box ausgewichen – etwa der Passauer Veranstalter Oliver Forster. Können Sie diese wieder zurückholen?

Zwipf: Herr Forster kommt zurück! Wir haben schon viele Shows vereinbart. Mit seinem Falco-Musical war er gerade schon eine Woche lang zum Proben hier. Aber auch Herr Forster wird sich nicht für Füssen und gegen die Big Box entscheiden. Sondern er sagt: Ich gehe dahin, wo es mir mit der jeweiligen Show am Besten passt.

Sie sprechen von Alleinstellungsmerkmalen des Programms. Die sehe ich momentan noch nicht.

Zwipf: Wer ein Ludwig-Musical sehen will, muss hierherkommen. Das gleiche gilt für die angesprochene Bühnenshow Ludwig II. – König der Träume“: Sie wird es in dieser Form und Größe nur hier geben. Außerdem werden wir für das Allgäu ein tolles, großes Winter-Varieté mit einmaligem Ambiente um die Weihnachtszeit herum aufbauen – ein weiteres Alleinstellungsmerkmal.

Werden die neuen Festspielhaus-Besitzer ein Hotel bauen – was vielleicht helfen würde, das Theater zu füllen und rentabler zu machen?

Zwipf: Ein Hotel ist eine Überlegung – aber keineswegs fix. Ich als Intendant fände ein Hotel für Kulturgäste sehr gut, das würde synergetische Effekte auslösen. Es gibt weltweit genug Beispiele, wie so etwas optimal funktionieren kann.

Das Ludwig-Musical kommt im Sommer wieder – für 20 Aufführungen. Soll der König Stammgast im Haus werden?

Zwipf: Das kann ich mir gut vorstellen. Ludwig gehört in dieses Haus.

Die Ludwig-Produktion hatte mit einer Technik zu kämpfen, die nicht mehr ganz auf der Höhe der Zeit zu sein schien. Verbessern Sie daran etwas?

Zwipf: Die Technik wird gerade runderneuert. Genauso wie eine neue Brandmeldeanlage schon eingebaut worden ist.

Vor zwei Jahren waren Wagner-Opern aus Bulgarien in Füssen zu sehen. Im Herbst kommt die Truppe aus Sofia wieder – mit Wagners Tristan und Isolde und Puccinis Turandot. Sollen Opern künftig fester Bestandteil des Programms sein?

Zwipf: Opern werden sicher immer wieder zu sehen sein. Opern und Konzerte sind ein elementarer Bestandteil unserer abendländischen Kultur. Aber das Festspielhaus wird kein Opernhaus werden. Genauso wenig wie es ein Schauspielhaus wird. Ich bin der Meinung, dass Opern zu einem reichhaltigen Programm gehören. Im September hat das auch damit zu tun, dass wir eine Ergänzung zu den hoffentlich bald wieder stattfindenden Neuschwanstein-Konzerten aufbauen wollen. Eine gewisse Wagner-Pflege ist schon fast ein Muss in Ludwigs Festspielhaus. Wir können das, was auf Schloss Neuschwanstein an Wagner-Opern konzertant aufgeführt wurde, szenisch – als ganze Opern – präsentieren. Zudem wird es eine Kooperation mit dem Augsburger Theater geben, mit dem wir im Laufe einer Spielzeit eine Oper, ein Ballett, ein Schauspiel und ein Konzert aus dem Augsburger Programm in unserem Haus planen.

Und was ist mit der Sofioter Oper?

Zwipf: Der dortige Intendant Plamen Kartaloff hat eine große Affinität, eine große Liebe zu Richard Wagner. Ob es aber immer Sofia sein muss, kann ich jetzt noch nicht sagen. Es gibt auch andere Theater, die Wagner-Inszenierungen machen.

Wenn die Sofioter im September wiederkommen: Wie wird das finanziert? Ich frage, weil die Stadt Füssen für eine Neuauflage im vergangenen Jahr 50.000 Euro hätte bereitstellen sollen für ein zu erwartendes Defizit. Das tat Füssen aber nicht, deshalb kamen die Sofioter auch nicht.

Zwipf: Das Risiko bei den kommenden Aufführungen trägt nicht das Festspielhaus, sondern das Opernhaus Sofia. Ich helfe aber gerade dabei, Sponsoren zu finden und Geld zu akquirieren. Beispielsweise habe ich mit der Staatskanzlei und dem Wirtschaftsministerium in München gesprochen. Sie alle helfen uns, dass das Gastspiel kein finanzieller Misserfolg werden wird.

Wo Florian Zwipf-Zaharia bisher arbeitete
Geboren 1958 in München.
Zwipf studierte Musiktheater an der Musikhochschule München.
Danach arbeitete er im Staatstheater Kassel, Nationaltheater Mannheim (Regieassistent bis Oberspielleiter) und in Vorpommern.
1994 folgte die Berufung zum Intendanten des Theaters Vorpommern. Dort schuf Zwipf über 50 eigene Opern-, Operetten- und Musicalinszenierungen.
Ab 1999 fungierte er als Theaterdirektor und Vorstand im Festspielhaus Füssen. Ende 2001 musste er gehen, als das Ludwig-Musical in eine GmbH umfunktioniert wurde.
2002 machte sich Zwipf als Produzent und Veranstalter selbständig und gründete die Firma „cultus production GmbH“. Sie ging im Herbst 2016 pleite - weil zwei Kulturfestivals in Oberbayern nicht die erwarteten Kartenverkäufe brachten.
Seit Januar 2017 leitet Zwipf als Intendant den Spielbetrieb im Festspielhaus Füssen.
Er lebt mit seiner Familie in Füssen.

Der Buchenberger Veranstalter Allgäu Concerts, der in den vergangenen Jahren erfolgreich große Open Airs vor dem Festspielhaus durchführte, fühlte sich dieses Jahr ausgebootet. Spielen Freilichtkonzerte keine Rolle mehr in Ihrem Konzept?

Zwipf: Doch, sie werden wieder eine Rolle spielen. Ich bin mit Herrn und Frau Bernhard von Allgäu Concerts im Gespräch über verschiedene Veranstaltungen. Wir werden das kundtun, wenn wir gemeinsam die richtigen Sachen gefunden haben. Wir werden wieder Open Airs haben.

Auch Rock-Festivals?

Zwipf: „Rock the King“ wird es hier nicht mehr geben, das sieht auch Herr Bernhard so.

Ist das Festival zu laut, zu rockig?

Zwipf: Ja. Diese Musik passt nicht zum Ambiente unseres Hauses.

Rock wird es in Füssen also überhaupt nicht mehr geben?

Zwipf: Nein. Sowas passt in Buchenberg viel besser.

Gibt es Klassik-Open-Airs?

Zwipf: Vielleicht.

Planen Sie auch Eigenproduktionen?

Zwipf: Wir haben im Jahr 2017 ein paar Produktionen, die man nicht als Eigenproduktionen bezeichnen kann, aber für die wir als Veranstalter stehen. So wird es gleich im Juli das angesprochene Königliche Varieté-Festival geben. Dafür haben wir mit Dirk Denzer einen absoluten Kenner und Fachmann engagiert, der die Shows zusammenstellt – und wir sind verantwortlich. Eigenproduktionen wird es voraussichtlich nur in einer Version geben: Das ist unsere große Bühnenshow mit dem Titel „Ludwig II. – König der Träume“, die ab 2. Juli täglich im Haus laufen wird.

Was werden die Zuschauer sehen?

Zwipf: Sie werden in einer audio-visuellen Bühnenshow vor allem die visionären Projekte des „Märchenkönigs“ in einer atemberaubenden Präsentation aus dem Blickwinkel von König Ludwig erleben. Mit den Mitteln des Theaters und einer, in diesem Ausmaß erstmaligen 3 D-Animation unternimmt der Zuschauer aus der Königsloge heraus eine traumhafte Reise durch das technische und architektonische Erbe des Königs, sowohl durch seine weltbekannten Schlösser, als auch durch einige unrealisierte Prunkfantasien, die wir exklusiv erleben dürfen.

Für wen ist das gedacht?

Zwipf: Für die Touristen, die täglich hier in Füssen sind und alle, die es interessiert.

Als Sie im vergangenen Herbst bei zwei Festivals in Oberbayern wenig Karten verkauften, führten Sie als Begründung an, die Menschen seien von den Terroranschlägen und der weltpolitischen Lage verunsichert und würden sich deshalb bei Kulturveranstaltungen zurückhalten. Das hieße ja fürs Festspielhaus Füssen nicht Gutes.

Zwipf: Ich habe das ein bisschen anders formuliert. Es gab letztes Jahr in München einen Terroranschlag, und kurz darauf einen in Ansbach. Dies hatte bei vielen Festivals in der Folgezeit einen Rückgang der Besucher zur Folge – bis hin zum Oktoberfest. München zählte nachweislich in der zweiten Jahreshälfte 2016 sechs Prozent weniger Touristen als im Vergleich zum Vorjahr. Die Terroranschläge in der Nähe von uns haben eine momentane Starre ausgelöst, die viele Menschen davon abhielt, Veranstaltungen zu besuchen. Das hat sich wieder komplett gelegt.

Sie haben eine Event-Agentur ins Festspielhaus geholt. Warum?

Zwipf: Sie hat die Aufgabe, Events im Haus zu organisieren. Ich finde es gut, dass ein Unternehmen mitmacht, das spezielle Kontakte zu Firmen hat, die hier ihre Weltneuheiten präsentieren. Oder zu Modelabels, die Modeschauen machen. Es kann uns Türen öffnen für Filmproduktionen. Dazu organisieren wir noch Geburtstags- und Hochzeitsfeiern.

An welche Fernsehsender und Produktionen denken Sie?

Zwipf: Die Palette reicht von Deutschland sucht den Superstar bis zum Komödienstadl und Kochshows. Beispielsweise haben wir schon eine große Anfrage vom Bayerischen Fernsehen fürs nächste Jahr.

Was verbindet Sie persönlich mit dem Haus – schließlich waren Sie in den Anfangszeiten Theaterdirektor und Vorstand beim ersten Ludwig-Musical?

Zwipf: Es ist eines der schönsten Häuser, die es gibt. In einer fantastischen Lage. Es strahlt unheimlich viel aus. Als Theatermensch fühle ich mich hier sehr wohl.

Beschert Ihnen das Haus manchmal schlaflose Nächte?

Zwipf: Kultur ist eines der schönsten Dinge, die es gibt auf der Welt. Aber sie beschert mir viele schlaflose Nächte. Und dann weiß ich, warum ich hier bin.