E-Sport-Engagement ausgeweitet

Bericht: Hertha steigt in den E-Sport League of Legends ein

Hertha BSC

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Bild: Andreas Gora

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Der Bundesligist Hertha BSC steht einem Bericht zufolge vor dem Einstieg in den E-Sport League of Legends. Wie das E-Sport-Magazin "Upcomer" berichtet, werden die Berliner 2022 in der Prime League antreten, der LoL-Liga für den deutschsprachigen Raum.

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dpa
07.01.2022 | Stand: 14:36 Uhr

Der Bundesligist Hertha BSC steht einem Bericht zufolge vor dem Einstieg in den E-Sport League of Legends. Wie das E-Sport-Magazin "Upcomer" berichtet, werden die Berliner 2022 in der Prime League antreten, der LoL-Liga für den deutschsprachigen Raum.

Dafür habe der Hauptstadtclub den Startplatz von der hessischen E-Sport-Organisation Team Riverside übernommen, die im kommenden Jahr in der zweithöchsten Ebene der Prime League antreten sollten. Von Riverside übernimmt Hertha dem Bericht zufolge auch den Toplane-Spieler Julien "Fl4mer" Berschuck.

Weitere Quellen aus dem Umfeld des Vereins bestätigten der Deutschen Presse-Agentur den Einstieg. Ein Sprecher wollte den Bericht am Freitag weder bestätigen noch dementieren. Hertha hat bereits mehrere E-Sportler in der Fußballsimulation FIFA unter Vertrag.

Der Hauptstadtverein ist nicht der erste Bundesligist, der sein E-Sport-Engagement auf League of Legends ausweitet. Der FC Schalke 04 unterhielt bis zum Sommer ein Team in der höchsten europäischen Spielklasse LEC. Den Startplatz in der Liga verkaufte der klamme Club jedoch im Herbst an die schweizer E-Sport-Organisation BDS Esports für 26,5 Millionen Euro.