Winterspiele

DEB-Präsident Reindl nicht zu Olympia nach Peking

DEB-Präsident

Franz Reindl wird nicht nach Peking reisen.

Bild: Tobias Hase

Franz Reindl wird nicht nach Peking reisen.

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München (dpa) - Der Präsident des Deutschen Eishockey-Bundes, Franz Reindl, verzichtet auf seine Reise zu den Olympischen Winterspielen im Februar in Peking.

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dpa
07.01.2022 | Stand: 15:53 Uhr

München (dpa) - Der Präsident des Deutschen Eishockey-Bundes, Franz Reindl, verzichtet auf seine Reise zu den Olympischen Winterspielen im Februar in Peking.

"In meiner Funktion als DEB-Präsident werde ich nicht anreisen", sagte Reindl der Deutschen Presse-Agentur. Er wolle damit einen Platz für einen Betreuer oder im Trainerstab der DEB-Delegation freimachen. Reindl, der auch im Exekutivkomitee des Weltverbandes IIHF sitzt, hätte indes auch als IIHF-Vertreter nach Peking reisen können. "Das werde ich aber nicht machen", sagte der 67-Jährige und begründete: "Ohne Aufgabe sollte man das nicht machen. Man will ja dann auch bei der Mannschaft sein, aber das geht ja nicht."

Hintergrund sind die Corona-Bestimmungen. In Peking bewegen sich alle Olympia-Teilnehmer in Blasen, die nicht durchbrochen werden dürfen. Als IIHF-Mitglied könnte Reindl nicht mit den deutschen Spielern oder Bundestrainer Toni Söderholm in persönlichen Kontakt treten.