Langlauf

Geschwister-Siege bei Tour de Ski - Carl und Brugger Elfte

Kerttu Niskanen

Siegte, wie ihr Bruder Iivo über 15 Kilometer, über die kürzere Distanz von zehn Kilometern beim Langlauf: Kerttu Niskanen.

Bild: Peter Schneider

Siegte, wie ihr Bruder Iivo über 15 Kilometer, über die kürzere Distanz von zehn Kilometern beim Langlauf: Kerttu Niskanen.

Bild: Peter Schneider

Ein seltenes Kunststück ist den finnischen Geschwistern Kerttu und Iivo Niskanen gelungen. Am zweiten Tag der Tour de Ski der Langläufer in Lenzerheide sicherten sich die beiden die Siege über 10 beziehungsweise 15 Kilometer klassisch.

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dpa
07.01.2022 | Stand: 14:31 Uhr

Ein seltenes Kunststück ist den finnischen Geschwistern Kerttu und Iivo Niskanen gelungen. Am zweiten Tag der Tour de Ski der Langläufer in Lenzerheide sicherten sich die beiden die Siege über 10 beziehungsweise 15 Kilometer klassisch.

Im Wachs-Truck der Finnen stieg eine spontane Party. Von den deutschen Startern überzeugten Victoria Carl und Janosch Brugger als jeweils Elfte. In der Gesamtwertung führen Kerttu Niskanen und der Norweger Johannes Klaebo. Auf der 3. Etappe am Silvestertag stehen in Oberstdorf Freistil-Massenstartrennen auf dem Programm.

Bei dichtem Schneefall und Temperaturen um den Gefrierpunkt im Biathlon-Stadion von Lenzerheide gab es bei den Frauen nicht den angestrebten Top-10-Platz. Allerdings war man im DSV-Team nicht unzufrieden. "Es war ein rundum gutes Mannschaftsergebnis. So kann es weitergehen", sagte Bundestrainer Peter Schlickenrieder angesichts der Ränge 17 für Antonio Fräbel, 20 für Katharina Hennig und 21 für Katherine Sauerbrey. Carl freute sich angesichts der Höhe und der Bedingungen über ihren elften Platz. "In der zweiten Runde konnte ich mich noch mal ganz gut pushen. Wir hatten wieder gutes Material unter den Füßen, was die Mannschaftsleistung ausdrückt", sagte Carl.

Genauso erfreut war Brugger, der mit Platz elf die erste Teilnorm für eine Teilnahme an den Olympischen Winterspielen erfüllte. "Janosch hat ein sehr gutes Rennen gemacht und gezeigt, dass er es einfach drauf hat", lobte Schlickenrieder. Man gehe jetzt zufrieden in den Ruhetag am Donnerstag und wolle Kräfte sammeln, um sich bei den Heimrennen in Oberstdorf bestens zu zeigen.