Stiftung Warentest

Schnäppchen-Fernseher schwächeln oft bei Bild und Ton

Die Stiftung Warentest hat Fernseher zum Schnäppchenpreis aus Discountern und Baumärkten untersucht. Überzeugt haben die Geräte nicht (Symbolbild).

Die Stiftung Warentest hat Fernseher zum Schnäppchenpreis aus Discountern und Baumärkten untersucht. Überzeugt haben die Geräte nicht (Symbolbild).

Bild: Marius Becker, dpa (Symbolbild)

Die Stiftung Warentest hat Fernseher zum Schnäppchenpreis aus Discountern und Baumärkten untersucht. Überzeugt haben die Geräte nicht (Symbolbild).

Bild: Marius Becker, dpa (Symbolbild)

Die Stiftung Warentest hat Fernseher zum Schnäppchenpreis aus Discountern und Baumärkten untersucht. Überzeugt haben die Geräte nicht.
16.04.2021 | Stand: 08:21 Uhr

Bildqualität mau, Klangqualität unterdurchschnittlich: In einem Vergleich der Stiftung Warentest haben neun Fernseher mit 32 oder 43 Zoll, die als Aktionsware in den Regalen von Supermärkten, Discountern oder Baumärkten standen, nicht begeistert.

Im Gegenteil: Die Testgeräte zwischen 130 und 400 Euro ruckelten bei schnellen Bewegungen - etwa bei Sport-Programmen - oft gewaltig. Und bis auf eines von zwei UHD-Geräten (4K) im Testfeld bot keiner der Testkandidaten eine einstellbare Bewegtbildoptimierung, die in der Lage wäre, dieses Manko auszugleichen.

Verzerrter Klang

Auch in Sachen Klang förderte der Schnelltest wenig Erfreuliches zu Tage. Oft traten schon bei geringen Lautstärken Verzerrungen auf. Ansonsten attestierten die Experten den Fernsehern zwar durchaus eine zeitgemäße Ausstattung von der Netzwerkfähigkeit über gängige Streaming-Apps bis hin zum Dreifach-Tuner für alle Empfangswege. Das Programm über USB auf angeschlossene Speichermedien aufzeichnen konnten aber nur zwei Geräte im Testfeld.

Auf altbekannte, klingende Markennamen dürfen sich Käuferinnen und Käufer übrigens nicht verlassen. Denn bei den untersuchten TVs waren Marke und Hersteller selten identisch. Die meisten Geräte sind den Angaben zufolge von Lizenznehmern produziert worden.

Vernachlässigte "Kleine"

Und wie kommt das schlechte Abschneiden der vermeintlich günstigen, vergleichsweise kleinen Fernseher zustande? Die Hersteller konzentrierten sich bereits seit Jahren auf Modelle jenseits der 50 Zoll. Ihnen kämen fast ausschließlich technische Entwicklungsschritte zugute, während die kleineren Vertreter eher vernachlässigt würden, erklären die Tester.

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Ihr Fazit: Als Zweitgerät für Küche oder Gartenlaube könnte "der eine oder andere Kleine" den Ansprüchen von Käuferinnen und Käufern unter Umständen genügen. Für den Kinoabend im Wohnzimmer gebe es aber eine deutlich größere Auswahl an guten Modellen mit größerem Bildschirm.