Stiftung Warentest

Test: Fahrradhelm für 45 Euro schützt am besten

Fahrradhelme im Test: Die Stiftung Warentest hat 14 Helme fürs Rad getestet. Der Beste war auch gleichzeitig einer der günstigsten.

Fahrradhelme im Test: Die Stiftung Warentest hat 14 Helme fürs Rad getestet. Der Beste war auch gleichzeitig einer der günstigsten.

Bild: Stiftung Warentest

Fahrradhelme im Test: Die Stiftung Warentest hat 14 Helme fürs Rad getestet. Der Beste war auch gleichzeitig einer der günstigsten.

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Fahrradhelme im Test: Die Stiftung Warentest hat 14 Helme fürs Rad getestet. Der Beste war auch gleichzeitig einer der günstigsten.
23.06.2021 | Stand: 07:33 Uhr

Die Stiftung Warentest hat Fahrradhelme uner die Lupe genommen - und ist zu einem erstaunlichen Ergebnis gekommen. Im aktuellen Test 2021 nahmen die Prüfer 14 Helme genau unter die Lupe. Ihr Ergebnis: Den besten Unfallschutz bietet ein Fahrradhelm für 45 Euro. Einziges Manko des "Fischer Urban Plus": Seine Größe lässt sich aber nur schwer anpassen.

Getestet wurden 14 Fahrradhelme für Erwachsene zu Preisen von 35 bis 160 Euro. Acht Modelle bekamen von den Testern das Ergebnis gut, die anderen immerhin befriedigend, auch sie schützen demnach wirksam vor Kopfverletzungen. „Jeder Helm ist besser als keiner“, heißt es im Testbericht.

Einige Anbieter versprechen Extra-Schutz durch Mips, ein Schutzsystem für Zusammenstöße aus verschiedenen Richtungen. Der Test zeigte allerdings, dass Mips keine Voraussetzung für einen guten Helm ist. Wichtig sei, dass der Helm gut sitzt. Radler sollten daher verschiedene aufprobieren und ein bequemes, leicht einzustellendes Modell kaufen.

Stiftung Warentest testet Fahrradhelme: Acht von 14 gut

Außer Konkurrenz prüften die Tester auch den Hövding 3, einen 350 Euro teuren Airbag für Radfahrer. Im Test mit einem Stuntman funktionierte er den Angaben zufolge gut. Doch nicht in allen Situationen öffnete er zur rechten Zeit. Auch der Tragekomfort sei gewöhnungsbedürftig: Der 840 Gramm schwere Airbag liege wie ein schwerer Schal um den Hals, zusätzlich drücken der Akku und das Verstellrad im Nacken.

Für die volle Schutzwirkung sollte ein Fahrradhelm immer richtig sitzen. "Er muss bei einem Sturz an Ort und Stelle bleiben, sonst wird er selbst zur Gefahr", sagt René Filippek vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC). Der Kopfschutz sollte Hinterkopf und Schläfen bedecken, dabei waagerecht, bequem und so fest sitzen, dass er beim Kopfschütteln nicht verrutscht. "Die vordere Helmunterkante befindet sich dann etwa zwei Finger breit über der Nasenwurzel." Dabei darf er das Sichtfeld nicht einschränken - deshalb eignen sich zum Beispiel Helme mit Schirmchen selten für gebückter sitzende Rennradfahrer.

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Die 14 Fahrradhelme wurden im Rahmen eines Gemeinschaftstests von der Stiftung Warentest zusammen mit dem ADAC und dem österreichischen Verein für Konsumenteninformation (VKI)unter die Lupe genommen.