Gaspreise steigen

Viele Gasversorger erhöhen jetzt ihre Preise - so kann man sparen

Zum Jahreswechsel müssen sich viele Haushalte in Deutschland auf deutlich steigende Gaspreise einstellen - außer, sie reagieren.

Zum Jahreswechsel müssen sich viele Haushalte in Deutschland auf deutlich steigende Gaspreise einstellen - außer, sie reagieren.

Bild: Karl-Josef Hildenbrand, dpa

Zum Jahreswechsel müssen sich viele Haushalte in Deutschland auf deutlich steigende Gaspreise einstellen - außer, sie reagieren.

Bild: Karl-Josef Hildenbrand, dpa

Zum Jahreswechsel müssen sich viele Haushalte in Deutschland auf deutlich steigende Gaspreise einstellen - außer, sie reagieren.
27.12.2020 | Stand: 13:47 Uhr

Nach Angaben des Internet-Vergleichsportals Check24 haben 350 Gas-Grundversorger Preiserhöhungen von durchschnittlich 6,5 Prozent angekündigt. Davon betroffen seien rund 1,9 Millionen Haushalte. Bei einem Jahresverbrauch von 20 000 Kilowattstunden bedeute das zusätzliche Kosten von durchschnittlich 93 Euro pro Jahr.

Eine Preissenkung hätten dagegen nur 13 Grundversorger angekündigt - im Schnitt um 5,3 Prozent. Davon profitierten rund 250 000 Haushalte. Das Heizen, Kochen und Duschen mit Gas werde vor allem durch den zum Klimaschutz neu eingeführten CO2-Preis teurer.

Beim Strom halten sich den Portalen Verivox und Check24 zufolge Preiserhöhungen und Preissenkungen in etwa die Waage. Nach Angaben von Verivox haben für Januar und Februar 2021 insgesamt 105 der rund 800 regionalen Stromversorger Preissenkungen von rund 2 Prozent angekündigt. Die durchschnittliche Entlastung liege bei 23 Euro pro Jahr. Gleichzeitig hätten 88 Grundversorger Preiserhöhungen von durchschnittlich 3 Prozent gemeldet, was Mehrkosten von rund 33 Euro pro Jahr entspreche.

Gaspreise steigen - Anbieter wechseln

Verbraucherschützer raten dazu, bei Preiserhöhungen den Anbieter zu wechseln. "Ein Tarifvergleich empfiehlt sich einmal im Jahr. Denn der Wettbewerb um Kunden im Gasmarkt ist sehr rege. Die Preise ändern sich stetig – und ein Tarif, der bei Vertragsschluss mal günstig war, muss es heute nicht mehr sein", heißt es etwa bei Finanztip.de. Dazu können Vergleichsportale im Internet genutzt werden. Kündigung und Wechselformalitäten übernimmt dabei in der Regel der neue Versorger.