Kronburg

Kronburg setzt auf „Masterplan“

KB Hauptstraße

KB Hauptstraße

Bild: Franz Kustermann

KB Hauptstraße

Bild: Franz Kustermann

Nachdem die Gemeinde Kronburg nun den Förderbescheid für die Sanierung der Hauptstraße erhalten hat (wir berichteten), haben die Gemeinderäte jetzt erste Beschlüsse gefasst, die im Zuge der Maßnahme verwirklicht werden sollen: So könnten etwa Leerrohre für die Glasfasernutzung beim Bau mit in den Straßenkörper eingebracht werden. Weil dabei aber bis zu jedem einzelnen Anwesen eine separate Leitung vom sogenannten Kabelverzweiger aus gelegt werden muss, ist hierfür ein eigener „Masterplan“ erforderlich. Mit bis zu 50 000 Euro kann dieser laut Bürgermeister Hermann Gromer über ein neues Programm des Bundes gefördert werden. Einstimmig beschloss der Gemeinderat, den hierfür notwendigen Zuschussantrag zu stellen.

02.03.2020 | Stand: 16:07 Uhr

Die Telekom will hierzu im Gemeindeamt Bürgersprechstunden abhalten. Dabei will sie detailliert über die Möglichkeiten zur Glasfaser-Nutzung informieren. Wann die Beratungsstunden stattfinden, wird noch rechtzeitig bekannt gegeben. Falls ausreichend Interesse besteht, will der Gemeinderat entscheiden, ob im Zuge der Hauptstraßen-Sanierung die Leerrohre auch tatsächlich mitverlegt werden. Ebenfalls einstimmig hat der Gemeinderat die Erneuerung der gesamten Straßenbeleuchtung an der Hauptstraße (mit Ausnahme der Lampe bei der Auffahrt zum Schloss) in Kronburg beschlossen: Elf LED-Lampen (Masthöhe zehn Meter) für rund 46 000 Euro sollen entlang der Straße installiert werden. Sämtliche Lampen werden so eingestellt, dass sie hauptsächlich nur den Straßenkörper/Gehsteig beleuchten.

Darüber hinaus soll vor der Westseite der Kirche auf einem etwas niedrigeren Mast erstmals eine stromsparende LED-Lampe installiert werden: Weil hierfür eine neue Stromleitung verlegt werden muss, belaufen sich die Kosten dafür auf 11000 Euro.

Für den geplanten Geh- und Radweg an der Memminger Straße ist die Ausschreibung bisher noch nicht erfolgt. Denn die Regierung von Schwaben hat mit dem neuen Verkehrsfinanzierungsgesetz ab 2020 die Förderung für Bauvorhaben um zehn Prozent gesenkt. Inwieweit damit nun auch auf die Gemeinde höhere Kosten zukommen, sei derzeit noch nicht geklärt, sagte Gemeindechef Gromer.