Corona-Lockerungen

Österreich will im März über weitere Öffnungsschritte entscheiden

Wann gibt es weitere Lockerungen in Österreich? Kanzler Sebastian Kurz hat seine Pläne vorgestellt.

Wann gibt es weitere Lockerungen in Österreich? Kanzler Sebastian Kurz hat seine Pläne vorgestellt.

Bild: Georg Hochmuth/APA/dpa

Wann gibt es weitere Lockerungen in Österreich? Kanzler Sebastian Kurz hat seine Pläne vorgestellt.

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Die Regierung in Österreich rechnet mit weiteren Öffnungsschritten frühestens um Ostern herum. Die Entscheidung darüber werde am 1. März fallen.
Wann gibt es weitere Lockerungen in Österreich? Kanzler Sebastian Kurz hat seine Pläne vorgestellt.
dpa
16.02.2021 | Stand: 09:02 Uhr

Das kündigte Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) am Montag in Wien an. Es sei "nach wie vor große Vorsicht notwendig", meinte der Regierungschef. Vor einer Woche hatten in Österreich alle Geschäfte, Friseure und andere körpernahen Dienstleister wieder geöffnet. Für den Besuch der Dienstleister ist ein negativer Corona-Test nötig.

Trotz dieser Öffnung sei die Lage stabil, meinte Kurz. Er verwies erneut auf die Millionen von Tests, mit denen das Geschehen unter Kontrolle gehalten werden soll. "Wenn wir testen, testen, testen - dann ist das die Alternative zum Lockdown", betonte der Landeschef der Steiermark, Hermann Schützenhöfer (ÖVP). Auf eine Öffnungs-Perspektive wartet vor allem die seit Monaten geschlossene Hotellerie und Gastronomie.

Weniger Todesfälle in Österreich

Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) betonte den drastischen Rückgang bei der Zahl der Todesfälle. Inzwischen gebe es im Vergleich zum November nur noch einen Bruchteil der Fälle in Alten- und Pflegeheimen. Das habe dazu geführt, dass - nach 3000 Toten im Dezember - im Januar nur noch 1500 Covid-Opfer gezählt worden seien. Auch im Februar sei der Trend weiter stark rückläufig. In Österreich liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei 107 (hier die 7-Tage-Inzidenz für die Allgäuer Städte und Kreise). In Tirol, in dem zuletzt vermehrt Fälle der Südafrika-Variante des Virus aufgetreten sind, ist sie mit 73 Fällen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen besonders niedrig.