Massentest

226.451 Menschen in Tirol auf Corona getestet - 652 positive Testergebnisse

Mitarbeiter des Gesundheitswesens in Schutzkleidung bereiten in einem Klassenraum zu Beginn der Massentests für Lehrer Corona-Tests vor. Das Interesse an den Coronas-Massentests in Österreich ist insgesamt überschaubar geblieben.

Mitarbeiter des Gesundheitswesens in Schutzkleidung bereiten in einem Klassenraum zu Beginn der Massentests für Lehrer Corona-Tests vor. Das Interesse an den Coronas-Massentests in Österreich ist insgesamt überschaubar geblieben.

Bild: Hans Punz, dpa

Mitarbeiter des Gesundheitswesens in Schutzkleidung bereiten in einem Klassenraum zu Beginn der Massentests für Lehrer Corona-Tests vor. Das Interesse an den Coronas-Massentests in Österreich ist insgesamt überschaubar geblieben.

Bild: Hans Punz, dpa

In Tirol ist am Dienstag der Corona-Massentest unter dem Motto "Tirol testet" zuende gegangen. Knapp jeder dritte Eingeladene ließ sich tatsächlich testen.
09.12.2020 | Stand: 08:11 Uhr

Auch in Tirol ist das Interesse der Menschen an den Corona-Massentests überschaubar geblieben. In dem Bundesland hatten mehrere Gemeinden wegen der schwierigen Wetterlage die Teststationen noch bis Dienstag geöffnet. Ergebnis: Insgesamt ließen sich in Tirol 226.451 Menschen auf Corona testen - rund 32 Prozent.

652 Antigen-Tests fielen demnach positiv aus. Die Betroffenen mussten sich nun einem zweiten Test unterziehen und in Quarantäne.

Mit gut 25 Prozent war die Beteiligung am kostenlosen Corona-Flächentest auch im Kleinwalsertal (Bundesland Vorarlberg) bescheiden geblieben. „Ich habe mir mehr erwartet“, sagte am Montag Bürgermeister Andi Haid. Zwei der 1282 Walser (von gut 5000 Einwohnern) hatten ein positives Ergebnis. Wenn bei ihnen noch ein zweiter Test auf das Virus anschlägt, müssen sie zwei Wochen in Quarantäne. Zwei positive Ergebnisse gab es auch im Tiroler Jungholz und im Tannheimer Tal.

Insgesamt hatten bei den freiwilligen Tests in Vorarlberg gut 31 Prozent der Bevölkerung über sechs Jahren teilgenommen.

Durch den knapp dreiwöchigen Lockdown, der am Montag - zumindest für den Handel - wieder aufgehoben wurde, waren die hohen Infektionszahlen in Österreich zuletzt deutlich gesunken. Dennoch fährt die Regierung aus konservativer ÖVP und Grünen einen eher vorsichtigen Öffnungskurs. Dazu gehören auch die Reisebeschränkungen über Weihnachten und Neujahr. Wer aus einem Risikogebiet einreist, dazu zählt auch Deutschland, muss in eine zehntägige Quarantäne, die frühestens nach dem fünften Tag durch einen negativen PCR-Test beendet werden kann.