Österreich

Bergbahnen-Chef warnt vor gefährlichen Skitouren in der Abenddämmerung

Ein Pistenraupenfahrer hängft seine Pistenraupe an die Winde (Archivbild).

Ein Pistenraupenfahrer hängft seine Pistenraupe an die Winde (Archivbild).

Bild: Angelika Warmuth, dpa (Archiv)

Ein Pistenraupenfahrer hängft seine Pistenraupe an die Winde (Archivbild).

Bild: Angelika Warmuth, dpa (Archiv)

Auch in Österreich gehen immer mehr Menschen auf Skitouren. Das Problem: Abends können solche Touren äußerst gefährlich werden.
10.01.2022 | Stand: 11:57 Uhr

In Österreich gehen immer mehr Menschen auch in der Abenddämmerung auf Skitour. Ein sehr gefährlicher Trend: „Wir hatten Gott sei Dank noch keinen Todesfall, aber wir hatten immer wieder Unfälle, die mit viel Glück glimpflich ausgegangen sind“, sagte der Geschäftsführer der Bergbahnen Mitterbach (Niederösterreich), Andreas Markusich, jetzt gegenüber dem ORF.

Das Problem ist, dass nach Schließung der Skipisten die Pistenraupen unterwegs sind. Diese hängen oft in langen Stahlseilen. Diese Seile legen sich häufig kaum sichtbar im Schnee ab - und können bei entsprechenden Manövern plötzlich herausgerissen werden. "Das Seil schnalzt dann, je nachdem, wie groß der Radius ist, den der Gerätefahrer gefahren ist, zwischen 50 und 100 Meter seitlich, und zwar mit einem Zug von viereinhalb Tonnen“, so Markusich gegenüber dem Sender weiter.

Markusich warnte dringend davor, Skitouren erst in der Abenddämmerung zu starten. Ausnahme:

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