Raubtier-Angriffe

Bilanz: In Tirol 250 Schafe und Ziegen gerissen

In Tirol leben nach Behördenangaben 10 Wölfe. Weidetiere sollen jetzt anders geschützt werden.

In Tirol leben nach Behördenangaben 10 Wölfe. Weidetiere sollen jetzt anders geschützt werden.

Bild: Boris Roessler, dpa (Archivbild)

In Tirol leben nach Behördenangaben 10 Wölfe. Weidetiere sollen jetzt anders geschützt werden.

Bild: Boris Roessler, dpa (Archivbild)

In Tirol haben Raubtiere wie der Wolf im vergangenen Jahr insgesamt rund 250 Schafe und Ziegen gerissen. So sollen Tiere auf den Almen jetzt geschützt werden.
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dpa
19.04.2021 | Stand: 07:56 Uhr

Um die Weidetiere auf den Almen vor Raubtier-Angriffen zu schützen, startet das österreichische Bundesland in der beginnenden Almsaison Herdenschutzmaßnahmen. Außerdem werde das Fachpersonal bei der Landesbehörde aufgestockt, um zum Beispiel besser beraten zu können, wie man die Raubtiere vergrämen kann.

Zehn Wölfe leben in Tirol

Die Jagd auf Wölfe ist verboten. "Die großen Beutegreifer leben auch in Tirol und damit werden wir umgehen", sagte Naturschutzministerin Ingrid Felipe (Grüne). Insgesamt leben laut Behörden in Tirol etwa zehn Wölfe. Außerdem wurden 2020 zwei Goldschakale und ein Luchs festgestellt. Im Grenzgebiet Garmisch/Außerfern (Bezirk Reutte) hatte sich ein Bär aufgehalten.