Hörbranz

Eingesperrt in Hasenkäfig: Polizei rettet Welpen aus Auto

Sie saßen eingepfercht in einem Hasenkäfig und hatten 14 Stunden nichts getrunken: Mehrere illegal transportierte Hundewelpen sind am Freitagmogen von österreichischen Polizeibeamten aus einem Auto gerettet worden.

Sie saßen eingepfercht in einem Hasenkäfig und hatten 14 Stunden nichts getrunken: Mehrere illegal transportierte Hundewelpen sind am Freitagmogen von österreichischen Polizeibeamten aus einem Auto gerettet worden.

Bild: Polizei

Sie saßen eingepfercht in einem Hasenkäfig und hatten 14 Stunden nichts getrunken: Mehrere illegal transportierte Hundewelpen sind am Freitagmogen von österreichischen Polizeibeamten aus einem Auto gerettet worden.

Bild: Polizei

Österreichische Bundespolizisten haben am Freitagmorgen mehrere illegal transportierte Hundewelpen aus einem Auto befreit.
30.04.2021 | Stand: 15:52 Uhr

Sie saßen eingepfercht in einem Hasenkäfig und hatten 14 Stunden nichts getrunken: Mehrere illegal transportierte Hundewelpen sind am Freitagmorgen von österreichischen Polizeibeamten aus einem Auto gerettet worden.

Beamte der Bundespolizei hatten am Freitagmorgen beim ehemaligen Autobahnzollamt Hörbranz Covid-19-Einreisekontrollen gemacht. Als sie ein Auto mit rumänischem Kennzeichen herauswinken wollten, missachtete der Fahrer laut Polizei Vorarlberg die Zeichen und versuchte, sich der Kontrolle zu entziehen. Er konnte aber von den Beamten kurz darauf gestoppt werden.

Bei der Fahrzeugkontrolle entdeckten die Beamten auch, warum. Im Wagen selbst saßen vier Männer. Auf der Rückbank zwischen zwei Männern stand ein Hasenkäfig, in dem drei Hundewelpen kauerten. Bei den Hundewelpen handelte es sich um etwa drei Monate alte Golden Retriever.

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Ermittlungen ergaben, dass der Tiertransport in Rumänien gestartet war. Die Fahrzeit betrug bis zum Stopp schon rund 14 Stunden. "Die zur Amtshandlung hinzugezogene Amtstierärztin stellte in einer ersten Untersuchung fest, dass sich die Welpen in einem sehr schlechten gesundheitlichen Zustand befunden haben. Die Tiere dürften während der gesamten Fahrt nicht versorgt worden sein und waren deshalb stark dehydriert", so die Polizei.

Bei der Polizei bekamen die dehydrierten Welpen erst einmal etwas zu trinken.
Bei der Polizei bekamen die dehydrierten Welpen erst einmal etwas zu trinken.
Bild: Polizei

Die Hunde wurden sichergestellt und beim Vorarlberger Landestierheim untergebracht. Die für den Transport von Tieren erforderlichen Unterlagen konnte der Fahrer nicht vorweisen. Außerdem hatten weder er noch seine Mitfahrer den für die Einreise nach Österreich nötigen negativen COVID-Test.

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