Erhebliche Lawinengefahr in Tirol und Vorarlberg

In Vorarlberg und weiten Teilen Tirols herrscht am zweiten Weihnachtstag erhebliche Lawinengefahr.

In Vorarlberg und weiten Teilen Tirols herrscht am zweiten Weihnachtstag erhebliche Lawinengefahr.

Bild: Jakob Gruber, dpa

In Vorarlberg und weiten Teilen Tirols herrscht am zweiten Weihnachtstag erhebliche Lawinengefahr.

Bild: Jakob Gruber, dpa

In den österreichischen Bundesländern Vorarlberg und weiten Teilen Tirols herrscht am zweiten Weihnachtstag erhebliche Lawinengefahr.
26.12.2020 | Stand: 10:27 Uhr

In den österreichischen Bundesländern Vorarlberg und weiten Teilen Tirols herrscht am zweiten Weihnachtstag erhebliche Lawinengefahr. "Die Hauptgefahr geht vom Neu- und Triebschnee aus", berichtete der Lawinenwarndienst von Vorarlberg, das an Deutschland, Liechtenstein und die Schweiz grenzt. Kräftiger Wind in höhere Lagen sowie Reif auf den Oberflächen durch kalte Nächte bringen in Tirol weiter östlich teils Gefahr: "Beides stellt eine ideale Schwachschicht für darüber abgelagerten Triebschnee dar", so der dortige Lawinenwarndienst. Schon einzelne Wintersportler könnten Lawinen auslösen, hieß es.

Wintersport in Österreich ist zur Zeit weitgehend den Einheimischen und Ansässigen vorbehalten. Um eine weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, haben Österreich für Einreisende und Bayern für Rückkehrer auch von Tagesausflügen eine Quarantänepflicht verhängt. Damit findet in diesen Tagen Skitourismus über die Grenze praktisch nicht statt.

In Bayern ist die Lawinenwarnzentrale zu Weihnachten an den Start gegangen. Der Lawinenlagebericht bietet Wintersportlern Informationen über die Gefahrenstufe, den Schneedeckenaufbau sowie besondere Gefahrenstellen im Gelände. Er sei eine unverzichtbare Grundlage für Winteraktivitäten im Gebirge, hieß es vom Landesamt.

Bergbahnen und Skipisten in Bayern geschlossen

Weil wegen der Corona-Pandemie Bergbahnen und Skipisten in Bayern geschlossen sind, würden diese nicht durch die örtlichen Lawinenkommissionen überwacht und beurteilt, hieß es. Die Eigenverantwortung von Wanderern, Schneeschuh- und Skitourengehern sei somit in diesem Winter besonders gefordert. Dazu gehöre ein Grundwissen zur Einschätzung der Lawinengefahr und Kenntnisse der Wetter- und Schneeverhältnisse, aber auch eine Sicherheitsausrüstung wie etwa Lawinenverschüttetensuchgerät, Lawinenschaufel und Sonde.