Corona-Krise

EU-Pilotprojekt zur Corona-Impfung in Tirol: 42.000 Menschen melden sich zu Schwazer Impfaktion

Rund 50.000 Personen können bei der Impfaktion im Berzirk Schwaz eine Corona-Impfung von Biontech/Pfizer erhalten.

Rund 50.000 Personen können bei der Impfaktion im Berzirk Schwaz eine Corona-Impfung von Biontech/Pfizer erhalten.

Bild: Expa/Jfk/dpa

Rund 50.000 Personen können bei der Impfaktion im Berzirk Schwaz eine Corona-Impfung von Biontech/Pfizer erhalten.

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In Tirol ist die südafrikanische Corona-Variante mit am weitesten verbreitet. Im Bezirk Schwaz startet deshalb ein EU-Pilotprojekt zur Corona-Impfung.
07.03.2021 | Stand: 16:39 Uhr

Im Tiroler Bezirk Schwaz haben sich bis Sonntagnachmittag bereits 42.000 Einwohner für eine Corona-Impfung registriert. Wie die Tiroler Tageszeitung mitteilte, wird das Projekt von der EU unterstützt und von einem wissenschaftlichen Team begleitet. Während des Pilotprojekts „Schwaz impft“ sollen die Bewohner mit rund 100.000 Impfdosen gegen das Corona-Virus geimpft werden.

Aufruf: Junge Menschen sollen an Schwazer Impfaktion teilnehmen

Noch bis Montagabend können sich Interessierte online für einen Impftermin registrieren. Der Bezirk Schwaz hat rund 84.000 Einwohner. Diese sollen ab dem 11. März mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer geimpft werden. "Für eine Herdenimmunität und damit für ein Zurück zur Normalität für uns alle wäre es daher von besonders großer Bedeutung, wenn sich auch die jungen Menschen im Bezirk Schwaz bereits ab Donnerstag kommender Woche impfen lassen und sich für die Impfstoffe der EU-Sondertranche anmelden", sagte Bezirkshauptmann Michael Brandl der Tiroler Tageszeitung.

EU-Projekt: Rund 50.000 Menschen können in Schwaz (Tirol) geimpft werden

Die Teilnahme an dem Impfprojekt ist freiwillig. Mit den zur Verfügung gestellten Impfdosen können 50.000 Menschen voll geimpft werden. Die Untersuchung soll dazu beitragen, die Ausbreitung und die Eindämmung der in Tirol vorherrschenden südafrikanischen Corona-Mutante zu erforschen. Im Rest Tirols wird der bereits bestehende Impfplan wie gehabt verfolgt. In Österreich werden vorerst weiterhin nur ältere Menschen, Gesundheitspersonal und Lehrer geimpft.

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