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Österreich

Ex-Kanzler Sebastian Kurz bringt seine Partei in eine Zerreißprobe

Gute Miene zum bösen Spiel: Sebastian Kurz (Mitte), der frühere Kanzler, an seinem neuen Abgeordnetenplatz im Parlament.

Gute Miene zum bösen Spiel: Sebastian Kurz (Mitte), der frühere Kanzler, an seinem neuen Abgeordnetenplatz im Parlament.

Bild: Michael Gruber, Getty Images

Gute Miene zum bösen Spiel: Sebastian Kurz (Mitte), der frühere Kanzler, an seinem neuen Abgeordnetenplatz im Parlament.

Bild: Michael Gruber, Getty Images

Nach dem Rückzug von Sebastian Kurz verweigern ihm einige mächtige ÖVP-Landeshauptleute die Rückendeckung. Gibt es eine Zukunft für die Konservativen mit Kurz?
19.10.2021 | Stand: 15:27 Uhr

Vergangenen Donnerstag im Ausweichquartier des Österreichischen Parlaments in der Hofburg. Der Präsident schafft es kaum, zu seinem Pult zu kommen. Dutzende Fotografen, Kameraleute und Journalisten drängen sich im Plenarsaal um einen neuen Abgeordneten, der in der Vergangenheit nie besonders große parlamentarische Ambitionen oder Sympathien für den Parlamentarismus hat erkennen lassen. Sebastian Kurz, der gefallene Kanzler und einst Hoffnungsträger für konservative Parteien in ganz Europa, leistet seinen Eid auf die Republik, die Verfassung und die Gesetze.

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