Flugzeugabsturz

Flugplatz Reutte: Motorflieger wird von Windböe erfasst und stürzt ab

Der Flugplatz in Höfen auf Google Earth. Der Flieger krachte in die Bäume zwischen Landebahn und Lech.

Der Flugplatz in Höfen auf Google Earth. Der Flieger krachte in die Bäume zwischen Landebahn und Lech.

Bild: Google Earth

Der Flugplatz in Höfen auf Google Earth. Der Flieger krachte in die Bäume zwischen Landebahn und Lech.

Bild: Google Earth

Beim Landeanflug auf den Flugplatz Reutte-Höfen erfasste offenbar eine Windböe die Maschine. Sie krachte auf der Fläche zwischen Landbahn und Lech in Bäume.
05.04.2021 | Stand: 22:05 Uhr

Die beiden Insassen, ein 50-jähriger in der Schweiz lebender Fluglehrer aus Portugal und ein 37-jähriger Flugschüler aus Vorarlberg, konnten sich nach dem Crash am Ostermontag selbst aus dem Flugzeug befreien. Beide wurden nach der Erstversorgung mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus Reutte gebracht und dort ambulant behandelt. Die Piloten befanden sich auf einem Lehrflug und waren in Hohenems gestartet. Wie die "Tiroler Tageszeitung" berichtet sei die Maschine in Reutte gelandet und anschließend nach St. Johann weitergeflogen. Für den Rückflug hatte der Flieger angeblich keine Landeerlaubnis mehr in Reutte. Warum das Flugzeug erneut in Reutte landen wollte, sei unklar.

Flugzeugabsturz in Reutte-Höfen: Totalschaden am Flugzeug

Nach derzeitigen Ermittlungen hatte gegen 14.20 Uhr eine Windböe das Motorflugzeug seitlich erfasst. Der Pilot verlor daraufhin die Kontrolle und die Maschine stürzte ab. Der Flieger krachte in die Wald- und Gebüschlandschaft zwischen der Fluglandebahn und dem Lech. Am Flugzeug entstand Totalschaden.

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