Skiunfall

Freerider nach Sturz kopfüber im Schnee: 39-Jähriger in Klinik verstorben

Der Freerider kam nach einem Sprung über einen Felsen zu Sturz (Symbolbild).

Der Freerider kam nach einem Sprung über einen Felsen zu Sturz (Symbolbild).

Bild: Michael Mayer/dpa (Symbolbild)

Der Freerider kam nach einem Sprung über einen Felsen zu Sturz (Symbolbild).

Bild: Michael Mayer/dpa (Symbolbild)

In kritischem Zustand in eine Klinik kam ein 39-jähriger Freerider, der im Montafon im freien Gelände zu Sturz kam. Nun ist der 39-Jährige gestorben.
22.01.2021 | Stand: 17:37 Uhr

Update Freitag, 22. Januar, 17.17 Uhr: Der Freerider, der am Dienstag nach einem Sturz im freien Gelände kopfüber im Schnee steckte und sich nicht befreien konnte, ist in einem Feldkircher Krankenhaus gestorben. Das teilte die Kinik am Freitag mit.

Ursprungsmeldung: Freerider steckt nach Sturz kopfüber im Schnee - Freund kann nicht helfen

Der 39-Jährige aus dem Bezirk Bludenz war mit seinem Freeride-Partner (42) im Schigebiet Silvretta Montafon im freien, ungesicherten Gelände unterwegs. Gegen 12:30 Uhr fuhren die beiden erfahrenen Freerider im freien Schigelände am Südhang Nova, in der Nähe der Bergstation der Novabahn ab.

Freerider bleibt nach Sturz im Montafon kopfüber im Schnee stecken

Im felsdurchsetzten Geländer sprang der 39-jährige über einen rund anderthalb Meter hohen Felsen. Als er landete, verlor er die Balance, stürzte und kam im Tiefschnee auf. Nach dem Sturz steckte er mit dem Kopf rund 50 Zentimeter tief im Schnee. Der Schifahrer konnte sich nicht selbst befreien.

Sein Begleiter war schon zu weit von der Sturzstelle entfernt und konnte wegen der Steilheit des Hanges seinem Kumpel nicht helfen. Der 42-Jährige setzte einen Notruf ab. Die Einsatzkräfte der Pistenrettung reanimierten den Verunglückten. In kritischem Zustand wurde der mittels Tau geborgene Schifahrer ins Krankenhaus nach Feldkirch gebracht. Die beiden Schifahrer waren mit einem Lawinenverschüttetensuchgerät, Airbag-Rucksack, Schaufel, Sonde und Helm ausgestattet.

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