Rettungseinsatz in Vorarlberg

Szenen wie im Bergthriller: Zwei Menschen sitzen in Gondel fest

Ähnliche Szenen wie auf dem Bild (entstanden im Skigebiet Kaltenbach/Hochzillertal) haben sich wohl auch bei dem Einsatz in Vorarlberg am Montagabend abgespielt: Die Bergrettung musste zwei Menschen aus einer Gondel in Vorarlberg befreien.

Ähnliche Szenen wie auf dem Bild (entstanden im Skigebiet Kaltenbach/Hochzillertal) haben sich wohl auch bei dem Einsatz in Vorarlberg am Montagabend abgespielt: Die Bergrettung musste zwei Menschen aus einer Gondel in Vorarlberg befreien.

Bild: Zoom.Tirol, dpa (Archivbild)

Ähnliche Szenen wie auf dem Bild (entstanden im Skigebiet Kaltenbach/Hochzillertal) haben sich wohl auch bei dem Einsatz in Vorarlberg am Montagabend abgespielt: Die Bergrettung musste zwei Menschen aus einer Gondel in Vorarlberg befreien.

Bild: Zoom.Tirol, dpa (Archivbild)

In Schnifis in Vorarlberg hat die Bergrettung zwei Menschen aus einer Gondel retten müssen, die einfach stehenblieb. Die Retter seilten das Paar ab.
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Von Allgäuer Zeitung
29.12.2020 | Stand: 10:16 Uhr

Gruselige Szenen haben sich am Montagabend an einer Seilbahn in Schnifis in Vorarlberg (Österreich) abgespielt. Dort musste die Bergrettung zwei Menschen aus einer Gondel befreien. Eine 24-jährige Frau und ein 28-jähriger Mann waren laut Polizei in einer Gondel talwärts gefahren, als diese etwa 270 Meter oberhalb der Talstation plötzlich stehen blieb. Vermutlich war ein Defekt die Ursache.

Godelinsassen mithilfe Bergegeschirr zu Boden gelassen

Als Bergrettung und Polizei vor Ort eintrafen, gelang es ihnen, ein Bergseil über die beiden Seile der Bahn zu werfen und danach zur Gondel aufzusteigen. Anschließend konnten die Retter die eingeschlossene 24-Jährige und ihren 28-jährigen Begleiter aus der misslichen Lage befreien. Dafür jedoch musste den beiden ein Bergegeschirr angelegt werden. Damit wurden sie zu Boden gelassen.

16 Mitglieder der Bergrettung im Einsatz

Verletzt wurde bei dem Zwischenfall nach Polizeiangaben niemand. Insgesamt waren 16 Einsatzkräfte der Bergrettung sowie eine Streife der Bundespolizei mit zwei Beamten beteiligt.

Zahlreiche Rettungseinsätze auch im Allgäu

Auch im Allgäu ist die Bergwacht regelmäßig gefordert. Anders als im oben geschilderten Fall, bringen sich Wanderer oftmals aber selbst in Gefahr. So zum Beispiel Mitte Dezember am Rauhorn im Allgäu, wo Einsatzkräfte drei Bergsteiger retten mussten, die spätabends bei Dunkelheit nicht mehr weiterkamen.

Einen langen Einsatz hatten die Retter ebenfalls Mitte Dezember am Zwölf-Apostel-Grat: Dort mussten sie drei junge Männder aus einer Felswand bei Schwangau befreien. Dafür waren die Retter sieben Stunden im Einsatz.

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Um solche Vorfälle zu vermeiden hat die Gemeinde Hindelang mittlerweile die Wege hinauf zum Schrecksee bei Hinterstein sperren lassen. Zur Abschreckung postete die Bergwacht Hinterstein zudem den Ausschnitt eines Videos. Darauf zu sehen ist ein völlig mit Eis überzogener Weg in der Nähe des Schrecksees. Junge Männer hatten das Video aufgenommen und mussten kurze Zeit später von der Bergwacht gerettet werden, weil sie sich den Rückweg bei solchen Verhältnissen nicht mehr zutrauten.