Wanderer verunglückt am Abend

Deutscher stürzt in Vorarlberger Alpen ab - Rettung gestaltet sich als schwierig

Zwei Hubschrauber, mehrere Bergretter und ein weiterer Wanderer retteten einen 32-jährigen Deutschen am Samstagabend in Vorarlberg, nachdem er an der Hohen Kugel bei Dornbirn abgestürzt war.

Zwei Hubschrauber, mehrere Bergretter und ein weiterer Wanderer retteten einen 32-jährigen Deutschen am Samstagabend in Vorarlberg, nachdem er an der Hohen Kugel bei Dornbirn abgestürzt war.

Bild: Matthias Becker (Symbolbild)

Zwei Hubschrauber, mehrere Bergretter und ein weiterer Wanderer retteten einen 32-jährigen Deutschen am Samstagabend in Vorarlberg, nachdem er an der Hohen Kugel bei Dornbirn abgestürzt war.

Bild: Matthias Becker (Symbolbild)

Am Samstagabend ist ein Mann aus Düsseldorf an der "Hohen Kugel" in Vorarlberg abgestürzt. Wieso sich seine Rettung mit zwei Hubschraubern schwierig gestaltete.
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Von Allgäuer Zeitung
23.05.2021 | Stand: 13:26 Uhr

Der Mann aus Düsseldorf hatte die "Hohe Kugel" bei Dornbirn im Westen des Bregenzerwaldes bestiegen. Am Abend machte er sich alleine auf den Rückweg über den "Weißen Stoaweg" in Richtung Millrütte. Gegen 20 Uhr kam der 32-jährige Deutsche laut Polizei vom Weg ab und versuchte über unwegsames Steilgelände abzusteigen.

Auf dem rutschigen Untergrund verlor er in 1.425 Metern Höhe jedoch den Halt, stürzte rund zehn Meter in die Tiefe und prallte gegen einen Baum. Bei dem Absturz zog er sich laut Mitteilung eine Schulterverletzung zu. Da er nicht mehr weiterkam, setzte der Mann mit seinem Handy einen Notruf ab. Die Bergrettung Hohenems rückte aus, konnte den Verletzten aber aufgrund der schlechten Ortsbeschreibung nicht ausfindig machen. Deshalb forderten die Retter den Polizeihubschrauber "Libelle" für einen Suchflug an.

Hohe Kugel bei Dornbirn: Wanderer hilft bei Suche nach Abgestürztem

Zwischenzeitlich stieg ein weiterer Wanderer ebenfalls von der Hohen Kugel in Richtung Tal ab. Er vernahm die Hilferufe des abgestürzten Mannes und sah den kreisenden Polizeihubschrauber. Sogleich machte er sich auf die Suche. Nachdem er den Verunglückten sichten konnte, wies er den Polizeihubschrauber telefonisch zum Unfallort ein.

Aufgrund der dichten Bewaldung und der Verletzung des Mannes war eine Direktbergung mittels Tau aber nicht möglich. Daraufhin wurden Helfer der Bergrettung Hohenems mittels Tau durch den Polizeihubschrauber in die Nähe des abgestürzten Wanderers geflogen. Zeitgleich wurde der Notarzthubschrauber "Christophorus 8" für die anstehende Versorgung des 32-Jährigen alarmiert.

Hubschrauber fliegt abgestürzten Deutschen ins Krankenhaus nach Dornbirn

Die Bergretter stiegen mittlerweile über unwegsames Steilgelände zur Unfallstelle auf. Dort angekommen, seilten sie den Mann nach der Rettung rund 30 Meter ab. In einer kleinen Waldlichtung konnte er bei bereits eingetretener Dunkelheit mittels 50-Meter-Tau durch die Crew des Christophorus 8 geborgen werden.

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