Umgang mit Wolf, Bär und Luchs

Im Notfall Abschuss: Tirol nimmt Wölfe ins Visier

Ein Wolf steht im Tierpark Hexentanzplatz in seinem Freigehege. In Tirol sind freilebende Wölfe immer wieder ein Diskussionsthema. Der Abschuss wird nicht ausgeschlossen.

Ein Wolf steht im Tierpark Hexentanzplatz in seinem Freigehege. In Tirol sind freilebende Wölfe immer wieder ein Diskussionsthema. Der Abschuss wird nicht ausgeschlossen.

Bild: Klaus-Dietmar Gabbert, dpa (Symbolbild)

Ein Wolf steht im Tierpark Hexentanzplatz in seinem Freigehege. In Tirol sind freilebende Wölfe immer wieder ein Diskussionsthema. Der Abschuss wird nicht ausgeschlossen.

Bild: Klaus-Dietmar Gabbert, dpa (Symbolbild)

"Wolf-Bär-Luchs" soll das unabhängige Fachkuratorium der Landesregierung Tirol heißen. Es soll entscheiden, was mit auffälligen Tieren geschieht.
02.07.2021 | Stand: 16:04 Uhr

Die Diskussionen, wie man mit Wolf und Bär in Tirol umgehen soll, nehmen kein Ende. Wie die Tiroler Tageszeitung berichtet, treiben Almbauern ihre Schafe wegen der Gefahr durch die Raubtiere immer wieder ins Tal. Nun nimmt das Land Bär und Wolf ins Visier und regelt den Umgang mit ihnen neu. Der Abschuss ist dabei immer wieder Thema.

Fachkuratorium "Wolf-Bär-Luchs" einrichten

Zentrale Elemente des elf Punkte umfassenden Dringlichkeitsantrages, der kommende Woche in den Landtag kommt: einerseits die Einrichtung eines unabhängigen und weisungsfreien Fachkuratoriums „Wolf-Bär-Luchs“, das Maßnahmen von der Besenderung, Vergrämung bis zum Abschuss von auffälligen Wölfen empfehlen kann.

Andererseits der Herdenschutz, der finanziell aufgewertet und rechtlich verankert wird. In einem ersten Schritt fließen 100.000 Euro – deutlich mehr wird folgen müssen. Auch Entschädigungszahlungen werden gesetzlich geregelt.