Corona-Pandemie

Kanzler Kurz hat trotz Delta-Variante keine Bedenken vor Großveranstaltungen

Kanzler Sebastian Kurz und Max Verstappen (2.v.l.) aus den Niederlanden vom Team Red Bull vor dem Rennen in Spielberg.

Kanzler Sebastian Kurz und Max Verstappen (2.v.l.) aus den Niederlanden vom Team Red Bull vor dem Rennen in Spielberg.

Bild: Dragan Tatic/dpa

Kanzler Sebastian Kurz und Max Verstappen (2.v.l.) aus den Niederlanden vom Team Red Bull vor dem Rennen in Spielberg.

Bild: Dragan Tatic/dpa

Nach einigen EM-Spielen stieg die Zahl der Coronainfektionen wieder an, doch für Östererichs Bundelanzler Kurz sind Massenevents kein großes Problem.
##alternative##
dpa
27.06.2021 | Stand: 16:58 Uhr

Österreichs Kanzler Sebastian Kurz sieht Massenveranstaltungen trotz Corona als wirtschaftliche Notwendigkeit. Wegen der Delta-Variante bestehe kein Grund zur Panik, sagte der konservative Politiker am Sonntag beim Formel-1-Grand-Prix der Steiermark im österreichischen Spielberg. "Bei mir ist Alarmstimmung ab dem Zeitpunkt, an dem es eine Variante gibt, wo die Impfung nicht wirkt. Die gute Nachricht: Auch bei der Delta-Variante wirkt die Impfung."

Trotz Delta-Variante: Am Wochenende rund 100.000 Fans in Spielberg

Fast 15.000 Zuschauer kamen zu dem Rennen an den Red Bull Ring. Nach der Aufhebung von Corona-Beschränkungen für Veranstaltungen am 1. Juli werden nächstes Wochenende an der gleichen Strecke um die 100.000 Menschen bei einem weiteren Grand Prix erwartet.

Die Regel, dass nur nachweislich Geimpfte, Getestete oder von Covid-19 Genesene teilnehmen können, sei eine gute Basis, sagte Kurz. Aus Sicht des Kanzlers gehören solche Großereignisse zur Rückkehr zur Normalität dazu. "Da geht es auch um ganz viele Arbeitsplätze", sagte er.

In Österreich haben zwar 59 Prozent der Menschen ab 12 mindestens eine Impfdosis erhalten, doch erst knapp 37 Prozent haben einen vollen Impfschutz.

Wir berichten in unserem Newsblog laufend über die aktuellen Corona-News im Allgäu und in der Welt.

Lesen Sie auch
##alternative##
Beginn der vierten Welle?

RKI: Darum steigt die Inzidenz früher und schneller als im Sommer 2020