Ärzte gegen die Corona-Impfung

Österreich: Gesundheitskasse will gegen Ärzte vorgehen, die das Coronavirus leugnen

Hintergrund der neuen Regelung ist ein offener Brief, in dem Ärztinnen und Ärzte Gründe auflisten, die ihrer Meinung nach gegen die Corona-Impfung sprechen.

Hintergrund der neuen Regelung ist ein offener Brief, in dem Ärztinnen und Ärzte Gründe auflisten, die ihrer Meinung nach gegen die Corona-Impfung sprechen.

Bild: Jan Woitas, dpa (Symbolbild)

Hintergrund der neuen Regelung ist ein offener Brief, in dem Ärztinnen und Ärzte Gründe auflisten, die ihrer Meinung nach gegen die Corona-Impfung sprechen.

Bild: Jan Woitas, dpa (Symbolbild)

Die Gesundheitskasse will stärker gegen Corona-Leugner unter Ärzten vorgehen. Anlass ist ein offener Brief, in dem sich Ärze gegen die mRNA-Impfung aussprechen.
17.12.2021 | Stand: 11:01 Uhr

Die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) will gegen Ärztinnen und Ärzte vorgehen, die das Coronavirus leugnen und die Impfung ablehnen. Das berichtet der ORF unter Berufung auf eine Pressekonferenz. In dieser nannte der Obmann der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK), Andreas Huss, drei Möglichkeiten, um gegen solche Ärzte vorzugehen.

Wenn Patientinnen und Patienten zu Schaden kommen, könne das Strafrecht zur Anwendung kommen, so Huss. Außerdem gebe es disziplinäre Möglichkeiten der Ärztekammer, die bis zu einem Verbot der Berufsausübung reichen. Und schließlich könne die ÖGK den Kassenvertrag entziehen, berichtet der ORF.

Arzt verliert nach Vergabe von Ivermectin seinen Kassenvertrag

Huss kritisierte auch einen Arzt, der einem Covid-Patienten das Entwurmungsmittel Ivermectin verschrieben haben soll. Selbiger Arzt verlor laut österreichischen Medien seinen Kassenvertrag.

Hintergrund der Änderung ist ein umstrittener offener Brief von rund 200 Ärztinnen und Ärzten in Österreich, die Gründe auflisten, die ihrer Ansicht nach gegen die Covid-Impfung sprechen.

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