Gericht

Prozess gegen mutmaßliche Helfer nach Terroranschlag von Wien

Am 2. November 2020 hat ein Attentäter in Wien vier Menschen erschossen und 23 weitere verletzt. Nun stehen sechs mutmaßliche Helfer vor Gericht.

Am 2. November 2020 hat ein Attentäter in Wien vier Menschen erschossen und 23 weitere verletzt. Nun stehen sechs mutmaßliche Helfer vor Gericht.

Bild: Roland Schlager, dpa (Archivbild)

Am 2. November 2020 hat ein Attentäter in Wien vier Menschen erschossen und 23 weitere verletzt. Nun stehen sechs mutmaßliche Helfer vor Gericht.

Bild: Roland Schlager, dpa (Archivbild)

Knapp zwei Jahre nach dem blutigen Terroranschlag in Wien beginnt der Prozess gegen sechs mutmaßliche Helfer des damals getöteten Attentäters.
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dpa
19.09.2022 | Stand: 16:27 Uhr

Ab 18. Oktober seien zunächst 17 Verhandlungstage angesetzt, teilte eine Sprecherin des Landgerichts für Strafsachen in Wien am Montag mit. Der Prozess werde unter strengen Sicherheitsvorkehrungen stattfinden, hieß es. Die sechs Männer im Alter von 22 bis 32 Jahren sollen den Sympathisanten der Terror-Miliz Islamischer Staat (IS) bei der Beschaffung von Waffen und Munition unterstützt sowie ihn in seinen Absichten bestärkt haben.

Der 20 Jahre alte Attentäter hatte am 2. November 2020 in der Wiener Innenstadt vier Menschen erschossen und 23 verletzt, bevor er selbst von der Polizei getötet wurde. Die Behörden gehen von einem islamistischen Motiv aus.

(Lesen Sie auch: Reaktionen nach Anschlag in Wien: "Fassungslos und geschockt")

Terroranschlag in Wien: Prozess gegen mutmaßliche Helfer beginnt

Den Angeklagten wird im Wesentlichen die Beteiligung an terroristischen Straftaten, die Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung sowie einer kriminellen Organisation vorgeworfen. Ihnen drohen langjährige Haftstrafen.

(Lesen Sie auch: Terror-Anschlag in Wien: Attentäter galt für Betreuer noch als radikal)

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Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hatten einige der Verdächtigen, den 20-Jährigen bis unmittelbar vor dem Anschlag begleitet. So hätten sie ihn beim Laden der Waffen und der Herstellung einer Sprengstoffgürtel-Attrappe geholfen, zitiert die österreichische Nachrichtenagentur APA aus der Anklageschrift. Mit einem Urteil sei frühestens im Februar 2023 zu rechnen, sagte die Gerichtssprecherin.

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