Großeinsatz im Kleinwalsertal

Die Rettung von 99 Schülern am Heuberggrat könnte teuer werden

Die Rettung von 99 Schülerinnen und Schülern sowie ihren Lehrkräften am Heuberggrat könnte 18.000 Euro kosten.

Die Rettung von 99 Schülerinnen und Schülern sowie ihren Lehrkräften am Heuberggrat könnte 18.000 Euro kosten.

Bild: Privat/dpa (Archiv)

Die Rettung von 99 Schülerinnen und Schülern sowie ihren Lehrkräften am Heuberggrat könnte 18.000 Euro kosten.

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Medienberichten zufolge könnte die Rettung von 99 Schülerinnen und Schülern und ihren Lehrkräften am Heuberggrat im Kleinwalsertal 18.000 Euro kosten.
21.06.2022 | Stand: 18:03 Uhr

Die Rettung von 99 Schülerinnen und Schülern sowie ihren Lehrkräften am Heuberggrat im Kleinwalsertal vor knapp zwei Wochen könnte österreichischen Medienberichten zufolge 18.000 Euro kosten. Martin Burger, Landesleiter der Bergrettung Vorarlberg, hat der Austria Presse Agentur (APA) gesagt, dass die Rechnung an die Schule in Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz) geschickt werde. Ob und wie das Innenministerium die Kosten verrechne, könne er nicht sagen. Zunächst hatte der ORF berichtet.

Rettungsaktion am Heuberggrat im Kleinwalsertal könnte 18.000 Euro kosten

Die Gruppe hatte sich auf einen Internet-Eintrag verlassen, in dem die Tour als "wirklich klasse Feierabendrunde" beschrieben war. Bald setzte Regen ein, der felsige Weg wurde rutschig und nicht alle Schülerinnen und Schüler trugen geeignetes Schuhwerk. Weil einige Jugendliche in Panik geraten waren, riefen die Lehrkräfte die Bergrettung.

(Lesen Sie auch: Spurensuche am Heuberggrat: Wie konnte die Bergtour mit 99 Schülern so schiefgehen?)

Bilderstrecke

Nach der Rettungsaktion auf Spurensuche am Heuberggrat

99 Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte am Heuberggrat gerettet

Nach und nach wurden die 99 Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte per Hubschrauber mit einem Tau geborgen und zu einem Zwischenlandeplatz gebracht. Der Einsatz setzt sich zusammen aus insgesamt drei Flugstunden des Polizeihubschraubers, eineinhalb Flugstunden des Christopherus 8 und dem Bodeneinsatz der Bergretter.

Mittlerweile wurden die Lehrerinnen und Lehrer der Gruppe bei der Staatsanwaltschaft Feldkirch angezeigt. Ein Sprecher der Polizei Vorarlberg sprach im Zusammenhang mit dem Vorfall von "Fahrlässigkeit". Im Internet reagierten die Österreicher mit Hohn, Spott und Memes.

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