Tirol

Rodelunfall: Mutter (47) kommt bei Familienausflug von Bahn ab - lebensgefährlich verletzt

Bei einem Rodelunfall in Tirol wurde eine Frau lebensgefährlich verletzt.

Bei einem Rodelunfall in Tirol wurde eine Frau lebensgefährlich verletzt.

Bild: Sebastian Kahnert, dpa (Symbolbild)

Bei einem Rodelunfall in Tirol wurde eine Frau lebensgefährlich verletzt.

Bild: Sebastian Kahnert, dpa (Symbolbild)

Eine 47-jährige Mutter von zwei Kindern hat sich bei einem Rodelunfall in Kirchdorf (Tirol) lebensgefährlich verletzt.
17.01.2021 | Stand: 18:54 Uhr

Tragisches Rodelunglück in der Allgäuer Nachbarregion Tirol: Eine Frau verlor in einer Kurve die Kontrolle über ihren Schlitten und zog sich lebensgefährliche Verletzungen zu.

Am Samstag (2. Januar) unternahm die 47-jährige Österreicherin mit ihrem 51-jährigen Lebensgefährten und den beiden gemeinsamen Kindern einen Ausflug auf die Rodelbahn beim Kramerhof in Kirchdorf. Gegen 11 Uhr startete sie bei der Bacheralm ihre Abfahrt - und fuhr als Erste der Familie alleine los.

Es folgten ihr der Lebensgefährte und die beiden Kinder. Sie fuhren auf einem separaten Rodel, hatten dabei aber keinen Sichtkontakt zu der Frau. Aus bisher unbekannter Ursache kam die 47-Jährige laut Polizei im unteren Abschnitt auf der gut präparierten und griffigen Rodelbahn in einer leichten Rechtskurve von der Rodelbahn ab, durchstieß ein Kunststoffnetz und blieb an einem hölzernen Pfosten hängen.

Die Familie erlebte schreckliche Momente. Die Frau wurde vom Notarzthubschrauber mittels Tau geborgen und zunächst ins Bezirkskrankenhaus St. Johann in Tirol geflogen. Da sie sich lebensgefährliche Verletzungen zugezogen hatte, wurde sie im Anschluss in die Klinik Innsbruck überstellt.

Erst vor wenigen Tagen ereignete sich ein schlimmer Rodelunfall im Allgäu

Bei einem Rodelunfall sind am Silvesternachmittag in Pfronten-Kappel drei Menschen verletzt worden. Auf dem Fahrweg von der Hünleskopfhütte ins Tal waren gegen 13.50 Uhr eine 28 Jahre alte Frau und ein 30-Jähriger auf einem Rodel unterwegs. An einer steilen Stelle fuhren sie auf den Schlitten einer 45 Jahre alten Frau auf. Diese wurde vom Rodel geschleudert und blieb bewegungslos liegen. Mit einer Rückenverletzung wurde sie per Hubschrauber in eine Klinik gebracht. Der Mann und die andere Frau erlitten leichtere Verletzungen.

Ebenfalls tragisch endete ein Rodelausflug für einen 70-Jährigen an Silvester: Der Mann brach auf dem Weg zur Hündleskopfhütte vor den Augen seiner Familie zusammen und starb.

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