Corona-Pandemie

Schärfere Corona-Regeln erhöhen Impfbereitschaft in Österreich deutlich

Seit in Österreich strengere Regeln für Ungeimpfte gelten, ist die Impfbereitschaft in der Bevölkerung deutlich gestiegen.

Seit in Österreich strengere Regeln für Ungeimpfte gelten, ist die Impfbereitschaft in der Bevölkerung deutlich gestiegen.

Bild: Stefan Puchner, dpa (Symbolbild)

Seit in Österreich strengere Regeln für Ungeimpfte gelten, ist die Impfbereitschaft in der Bevölkerung deutlich gestiegen.

Bild: Stefan Puchner, dpa (Symbolbild)

Die deutliche Verschärfung der Corona-Regeln für Ungeimpfte hat in Österreich die Zahl der Impfungen spürbar nach oben klettern lassen.
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dpa
12.11.2021 | Stand: 07:36 Uhr

In den ersten zehn Tagen nach Einführung der 3G-Regel am Arbeitsplatz wurden insgesamt mehr als 420.000 Impfungen verzeichnet, wie aus Zahlen der Ministerien hervorgeht. In den zehn Tagen davor waren es rund 157.000. Seit 8. November gilt obendrein eine 2G-Regel, die Ungeimpfte aus weiten Teilen des öffentlichen Lebens ausschließt. (Lesen Sie auch: Was bedeutet eigentlich die neue 2G-Plus-Regel in Clubs und Discos?)

Ein Großteil der Impfungen (235.000) entfiel seit 1. November auf Auffrischungsimpfungen. Zum ersten Mal ließen sich 123.000 Menschen gegen das Coronavirus durch die Injektion schützen. Eine zweite Dosis holten sich den Zahlen zufolge 64.000 Bürger. Die Impfquote liegt in Österreich bei aktuell etwa 65 Prozent der Gesamtbevölkerung, das ist etwas schlechter als der deutsche Wert. (Lesen Sie auch: 58 Prozent der Allgäuer sind vollständig geimpft)

Druck auf Ungeimpfte erhöht sich in Österreich

Der Druck auf Ungeimpfte wird sich noch erhöhen. Eine Übergangsfrist, in der ungeimpfte Arbeitnehmer ersatzweise ganztags eine FFP2-Maske tragen dürfen, endet am 15. November. Die Arbeitgeber sind aufgerufen, stichprobenartig zu kontrollieren, ob ihre Beschäftigten geimpft, genesen oder getestet sind. Bei Verstößen drohen Strafen von bis zu 500 Euro für Arbeitnehmer und bis zu 3.600 Euro für die Unternehmen. Es steht im Raum, dass ab Mitte des Monats unter den Testangeboten nur noch PCR-Tests als Zutritt-Erlaubnis zum Arbeitsplatz gelten.

Von der 3G-Regel am Arbeitsplatz sind nur Beschäftigte ausgenommen, die praktisch keinen längeren Kontakt zu anderen Menschen haben, wie zum Beispiel Lastwagenfahrer.

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