Stuben

Schneebrett ausgelöst: Tourengeher (61) stirbt am Arlberg

Ein Tourengeher ist am Montag am Stuben am Arlberg tödlich verunglückt. Ein Schneebrett wurde ihm zum Verhängnis. Mehrere Hubschrauber suchten den Mann, dieser konnte jedoch nur noch tot geborgen werden (Symbolbild).

Ein Tourengeher ist am Montag am Stuben am Arlberg tödlich verunglückt. Ein Schneebrett wurde ihm zum Verhängnis. Mehrere Hubschrauber suchten den Mann, dieser konnte jedoch nur noch tot geborgen werden (Symbolbild).

Bild: Bundesheer/Zinner, dpa (Archiv/Symbolbild)

Ein Tourengeher ist am Montag am Stuben am Arlberg tödlich verunglückt. Ein Schneebrett wurde ihm zum Verhängnis. Mehrere Hubschrauber suchten den Mann, dieser konnte jedoch nur noch tot geborgen werden (Symbolbild).

Bild: Bundesheer/Zinner, dpa (Archiv/Symbolbild)

Ein Tourengeher ist am Montag am Stuben am Arlberg tödlich verunglückt. Ein Schneebrett wurde ihm zum Verhängnis.
15.12.2020 | Stand: 07:45 Uhr

Der 61-Jährige, laut Polizei ein erfahrener Skitourengeher, war am Montagmittag alleine von Stuben am Arlberg kommend über das noch geschlossene Skigebiet Albona auf den Albonagrat aufgestiegen. Von dort aus wollte der Mann über die Variantenabfahrt "Albona North Face" wieder zurück nach Stuben abfahren.

Beim Einfahren in den nordseitig gelegenen Steilhang löste der Tourengeher ein Schneebrett aus, wurde etwa 400 Meter weit mitgerissen und komplett verschüttet.

Zwei Snowboarder, die gegen 14 Uhr dieselbe Tour unternahmen, wurden auf die abgegangene Lawine aufmerksam und suchten den Lawinenkegel mit ihren Verschüttetensuchgeräten ab. Nachdem sie kein Signal empfangen konnten, fuhren sie in das Skigebiet Albona ab, verständigten einen Pistenraupenfahrer und die Rettungskräfte.

Arlberg: Lawinenhund entdeckt Verschütteten im Schnee

50 Mann der Bergrettung, sechs Bergrettungs-Hundeführer mit ihren Lawinenhunden sowie der Alpinpolizei Bludenz gingen anschließend auf die Suche in der Lawine. Ebenfalls vor Ort waren die Rettungshubschrauber Gallus 1 und Christopherus 8, sowie der Hubschrauber der Bundespolizei.

Gegen 16.30 Uhr konnte Lawinenhund "Buddy" den Tourengeher orten. Die Retter holten den Verschütteten aus drei Metern Tiefe im Schnee heraus, konnten aber nichts mehr für ihn tun.