Österreich

Star-Pianist Alfred Brendel sorgt sich wegen Corona um das Konzertleben

Der österreichische Star-Pianist Alfred Brendel sorgt sich angesichts der Coronavirus-Pandemie um die Musikbranche.

Der österreichische Star-Pianist Alfred Brendel sorgt sich angesichts der Coronavirus-Pandemie um die Musikbranche.

Bild: picture alliance / dpa | Clemens Bilan (Archiv)

Der österreichische Star-Pianist Alfred Brendel sorgt sich angesichts der Coronavirus-Pandemie um die Musikbranche.

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Der österreichische Star-Pianist Alfred Brendel sorgt sich angesichts der Coronavirus-Pandemie um die Musikbranche.
Der österreichische Star-Pianist Alfred Brendel sorgt sich angesichts der Coronavirus-Pandemie um die Musikbranche.
dpa
02.01.2021 | Stand: 09:28 Uhr

"Die Auswirkungen des Virus auf das Konzertleben, die Opernhäuser, die Orchester, Chöre und Kammermusikvereinigungen und die einzelnen Musiker sind erschreckend", sagte er vor seinem 90. Geburtstag (5.1.) der Deutschen Presse-Agentur. "Wenn ich in Konzerte gegangen bin, so mit Vorliebe um neue Musik zu hören", erzählte Brendel, der als einer der bedeutendsten Künstler des 20. und 21. Jahrhunderts gilt.

Der weltberühmte Pianist, der in London lebt, hat sich 2008 vom Konzertpodium verabschiedet, nicht jedoch von der Musik. Vor der Corona-Krise habe er gern Musiker in seinem Haus empfangen, verriet er. In Zeiten von Corona begnügt sich Brendel mit Aufzeichnungen. "Während der freiwilligen Isolierung habe ich mit großer Dankbarkeit Opernaufführungen der Metropolitan Opera, der Berliner Komischen Oper, aus Salzburg, Glyndebourne und von Covent Garden am Fernseher erlebt."

Seine Interpretationen sind weltberühmt

Seine Interpretationen von Haydn, Mozart, Liszt, Beethoven oder Schubert sind weltberühmt. "Ich hatte ja selbst viele Schallplatten gemacht und bleibe mit den großen alten Musikern durch ihre Aufnahmen in Verbindung", so Brendel, dem dennoch etwas fehlt. "Natürlich sehnen wir uns trotzdem alle nach der Körperlichkeit eines Konzerts, dabei zu sein, drin zu sein, die gleiche Luft zu atmen, das Risiko ebenso mitzuerleben wie das Gelingen."

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