Lawinenabgang in Österreich

Sulztal: 65-Jähriger überlebt fünf Stunden unter Lawine

Der Weg zur Sulztalalm: Hier kam es zu dem Lawinenabgang (Archivbild)

Der Weg zur Sulztalalm: Hier kam es zu dem Lawinenabgang (Archivbild)

Bild: Mark Bihler (Archivbild)

Der Weg zur Sulztalalm: Hier kam es zu dem Lawinenabgang (Archivbild)

Bild: Mark Bihler (Archivbild)

Bei einem Lawinenabgang im Sulztal bei Gries wurde ein 65-jähriger Österreicher verschüttet. Nach fünf Stunden schlug ein Lawinenhund an.
02.04.2021 | Stand: 22:20 Uhr

Zu dem Lawinenunglück kam es am Karfreitag gegen 12.10 Uhr in der Nähe von Gries in der Gemeinde Längenfeld. Auf dem präparierten Weg von Gries in Richtung der Sulztalalm ging vom Berg eine Lawine ab, dabei wurde ein 65-jähriger Österreicher verschüttet. Alarmierte Rettungskräfte begannen sofort mit einer groß angelegten Suche. Der Mann war laut Auskunft der Polizei mit einem Rodel im Tal unterwegs.

Mann im Sulztal von Lawine verschüttet: Rettung musste unterbrochen werden

Weil der Rettungseinsatz wegen zunehmender Lawinengefahr und der Gefahr von Nachlawinen unterbrochen werden musste, konnte der Verschüttete erst nach rund fünf Stunden lokalisiert werden. Ein Lawinenhund hatte im Lawinenkegel angeschlagen, die Retter bargen den Mann aus etwa einem Meter Tiefe. Der Verschüttete hatte unter den Schneemassen offenbar eine große Atemhöhle und war bei der Bergung bei Bewusstsein.

Nach der Erstversorgung durch die Rettungskräfte und einer Notärztin wurde der Mann ein Innsbrucker Krankenhaus geflogen. Wie schwer er verletzt wurde, ist nicht bekannt.

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