St. Anton

Tiroler Polizei auf Corona-Kontrollen in Hotels - für einige Gäste wird es teuer

Die Polizei kontrolliert in St. Anton neben Hotels und Pensionen auch Zweitwohnsitze.

Die Polizei kontrolliert in St. Anton neben Hotels und Pensionen auch Zweitwohnsitze.

Bild: Polizei

Die Polizei kontrolliert in St. Anton neben Hotels und Pensionen auch Zweitwohnsitze.

Bild: Polizei

In St. Anton überprüften Polizeibeamte in Hotels und Pensionen, ob Gäste gegen das Meldegesetz und das Einreiseverbot verstoßen haben - und wurden fündig.
29.01.2021 | Stand: 21:42 Uhr

15 Einsatzkräfte kontrollierten am Freitagabend gemeinsam mit Vertretern der Gesundheitsbehörde im Nobelskiort St. Anton bei einer Schwerpunktkontrolle insgesamt 44 Beherbergungsbetriebe. Sie überprüften dabei die Einhaltung des Meldegesetzes und der Corona-Einreise- und Notmaßnahmenverordnung.

Strafen können bis zu 2180 Euro betragen

Die Beamten schrieben 96 Anzeigen, 29 Gäste mussten Sicherheitsleistungen erbringen. Bei einem Kontrollierten wurde eine Quarantäne und ein PCR-Test angeordnet. Es wurden unter anderem Briten, Dänen, Schweden, Rumänen, Deutsche, Australier, Iren und Polen kontrolliert und angezeigt. Für sie können die Strafen empfindlich ausfallen - nämlich bis zu 2180 Euro.

Polizei kündigt auch Kontrollen von Zweitwohnsitzen an

„Die Kontrollen in enger Zusammenarbeit mit der Bezirkshauptmannschaft Landeck und Unterstützung der Gemeinde St. Anton konnten von der Polizei sehr effektiv und ohne nennenswerte Probleme bei den Beherbergungsbetrieben und Personalunterkünften durchgeführt werden,“ so Polizeikommandant Obstlt Christoph Patigler. Und der der stellvertretende Bezirkshauptmann von Landeck, Siegmund Geiger, ergänzt: „Umgehungen von gesetzlichen Vorschriften werden nicht geduldet. Mit einer Erhöhung des Kontrolldruckes durch Polizei und Behörden müssen alle, die versuchen, die strenge Gesetzeslage zu umgehen, damit rechnen, dass sie die volle Härte des Gesetzes trifft". Beginnend mit 29. Januar würden die Kontrollen von Beherbergungsbetrieben, insbesondere zur Überprüfung von Zweitwohnsitzen im Bezirk Landeck, speziell in der Gemeinde St. Anton am Arlberg und im Stanzertal, weiter intensiviert.

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