Auffahrunfall im Pfändertunnel

Kleiner Unfall, große Wirkung: Kilometerlanger Stau in Vorarlberg

Der Pfändertunnel in Vorarlberg.

Der Pfändertunnel in Vorarlberg.

Bild: AZ

Der Pfändertunnel in Vorarlberg.

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Wer am Donnerstagnachmittag auf der A14 in Vorarlberg unterwegs war, brauchte viel Geduld: Nach einem Unfall staute sich der Verkehr kilometerlang.
10.09.2021 | Stand: 07:30 Uhr

Nach einem Auffahrunfall am Donnerstagnachmittag im Pfändertunnel bei Bregenz hat sich der Verkehr auf der A14 kilometerlang gestaut. Autofahrer mussten viel Geduld mitbringen.

Zu dem Unfall kam es am frühen Nachmittag kurz nach der Tunneleinfahrt in Fahrtrichtung Deutschland. Zu der Zeit herrschte bereits laut Polizei ein hohes Verkehrsaufkommen. Infolgedessen bremste ein 27-Jähriger seinen Kleintransporter kurz nach der Einfahrt in den Pfändertunnel ab.

Drei Fahrzeuge prallen gegeneinander

Hinter ihm fuhr ein 36-Jähriger, der seinen Kleintransporter noch rechtzeitig abbremste. Das schaffte ein 62-Jähriger dahinter allerdings nicht mehr. Er krachte daraufhin mit seinem Pkw auf den Transporter des 36-Jährigen - und schob dadurch dessen Fahrzeug auf das des 27-Jährigen.

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Pfändertunnel 70 Minuten lang gesperrt

Nach dem Auffahrunfall wurde der Pfändertunnel etwa 70 Minuten lang gesperrt - wie auch der Citytunnel für etwa 25 Minuten. Und so kam es nach Angaben der Polizei zu erheblichen Staus auf auf sämtlichen Umfahrungsrouten. Der Verkehr staute sich auf der A14 in beide Fahrtrichtungen.

62-Jähriger muss ins Krankenhaus

Der 62-Jährige wurde bei dem Unfall verletzt und kam mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus nach Bregenz. An allen drei Fahrzeugen entstand nur leichter Sachschaden. Vor Ort im Einsatz waren die Feuerwehren Lochau und Bregenz-Rieden mit 42 Einsatzkräften und 6 Fahrzeugen sowie die Rettung, die ASFINAG und die Polizei mit jeweils einem Einsatzfahrzeug.

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