Wanderunfälle in Österreich

Wanderer stürzt nahe Mellau ab

Der verunglückte Wanderer musste vom Rettungshubschrauber geborgen werden.

Der verunglückte Wanderer musste vom Rettungshubschrauber geborgen werden.

Bild: Matthias Becker (Symbolbild)

Der verunglückte Wanderer musste vom Rettungshubschrauber geborgen werden.

Bild: Matthias Becker (Symbolbild)

Ein 70-Jähriger ist nahe Mellau etwa mehrere Meter in die Tiefe gestürzt. Dass er verletzt ist, bemerkten andere Wanderer erst am nächsten Tag.
19.08.2021 | Stand: 15:46 Uhr

Ein 70-jähriger Mann ist am Mittwochvormittag gemeinsam mit seinem Sohn im Gebiet Mellau/Damüls bergwärts zur Bergstation Rossstelle gewandert. Auf dem Weg dorthin stürzte der Sohn ohne Fremdverschulden und konnte nicht mehr weiter gehen, berichtet die Polizei.

Der Vater einigte sich mit einem Sohn, dass dieser zur Urlaubsunterkunft zurücklaufe und er bis zur Bergstation weiterlaufen und später nachkommen werde. Der 70-Jährige ging daraufhin allein weiter und stürzte laut eigenen Angaben auf dem Weg zur Bergstation ebenfalls, wobei er mehrere Meter über steiles Gelände fiel und verletzt liegen blieb.

Sohn informierte die Einsatzkräfte nicht

Wanderer fanden den Mann am nächsten Morgen gegen 8.40 Uhr und verständigten die Einsatzkräfte. Der Verletzte war am Kopf und an den beiden verletzt, außerdem hatte er sich verkühlt. Er wurde dann mit dem Rettungshubschrauber „C8“ geborgen und ins Krankenhaus geflogen. Da der Sohn die Tragweite des Ausbleibens seines Vaters nicht erfassen konnte, erfolgte von diesem keine Verständigung der Einsatzkräfte.

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