Corona-Pandemie

Wegen Lockdown: Tausende Liter Bier werden weggeschüttet

So sollte es eigentlich aussehen - doch Bier auszuschenken, ist während des Lockdown in Österreich nicht möglich. Die Brauereien müssen viel wegschütten.

So sollte es eigentlich aussehen - doch Bier auszuschenken, ist während des Lockdown in Österreich nicht möglich. Die Brauereien müssen viel wegschütten.

Bild: Matthias Balk, dpa (Symbolbild)

So sollte es eigentlich aussehen - doch Bier auszuschenken, ist während des Lockdown in Österreich nicht möglich. Die Brauereien müssen viel wegschütten.

Bild: Matthias Balk, dpa (Symbolbild)

Weil die Gastronomen nicht öffnen dürfen, müssen sie Tausende Liter Bier in Vorarlberg wegschütten. Vor allem die Skigebiete haben ein Problem.
06.02.2021 | Stand: 07:54 Uhr

Keine Gäste, zu viel Bier: Das ist die einfache Zusammenfassung eines Problems, das aktuell Vorarlberger Wirte beschäftigt. Weil sie wegen des Lockdowns nicht ausschenken dürfen, müssen sie Tausende Liter Bier wegschütten. Das berichtet der ORF.

Das Bier wurde im Herbst geliefert und droht im März abzulaufen. Bisher konnte kein einziges Fass geöffnet werden. Ein großes Problem wie Lukas Dorner, Geschäftsführer der Brauerei Egg gegenüber dem ORF erklärt: „Weil die Gastronomie in den Skigebieten wohl komplett flachfällt, ist die Ware derzeit in den Kellern der Hütten gelagert. Ich befürchte, dass die Ware nicht früh genug zurückkommt, um sie wieder dem Verkauf zuzuführen. Sie wird also wohl oder übel vernichtet werden müssen.“ (Ähnlich geht es Brauereien in Bayern.)

Bier lagert auf den Skihütten - und keiner kann es abholen

Ein weiteres Problem: Viel Bier lagert auch auf den Skihütten - und von dort kann es niemand abholen. Viele Mitarbeiter der Brauereien sind in Kurzarbeit. Auch der Damülser Wirt Gilbert Wohlwend spürt dieses Problem deutlich. Er hat in seinen zwei Gaststätten im Skigebiet Damüls seit Oktober rund 500 Fässer Bier lagern: „Die derzeitige Situation ist einfach Wahnsinn. Wir haben ein volles Lager, die Gasthäuser sind geschlossen und wir dürfen kein Take-away machen. Wir stehen derzeit wirklich alleine im Regen.“

Weitere Corona-Nachrichten finden Sie in unserem Newsblog.