Skifahren in Corona-Zeiten

Wegen Warteschlangen: Österreich verschärft Regeln für Skigebiete

Viel los auf einem Parkplatz im Gebiet Hinterstoder-Höss in Österreich. Die Skigebiete Hinterstoder und Wurzeralm haben ihr Corona-Sicherheitskonzept erweitert, nachdem in den letzten Tagen ein Ansturm an Wintersportlern bewältigt werden musste.

Viel los auf einem Parkplatz im Gebiet Hinterstoder-Höss in Österreich. Die Skigebiete Hinterstoder und Wurzeralm haben ihr Corona-Sicherheitskonzept erweitert, nachdem in den letzten Tagen ein Ansturm an Wintersportlern bewältigt werden musste.

Bild: Fotokerschi.At/Kerschbaummayr, dpa

Viel los auf einem Parkplatz im Gebiet Hinterstoder-Höss in Österreich. Die Skigebiete Hinterstoder und Wurzeralm haben ihr Corona-Sicherheitskonzept erweitert, nachdem in den letzten Tagen ein Ansturm an Wintersportlern bewältigt werden musste.

Bild: Fotokerschi.At/Kerschbaummayr, dpa

Vor den Skiliften in Österreich bilden sich Menschenansammlungen. Werden die Corona-Hygieneregeln missachtet? Die Regierung übt Druck auf Liftbetreiber aus.
Viel los auf einem Parkplatz im Gebiet Hinterstoder-Höss in Österreich. Die Skigebiete Hinterstoder und Wurzeralm haben ihr Corona-Sicherheitskonzept erweitert, nachdem in den letzten Tagen ein Ansturm an Wintersportlern bewältigt werden musste.
dpa
30.12.2020 | Stand: 07:55 Uhr

In Österreich hat die Regierung den Druck auf die Betreiber von Skiliften verstärkt, die Umsetzung aller Corona-Hygieneregeln zu beachten und durchzusetzen. "Im Fall der wiederholten mangelhaften Umsetzung von ausreichenden Schutzmaßnahmen sind Betretungsverbote auszusprechen", heißt es in einem neuen Erlass des Gesundheitsministeriums, aus dem am Dienstag die österreichische Nachrichtenagentur APA zitiert.

Menschenansammlungen vor Skiliften in Österreich

Betreiber von Liften ud Gondeln hätten die einhaltung der Hygieneregeln durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen. "Jedenfalls sind epidemiologisch bedenkliche Situationen, wie Menschenansammlungen, zu verhindern, dies beispielsweise durch Leitsysteme und zahlenmäßige Limitierungen", so der Erlass des Gesundheitsministeriums.

Anlass sind Bilder von Menschenansammlungen in der Wartezone vor den Liften vom vergangenen Wochenende. Tourismusministerin Elisabeth Köstinger sagte, sie habe nicht das geringste Verständnis, wenn sich einige wenige schwarze Schafe nicht an die Regeln hielten und der ganzen Branche schadeten. Die Kapazitätsbeschränkungen bei den Seilbahnen und Liftanlagen blieben trotz anders lautender Forderungen in Kraft.

Fast nur einheimische Skifahrer auf Österreichs Pisten

Österreich hat den Liftbetrieb seit dem 24. Dezember erlaubt. Aufgrund der Reisebeschränkungen, die eine bis zu zehntägige Quarantäne für Einreisende vorsehen, sind fast ausschließlich einheimische Skifahrer auf den Pisten.

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