Vergleichsportale

Senkung der EEG-Umlage kommt nicht bei Kunden an

Stromzähler

Von der gesunkenen EEG-Umlage merken die Verbraucherinnen und Verbraucher bisher kaum etwas.

Bild: Sina Schuldt

Von der gesunkenen EEG-Umlage merken die Verbraucherinnen und Verbraucher bisher kaum etwas.

Bild: Sina Schuldt

Von der seit diesem Jahr gesunkenen EEG-Umlage merken die Verbraucherinnen und Verbraucher laut zwei Vergleichsportalen bislang nichts. "Die Stromversorger geben die niedrigere EEG-Umlage nicht an ihre Kunden weiter, weil sich die Einkaufspreise an der Strombörse vervielfacht haben", teilte das Vergleichsportal Verivox mit.

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dpa
07.01.2022 | Stand: 15:13 Uhr

Von der seit diesem Jahr gesunkenen EEG-Umlage merken die Verbraucherinnen und Verbraucher laut zwei Vergleichsportalen bislang nichts. "Die Stromversorger geben die niedrigere EEG-Umlage nicht an ihre Kunden weiter, weil sich die Einkaufspreise an der Strombörse vervielfacht haben", teilte das Vergleichsportal Verivox mit.

Darüber hinaus seien die Gebühren für die Stromnetze im bundesweiten Durchschnitt um vier Prozent gestiegen. "Der Strompreis für Haushalte ist mit über 35 Cent pro Kilowattstunde höher als jemals zuvor."

Zu einem ähnliche Schluss kommt das Portal Check24. Die EEG-Umlage fällt für alle Stromverbraucher in Deutschland an und wird als Teil der Stromkosten erhoben. Mit ihr soll der Ausbau der erneuerbaren Energien finanziert werden. Die EEG-Umlage war zum 1. Januar von 6,5 Cent pro Kilowattstunde (Kwh) auf 3,7 Cent gesunken.

"Ein Musterhaushalt mit einem Verbrauch von 5000 kWh zahlt dadurch knapp 167 Euro weniger für die Finanzierung des Ausbaus der erneuerbaren Energien", teilte Check24 am Freitag mit. "Ob und in welcher Höhe die Entlastung durch die EEG-Umlage in diesem Winter tatsächlich bei Verbraucher*innen ankommt, hängt auch von der weiteren Entwicklung des Börsenstrompreises ab", heißt es weiter. "Bislang senken nur wenige Versorger die Preise."