Nach Sieg bei ATP-Cup

Deutsche Tennis-Herren wahren in Sidney Chance auf Halbfinaleinzug

Alexander Zverev und die deutschen Tennis-Herren gewinnen in Australien gegen die USA - und sichern sich so die Chance auf einen Halbfinaleinzug.

Alexander Zverev und die deutschen Tennis-Herren gewinnen in Australien gegen die USA - und sichern sich so die Chance auf einen Halbfinaleinzug.

Bild: Mark Baker, dpa/AP

Alexander Zverev und die deutschen Tennis-Herren gewinnen in Australien gegen die USA - und sichern sich so die Chance auf einen Halbfinaleinzug.

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Nach einem Sieg gegen die USA können die deutschen Tennis-Herren beim ATP-Cup in Sydney weiter auf das Halbfinale hoffen. Der nächste Gegner hat es in sich.
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dpa
04.01.2022 | Stand: 16:17 Uhr

Die deutschen Tennis-Herren um Alexander Zverev dürfen beim ATP Cup weiter auf den Einzug ins Halbfinale hoffen. Nach dem wichtigen Auftakterfolg von Jan-Lennard Struff sorgte Olympiasieger Zverev am Dienstag in Sydney dafür, dass der 2:1-Erfolg gegen die USA im zweiten Gruppenspiel bereits nach den Einzeln feststand.

Tennisturnier in Sidney: Alexander Zverev sichert frühen Sieg

Zwei Tage nach dem 1:2 zum Auftakt gegen Großbritannien rang Struff zunächst den stark aufschlagenden John Isner mit 7:6 (9:7), 4:6, 7:5 nieder. Danach gewann Zverev 6:4, 6:4 gegen Taylor Fritz und machte dabei in einem hart umkämpften letzten Aufschlagspiel mit dem sechsten Matchball den uneinholbaren 2:0-Zwischenstand perfekt.

Zum Abschluss verloren Kevin Krawietz und Tim Pütz im Doppel 0:6, 3:6 gegen Fritz und Isner und zeigten über weite Strecken eine enttäuschende Leistung. Für Pütz war es nach Armproblemen der erste Einsatz in dem Mannschaftswettbewerb, für ihn war gegen die Briten Zverev eingesprungen - allerdings ohne Erfolg. (Lesen Sie auch: Alexander Zverev zum Sportler des Jahres gekürt - Diese Allgäuerin wurde auch geehrt)

Um Chance aufs Halbfinale zu wahren musste ein Sieg gegen die USA her

Das deutsche Team musste gegen die USA unbedingt den ersten Sieg holen, um noch eine Chance auf den Gruppensieg in der Staffel C zu haben. Nur die Erstplatzierten der vier Gruppen erreichen das Halbfinale.

Die Briten leisteten sich anschließend mit dem 1:2 gegen Kanada den erhofften Ausrutscher, so dass alle vier Teams der Gruppe mit einem Sieg und einer Niederlage in den abschließenden Spieltag gehen. Momentan belegt das deutsche Team lediglich Rang drei.

Am Donnerstag trifft das deutsche Team auf Kanada: „Das wird nicht einfach“

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Am Donnerstag (07.30 Uhr/ServusTV und Sky) trifft die deutsche Auswahl von Teamchef Michael Kohlmann auf die Kanadier mit den beiden Top-15-Spielern Felix Auger-Aliassime und Denis Shapovalov. "Das wird nicht einfach. Wir sind aber bereit für die Herausforderung", versprach Zverev.

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Der Hamburger zeigte sich trotz der Schwierigkeiten gegen Fritz am Ende insgesamt zufrieden mit seiner Leistung. "Bis zum letzten Spiel war es ein gutes Niveau für mein zweites Match des Jahres. Es war sehr intensiv mit harten Schlägen", sagte der Goldmedaillengewinner von Tokio. "Das Wichtigste ist, dass Team Deutschland gewonnen hat und wir uns die beste Chance gegeben haben, das Halbfinale zu erreichen", fügte der Weltranglisten-Dritte hinzu. (Lesen Sie auch: Olympia-Absage der NHL rückt näher - Bundestrainer sind gerüstet)

Zverev ließ zunächst drei Matchbälle in Folge liegen

Drei Matchbälle in Folge ließ der 24-Jährige zunächst gegen Fritz aus, ein krachendes Ass durch die Mitte mit dem zweiten Aufschlag bedeutete bei der sechsten Möglichkeit nach knapp anderthalb Stunden schließlich die Entscheidung.

Zuvor hatte Struff 34 Asse des 2,08 Meter großen Routiniers Isner überstanden. Der Warsteiner nutzte seinen dritten Matchball gegen den Aufschlag des 36-Jährigen zum ersten Sieg über Isner. "Es war eine Wahnsinns-Perfmormance von Struffi. Den Sieg hat er sich richtig verdient", lobte Zverev.

Struff schwächelte zuletzt - starke Leistung gegen die USA

Am Sonntag hatte Struff bei der Niederlage gegen die Briten eine schwache Leistung gezeigt und wollte dies unbedingt wiedergutmachen. "Das war schon richtig schlecht. Das war bitter für mich, bitter fürs Team. Ich wollte die Leistung nicht auf mir sitzen lassen", sagte die deutsche Nummer zwei.

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