Überraschungen bei den US Open

Aus für Melbourne-Siegerin Kenin und russisches Viertelfinale der Herren

Sie schaffte es nicht: Die US-Amerikanerin Sofia Kenin schied im Achtelfinale der US-Open aus. Somit wird es kein amerikanisches Halbfinal-Duell zwischen ihr und Serena Williams geben.

Sie schaffte es nicht: Die US-Amerikanerin Sofia Kenin schied im Achtelfinale der US-Open aus. Somit wird es kein amerikanisches Halbfinal-Duell zwischen ihr und Serena Williams geben.

Bild: Frank Franklin II, dpa

Sie schaffte es nicht: Die US-Amerikanerin Sofia Kenin schied im Achtelfinale der US-Open aus. Somit wird es kein amerikanisches Halbfinal-Duell zwischen ihr und Serena Williams geben.

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Das von den Amerikanern erhoffte Halbfinal-Duell zwischen Serena Williams und Sofia Kenin bei den US Open fällt aus. Doch es gibt ein russisches Viertelfinale.

Sie schaffte es nicht: Die US-Amerikanerin Sofia Kenin schied im Achtelfinale der US-Open aus. Somit wird es kein amerikanisches Halbfinal-Duell zwischen ihr und Serena Williams geben.
dpa
08.09.2020 | Stand: 08:48 Uhr

Für Australian-Open-Siegerin Sofia Kenin sind die US Open in New York überraschend früh beendet. Die an Nummer zwei gesetzte Tennisspielerin aus den USA musste sich am Montag (Ortszeit) der Belgierin Elise Mertens klar mit 3:6, 3:6 geschlagen geben und schied damit bereits im Achtelfinale aus. Mertens, die in der ersten Runde Fed-Cup-Spielerin Laura Siegemund ausgeschaltet hatte, steht damit wie im Vorjahr in Flushing Meadows im Viertelfinale.

Dort trifft sie am Mittwoch auf die Weißrussin Victoria Asarenka, die die Tschechin Karolina Muchova mit 5:7, 6:1, 6:4 bezwang. Zuvor hatten sich in der unteren Turnierhälfte bereits Topfavoritin Serena Williams und die Bulgarin Zwetana Pironkowa für das Viertelfinale qualifiziert.

Kenin freut sich auf Sandplatz-Turniere in Europa

"Ich habe in der Kabine ein paar Tränen vergossen", gestand Kenin nach ihrer Niederlage. "Ich werde jetzt ein paar Tage hier in New York bleiben und ein bisschen relaxen, und dann freue ich mich auf die Sandplatz-Turniere in Europa." Sie werde sowohl das Masters-Event in Rom als auch die French Open in Paris spielen, kündigte die 21-Jährige an. Williams hatte zuvor ihre Teilnahme an den am 27. September beginnenden French Open noch offen gelassen. Die schon in New York fehlende Australierin Ashleigh Barty sagte dagegen auch für den Sandplatz-Klassiker in Roland Garros ab.

(Wie die deutsche Tennisspieler Angelique Kerber ausschied und wie sich Alexander Zverev ins Viertelfinale siegte, lesen Sie im jeweiligen Artikel.)

Russische Herren bisher stark im Turnier

Bei den Herren unterstrich Vorjahresfinalist Daniil Medwedew seine herausragende Form. Der 24 Jahre alte Russe ließ dem Amerikaner Frances Tiafoe beim 6:4, 6:1. 6:0 nicht den Hauch einer Chance. Im Vorjahr hatte Medwedew in einem hochklassigen Finale in fünf Sätzen gegen den Spanier Rafael Nadal verloren. Im Viertelfinale kommt es für Medwedew nun zum Duell mit seinem Landsmann Andrej Rubljow. Der Russe bezwang den Italiener Matteo Berrettini mit 4:6, 6:3, 6:3, 6:3.

Nach der Disqualifikation für den Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic macht sich Medwedew Hoffnungen auf seinen ersten Titel bei einem Grand-Slam-Turnier. Das gilt auch für den Österreicher Dominic Thiem. Die Nummer zwei der Setzliste trumpfte ähnlich stark auf wie Medwedew und deklassierte den Kanadier Felix Auger-Aliassime mit 7:6 (7:4), 6:1, 6:1. Thiem trifft nun auf den Australier Alex de Minaur.

(Warum es um die US Open viele Debatten gibt, lesen Sie hier.)