FC Bayern München

Bayern-Fanclubsprecher hält Rückkehr in Stadion derzeit für "Irrsinn"

FC Bayern München: Fanclubchef  Alexander Fischer hält wegen der Corona-Pandemie derzeit eine Rückkehr von Fans ins Stadion für "Irrsinn".

FC Bayern München: Fanclubchef Alexander Fischer hält wegen der Corona-Pandemie derzeit eine Rückkehr von Fans ins Stadion für "Irrsinn".

Bild: picture alliance/dpa | Sven Hoppe

FC Bayern München: Fanclubchef Alexander Fischer hält wegen der Corona-Pandemie derzeit eine Rückkehr von Fans ins Stadion für "Irrsinn".

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Die Rückkehr von Fußballfans in die Stadien ist nach Meinung von Bayern-Fanclubchef Alexander Fischer derzeit wegen Corona überhaupt nicht vertretbar.
FC Bayern München: Fanclubchef  Alexander Fischer hält wegen der Corona-Pandemie derzeit eine Rückkehr von Fans ins Stadion für "Irrsinn".
dpa
08.04.2021 | Stand: 12:09 Uhr

"Angesichts der aktuellen Impfquote halte ich es für einen absoluten Irrsinn, wenn man das machen würde", sagte der Sprecher des Club Nr. 12 - eines Dachverbands von Fanclubs und aktiven Bayern-Fans - in einem Interview der "Süddeutschen Zeitung".

München sei gerade mit der Frage konfrontiert, ob man bei der Europameisterschaft im Sommer Zuschauer zulassen sollte. "Und wenn man das auf Druck der UEFA machen würde und danach müssten die Fans weiter draußen bleiben, dann wäre das ein Armutszeugnis für die Stadt", betonte Fischer. "Klar wollen die Fans wieder ins Stadion - aber erst dann, wenn es aus pandemischer Sicht zu verantworten ist. Nicht früher." München als Gastgeber von vier Spielen bei der EM in diesem Sommer hatte zuletzt mitgeteilt, "weiterhin mit verschiedenen Szenarien, was mögliche Zuschauer im Stadion betrifft", zu planen.

(Lesen Sie auch: Söder zweifelt an den EM-Spielen mit vielen Zuschauern in München)

FC Bayern München: Für Fanclubchef sind Geisterspiele nach wie vor surreal

Geisterspiele und dadurch fehlende Gemeinschaftserlebnisse wegen der Corona-Pandemie fühlen sich aus Sicht von Fischer auch nach über einem Jahr "immer noch komplett surreal an". Es sei "sehr bitter, dass man nicht vor Ort sein kann. Für uns aktive Fans war der Fußball ein großer Lebensinhalt, vor allem das Zusammensein, das Anfeuern, das Gemeinschaftserlebnis", sagte Fischer. "All das fällt weg."

Er höre von Fans, dass manche Fußball so nebenbei schauen - "manche schauen es auch gar nicht. Daran merkt man schon, dass da gerade was verloren geht", betonte Fischer. An Geisterspiele könne man sich "absolut nicht" gewöhnen, meinte der 34-Jährige. Er teile auch die Sorge, dass die Pandemie zu einer Entemotionalisierung führe. "Absolut. Das beobachte ich auch bei einigen Mitgliedern", sagte Fischer.

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