Fußball: FC Bayern München

Das sagt Oliver Kahn zu neuem Alaba-Vertrag beim FC Bayern

Ob David Alaba auch ab dem Sommer 2021 noch auf dem Trainingsgelände des FC Bayern an der Säbener Straße seine Runden drhen wird, ist mehr als ungewiss.

Ob David Alaba auch ab dem Sommer 2021 noch auf dem Trainingsgelände des FC Bayern an der Säbener Straße seine Runden drhen wird, ist mehr als ungewiss.

Bild: Matthias Balk, dpa (Archiv)

Ob David Alaba auch ab dem Sommer 2021 noch auf dem Trainingsgelände des FC Bayern an der Säbener Straße seine Runden drhen wird, ist mehr als ungewiss.

Bild: Matthias Balk, dpa (Archiv)

Bleibt David Alaba doch noch beim FC Bayern München? Nun hat sich FCB-Vorstand Oliver Kahn zum Vertrags-Poker geäußert - und klingt nicht sehr zuversichtlich.
Ob David Alaba auch ab dem Sommer 2021 noch auf dem Trainingsgelände des FC Bayern an der Säbener Straße seine Runden drhen wird, ist mehr als ungewiss.
dpa
23.12.2020 | Stand: 12:32 Uhr

Bayern Münchens Vorstand Oliver Kahn (51) hat sich in der Vertragsdebatte mit Fußballprofi David Alaba (28) pessimistisch über eine späte Einigung geäußert. "Die Haltung des Vereins ist klar. Wir haben David Alaba den roten Teppich ausgerollt und sind an unsere Grenzen gegangen. David und speziell sein Berater Pini Zahavi sind nicht über diesen roten Teppich gegangen", sagte Kahn der "Sport Bild" (Mittwoch) im Interview. "Also haben wir ihn irgendwann wieder eingerollt."

Auf die Frage, ob der Teppich noch einmal ausgerollt werden könnte, antwortete der ehemalige Nationaltorwart: "Ich wüsste im Moment nicht, wie das passieren sollte." So wie es aussehe, "orientiert er sich um. Das müssen wir akzeptieren."

Oliver Kahn über Alaba-Vertrag: FC Bayern hat alles versucht

Der Vertrag des österreichischen Verteidigers läuft im kommenden Sommer aus, Alaba ist damit ablösefrei. "Wir haben alles versucht, um David zu überzeugen, beim FC Bayern zu verlängern. Natürlich schmerzt es, ihn zu verlieren, nicht nur wirtschaftlich. Aber wir hatten uns Limits gesetzt, und das waren keine Corona-Limits", sagte Kahn.

Im November hatte der FC Bayern sein Vertragsangebot zurückgezogen, nachdem Alaba und Zahavi eine vom Verein gesetzte Frist zur Zustimmung verstreichen ließen. Seitdem herrscht Funkstille. Es habe kein Gespräch mehr stattgefunden, berichtete Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge zuletzt im Sport1-"Doppelpass" 8Lesen Sie dazu: Alaba überrascht: Spiele sehr gerne für Bayern).