Champions-League-Finale

Daumendrücken für Hansi Flick: Löw bittet Tuchel um Verständnis

Langjährige Trainer-Kollegen bei der deutschen Nationalmannschaft: Joachim Löw drückt Hansi Flick und dem FC Bayern München für das Champions-League-Finale die Daumen.

Langjährige Trainer-Kollegen bei der deutschen Nationalmannschaft: Joachim Löw drückt Hansi Flick und dem FC Bayern München für das Champions-League-Finale die Daumen.

Bild: Federico Gambarini/dpa (Archivbild)

Langjährige Trainer-Kollegen bei der deutschen Nationalmannschaft: Joachim Löw drückt Hansi Flick und dem FC Bayern München für das Champions-League-Finale die Daumen.

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Für das Endspiel der Fußball Champions League drückt Bundestrainer Joachim Löw dem FC Bayern München die Daumen. Aber welches Team ist sein Titelfavorit?
Langjährige Trainer-Kollegen bei der deutschen Nationalmannschaft: Joachim Löw drückt Hansi Flick und dem FC Bayern München für das Champions-League-Finale die Daumen.
dpa
21.08.2020 | Stand: 17:56 Uhr

Joachim Löw freut sich über das gute Abschneiden des FC Bayern München und von RB Leipzig in der Champions League. "Zwei deutsche Mannschaften im Halbfinale der Champions League gab es zuletzt 2013. Das ist ein starkes Ausrufezeichen für den deutschen Fußball", sagte der Bundestrainer. Im Finale am Sonntag drückt der Bundestrainer seinem alten Weggefährten Hansi Flick als Bayern-Trainer besonders die Daumen und bittet Thomas Tuchel als Trainer von Final-Kontrahent Paris Saint-Germain um Verständnis.

"Aber auch Thomas hätte es verdient"

"Dass meine Freude im Falle des Champions-League-Sieges der Bayern für Hansi Flick besonders groß ausfallen würde, wird mir Thomas Tuchel aufgrund meines speziellen und freundschaftlichen Verhältnisses zu Hansi sicher nachsehen", sagte Löw am Freitag in einem Interview auf der DFB-Homepage. Flick war sein Assistent beim WM-Sieg 2014. "Aber auch Thomas hätte es verdient, er lässt Paris aus meiner Sicht einen taktisch extrem variablen und insgesamt sehr attraktiven Fußball spielen", sagte Löw.

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Löw sieht keinen Favoriten für das Champions-League-Finale

Einen Favoriten will der Bundestrainer nicht ausmachen. "Die Chancen in diesem Finale liegen für mich bei 50 zu 50. Wenn beide Teams das zeigen, was sie können, wenn beide ihr offensives, spielerisches und taktisches Potenzial voll abrufen, dann werden wir am Sonntag einen Schlagabtausch der Extraklasse erleben", meinte der 60-Jährige.

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Auch Franz Beckenbauer schätzt die Chancen des FC Bayern München im Champions-League-Endspiel gegen Paris Saint-Germain auf 50:50 ein. "Es ist ein Spiel auf gleichem Niveau. Ich würde sagen, es steht 50:50. Manchmal braucht man auch das notwendige Quäntchen Glück. Wenn die Bayern das haben, werden sie das Spiel auch gewinnen", sagte Bayern-Ikone Beckenbauer (74) am Freitag in einem auf der Homepage des deutschen Fußball-Rekordmeisters veröffentlichten Interview.