Eishockey

Wie der ESV Kaufbeuren in der Erfolgsspur bleiben will

John Lammers hat nach zweiwöchiger Verletzungspause sein Comeback gegen Frankfurt gegeben und schoss die Joker in Overtime zum Sieg.

John Lammers hat nach zweiwöchiger Verletzungspause sein Comeback gegen Frankfurt gegeben und schoss die Joker in Overtime zum Sieg.

Bild: Thomas Heide

John Lammers hat nach zweiwöchiger Verletzungspause sein Comeback gegen Frankfurt gegeben und schoss die Joker in Overtime zum Sieg.

Bild: Thomas Heide

Nach zuletzt zwei Erfolgserlebnissen warten auf den ESV Kaufbeuren die Duelle gegen Bad Tölz und Bayreuth. Die Hoffnungen ruhen dabei auf dem Top-Scorer.
22.01.2021 | Stand: 06:23 Uhr

Mit zuletzt zwei Siegen hat Eishockey-Zweitligist ESV Kaufbeuren in die Spur gefunden. Dem 1:0 in Weißwasser ließen die Joker am Dienstag den 5:4-Overtime-Erfolg gegen die Löwen Frankfurt folgen. Davor hatte es für den DEL 2-Klub von der Wertach drei Niederlagen gegen Crimmitschau, Kassel und Ravensburg gegeben. Am Wochenende geht es für den ESVK mit dem Heimspiel gegen die Tölzer Löwen (Freitag, 19.30 Uhr) und bei den Bayreuth Tigers (Sonntag, 17 Uhr) weiter.

Bleibt Maxi Meier weiterhin im Tor?

Möglicherweise absolviert Maxi Meier dann seine DEL2-Spiele drei und vier für die Joker. Der 21-Jährige, der erst am vergangenen Wochenende sein Debüt in der zweithöchsten deutschen Liga gegeben hatte, stand auch gegen die Löwen Frankfurt auf dem Eis.

Der gebürtige Peißenberger kassierte dabei nach dem Shutout gegen Weißwasser seinen ersten DEL2-Gegentreffer durch Darren Mieszkowski, den Bruder des ehemaligen ESVK-Stürmers Mike (16 Spiele für die Joker in der Saison 2019/2020). „Irgendwann fällt immer das erste Gegentor“, sagte Meier schmunzelnd. „Das muss man abschütteln, das Spiel geht weiter.“ (News und Ergebnisse von den Eishockey-Clubs im Allgäu immer aktuell in unserem Eishockey-Newsblog)

Der Goalie, der auf 24 Oberliga-Einsätze für den EV Füssen kommt, richtete den Blick nach dem Dienstagsspiel auf die kommenden Aufgaben – obwohl er nach eigener Aussage nicht viel über den nächsten Gegner sagen könne. „Ich kann die Tölzer Löwen gar nicht so richtig einschätzen, weil ich bisher eigentlich nur auf die Oberliga geschaut habe“, sagt Meier. „Aber in der Tabelle stehen sie gut da. Wir müssen wohl wieder über die Leistungsgrenze gehen.“

Mit seiner Einschätzung hat der 21-Jährige aber Recht. Die Löwen stehen mit 33 Punkten aus 18 Spielen auf dem fünften Platz. Der ESVK liegt derzeit mit 25 Zählern aus 19 Partien auf Platz zehn.

Erstes Aufeinandertreffen mit den Tölzer Löwen in dieser Saison

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John Lammers (rechts) bejubelt mit Tyler Spurgeon und Tobias Wörle (links) den Treffer zum zwischenzeitlichen 2:1. In der Overtime erzielte Lammers dann den entscheidenden Treffer zum 5:4.
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John Lammers trifft bei seinem Comeback doppelt für den ESVK

Es ist das erste Aufeinandertreffen beider Mannschaften in dieser Saison, nachdem das eigentliche erste Duell Mitte Dezember ausfiel. Damals hatte es bei den Tölzer Löwen einen Quarantäne-Fall gegeben. „Abhaken und versuchen, Energie zu gewinnen“, so lautete die Devise von Löwen-Trainer Kevin Gaudet nach der jüngsten Niederlage in Bayreuth.

Beim ESV Kaufbeuren dagegen wurde die Rückkehr von Top-Scorer John Lammers bejubelt. Der Kanadier, der in bisher 16 Saisonspielen zwölf Tore und 16 Assists kommt, gab gegen Frankfurt sein Comeback nach zweiwöchiger Verletzungspause.

Pallin: "Wir sind ein anderes Team, wenn John Lammers dabei ist"

Dabei war der 34-Jährige gleich der spielentscheidenden Akteur, neben einem Treffer und einem Assist in der regulären Spielzeit veredelte Lammers die Vorlage seines Sturmkollegen Tyler Spurgeon zum 5:4 in der Overtime. „Wir sind ein anderes Team, wenn John dabei ist“, sagte Joker-Trainer Rob Pallin. „Er ist sehr kreativ mit dem Puck und ein richtiges Arbeitstier.“

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