Deutsche Eishockey Liga

DEL-Chef Tripcke: Olympia-Pause wäre der "Worst-Case-Joker"

Gernot Tripcke spricht von der Olympia-Pause als "Worst-Case-Joker", falls es weitere Corona-Ausbrüche in DEL-Teams geben sollte.

Gernot Tripcke spricht von der Olympia-Pause als "Worst-Case-Joker", falls es weitere Corona-Ausbrüche in DEL-Teams geben sollte.

Bild: Marcel Kusch, dpa

Gernot Tripcke spricht von der Olympia-Pause als "Worst-Case-Joker", falls es weitere Corona-Ausbrüche in DEL-Teams geben sollte.

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Der Geschäftsführer der Deutschen Eishockey Liga, Gernot Tripcke, schildert das Corona-Notfallszenario.
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dpa
28.10.2021 | Stand: 13:02 Uhr

Corona-Nachholspiele in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) könnten als "Notfallszenario" im kommenden Februar stattfinden. "Wir haben eine Olympia-Pause - ich glaube, das wäre unser Worst-Case-Joker", sagte DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke in einem MagentaSport-Interview. "Ich glaube, wir sind neben der Schweiz das einzige Land, das überhaupt die Olympia-Pause blockt."

Die Olympischen Winterspiele in Peking finden vom 4. bis 20. Februar statt. "Unsere Priorität ist es jetzt, den Spielplan wieder irgendwie auf die Reihe zu kriegen", meinte Tripcke und schilderte die Optionen: "Da gibt es sicher noch das Notfallszenario, dass man die erste und die letzte Woche der Olympia-Pause zumindest Mannschaften spielen lässt - und dann fehlen dir vielleicht zwei Nationalspieler, aber dir fehlen nicht irgendwie zehn angeschlagene oder in Corona befindliche Spieler."

In den DEL-Teams gab es zuletzt immer wieder Corona-Ausbrüche

In der vergangenen Woche hatte es einen großen Corona-Ausbruch beim EHC Red Bull München gegeben. Auch die Düsseldorfer EG war von einer mehrtägigen Team-Quarantäne betroffen. Die Iserlohn Roosters vermeldeten nach zunächst einem positiven Test am Dienstag weitere Corona-Fälle. Zahlreiche Spiele mussten schon abgesagt werden.

Aufgrund der massiven Corona-Probleme mit Team-Quarantänen und Spielabsagen verschärft die DEL ihre Teststrategie. Vom 1. November an werde die Zahl der Tests erhöht; zudem sind Schnelltests dann nicht mehr ausreichend.

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