Eishockey im Allgäu

DEL2: Acht Eishockey-Spieler verlassen ESV Kaufbeuren nach Playoffs-Aus

Eishockey: News, Infos, Fotos und Ergebnisse des ESVK, EV Füssen oder ECDC Memmingen immer aktuell im AZ-Nachrichten-Blog. Umbruch beim ESVK: Acht Spieler verlassen den Verein.

Eishockey: News, Infos, Fotos und Ergebnisse des ESVK, EV Füssen oder ECDC Memmingen immer aktuell im AZ-Nachrichten-Blog. Umbruch beim ESVK: Acht Spieler verlassen den Verein.

Bild: Mathias Wild

Eishockey: News, Infos, Fotos und Ergebnisse des ESVK, EV Füssen oder ECDC Memmingen immer aktuell im AZ-Nachrichten-Blog. Umbruch beim ESVK: Acht Spieler verlassen den Verein.

Bild: Mathias Wild

Der ESVK verpasst den Einzug ins Halbfinale der Playoffs. Acht Spieler gehen. Mehr News zum ESVK und anderen Eishockey-Vereinen im Allgäu in unserem News-Blog.
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Von Allgäuer Zeitung
04.05.2021 | Stand: 15:39 Uhr

  • Der ESV Kaufbeuren hat den Einzug in die DEL2-Playoffs geschafft, unterliegt aber im entscheidenden Play-Off-Viertelfinale in Freiburg.
  • In der Eishockey-Oberliga haben sich der ECDC Memmingen und der EV Lindau in den Playoffs einen großen Kampf geliefert - schieden aber aus. Der EV Füssen musste bereits nach der Hauptrunde die Segel streichen.
  • Die Eishockey-Bayernliga musste wegen Corona im vergangenen Herbst abgebrochen werden - betroffen sind aus Allgäuer Sicht der ESC Kempten und der ESV Buchloe.

In diesem News-Blog der Allgäuer Zeitung finden Sie aktuelle Nachrichten, Ergebnisse und Kurz-Spielberichte von den Allgäuer Eishockey-Mannschaften

Dienstag, 4. Mai: Acht Spieler verlassen den ESV Kaufbeuren

Acht Spieler werden den ESV Kaufbeuren nach dem Ausscheiden aus den Playoffs verlassen. Das gab der Verein am Montag in einer Pressemitteilung bekannt.

In Zukunft werden folgende Spieler nicht mehr das Trikot der Joker tragen: Julian Eichinger, Florin Ketterer, Denis Pfaffengut, Jan Bednar, Jan Dalgic, Benedikt Hötzinger, Tobias Wörle und Max Lukes.

Mit allen anderen Spielern aus dem Kader der aktuellen Saison sei der ESVK noch in finalen Gesprächen und dabei gewillt, die Spieler auch in der kommenden Spielzeit in Kaufbeuren zu halten. "Der ESVK geht dabei aber davon aus, in den nächsten Tagen weitere Neuigkeiten zum Kader für die DEL2 Saison 2021/2022 vermelden zu können", heißt es in der Pressemitteilung.

Samstag, 1. Mai: ESV Kaufbeuren verliert entscheidendes Play-Off gegen Freiburg

Aus der Traum vom Halbfinale in der DEL 2 für den ESV Kaufbeuren. In Freiburg setzte es im entscheidenden Viertelfinal-Play-Off für die Ostallgäuer eine 1:4-Pleite. Andreé Hult brachte Wölfe in der 6. Minute des zweiten Drittels in Führung, 63 Sekunden später legte Jake Ustorf nach. Kurz vor Ende des zweiten Drittels vekürzte Alexander Thiel für den ESVK auf 1:2. Doch bereits kurz nach Wiederanpfiff stellte Nikolas Linsenmaier die 2-Tore-Führung für Freiburg wieder her. 14 Sekunden vor Ende der Partie dann sogar noch das 4:1 für die Wölfe durch Marc Wittfoth.

Freitag, 30. April: ESV Kaufbeuren verliert viertes Play-Off-Spiel gegen Freiburg

Der ESV Kaufbeuren hat am Donnnerstagabend das vierte Play-Off-Spiel gegen den EHC Freiburg mit 1:3 verloren und somit den vorzeitigen Einzug ins Halbfinale verpasst. Am Samstag findet das entscheidende fünfte Spiel in Freiburg um 17 Uhr statt.

Mittwoch, 28. April: Starker ESVK holt sich Serienführung in Freiburg

Starke Auswärtsleistung des ESV Kaufbeuren: Nach einem 0:2-Rückstand nach dem ersten Drittel haben die Joker am Dienstagabend in Freiburg noch mit 5:2 gewonnen. Im Play-off-Viertelfinale der DEL2 führt der ESVK damit in der Best-of-5-Serie mit 2:1 und hat Matchpunkt. Schon im Heimspiel am Donnerstagabend (19.30 Uhr) können die Allgäuer den Einzug ins Halbfinale klar machen.

Matchwinner im Breisgau war Tobias Wörle mit einem lupenreinen Hattrick im zweiten Drittel. Im Schlussabschnitt machten Branden Gracel und Tyler Spurgeon den Deckel für den ESVK drauf.

Montag, 26. April: Das sagt ESVK-Trainer Rob Pallin nach dem Serienausgleich gegen Freiburg

Nach einem 1:3-Rückstand hat der ESV Kaufbeuren am Sonntagabend das zweite Spiel der DEL2-Play-off-Viertelfinalserie gegen Freiburg noch gedreht und mit 6 zu 3 gewonnen. Das sagte Trainer Rob Pallin nach der Partie: "Wir haben ihnen im ersten Spiel zu viel Platz gelassen. Heute haben wir versucht, Freiburg in der neutralen Zone das Tempo zu nehmen. Nach dem 1:3-Rückstand haben wir Charakter gezeigt und fünf Tore in Folge geschossen. Ich musste vor dem Spiel eigentlich gar nicht viel sagen, die Jungs wussten, dass wir im ersten Spiel nicht gezeigt hatten, was wir wollten. Nach dem Spiel dort wurden im Kabinengang noch ein paar Worte gesagt, die bei unseren Führungsspielern einen Funken entzündet haben. Das war die richtige Antwort heute. Ich denke, diese Serie wird wahrscheinlich über fünf Spiele gehen und wir sollten auf jedes vorbereitet sein."

Das nächste Spiel der Best-of-5-Serie steigt am Dienstagabend wieder in Freiburg (19.30 Uhr) - der Sieger holt sich bereits den "Matchball".

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Eishockey: ESVK vs. EHC Freiburg - Fotos von Spiel 2 der DEL-2-Play-offs 2021

Freitag, 23. April, 21.55 Uhr: ESVK verliert erste Play-off-Partie in Freiburg

Der ESVK hat das erste Spiel der Play-off-Serie gegen den EHC Freiburg mit 4:6 verloren. Im Breisgau brachte John Lammers den ESVK in der vierten Minute in Front, doch Freiburg schlug zurück und beendete Drittel eins mit einer knappn 2:1-Führung. Zu Beginn des zweiten Abschnitts sorgte Sami Blomqvist für den Ausgleich, doch dann zog Freiburg auf 5:2 davon. Daniel Oppolzer sorgte mit dem dritten Kaufbeurer Treffer nochmals für Hoffnung vor dem Schlussdrittel. Nach Florin Ketterers 4:5-Anschlusstreffer knapp sechs Minuten vor dem Ende war Hochspannung angesagt. Doch Jake Ustorf machte mit einem Schuss ins verwaiste ESVK-Tor drei Sekunden vor dem Ende den Deckel drauf. Spiel zwei der Serie steigt am Sonntag (17 Uhr) in Kaufbeuren.

Samstag, 10. April, 20 Uhr: ESVK: Kapitän Tyler Spurgeon verlängert beim Eishockey-Zweitligisten

Nach Trainer Rob Pallin konnte der ESV Kaufbeuren mit der Vertragsverlängerung von Tyler Spurgeon eine weitere wichtige Personalie vorzeitig unter Dach und Fach bringen. Was der Kapitän über den ESVK sagt, lesen Sie hier.

Sonntag, 4. April, 14 Uhr: ESVK sicher in den Playoffs

Tolle Neuigkeiten aus der DEL2 für die Allgäuer: Der ESV Kaufbeuren hat den Einzug in die Playoffs geschafft. Die Kaufbeurer sicherten sich am Samstagabend nach einem Auswärtssieg bei den Lausitzer Füchsen in Weißwasser drei Spieltage vor dem Ende der DEL2-Hauptrunde das Ticket für die Playoffs.

Donnerstag, 1. April, 23 Uhr: ECDC Memmingen geht erhobenen Hauptes aus den Playoffs

Wer Eishockey mag, hat diese Playoff-Serie geliebt: Im Oberliga-Viertelfinale haben sich die Eisbären Regensburg nach fünf Spielen knapp mit 3:2 gegen den ECDC Memmingen durchgesetzt. Die Eisbären gewannen das entscheidende Spiel am Donnerstagabend in der Donau Arena mit 5:3 - der letzte Treffer fiel per Empty Net Goal in der 60. Minute. Wieder verlangten die Indians dem haushohen Favoriten alles ab. Spielentscheidend war in der fünften Partie eine umstrittene Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Memmingens Niki Meier, die Regensburg kurz vor Ende des zweiten Drittels zu einer Zwei-Tore-Führung nutzte.

Dennoch kam Memmingen in den letzten 20 Minuten nochmals heran, ehe der Schuss ins verwaiste ECDC-Tor kurz vor Ende für die endgültige Entscheidung sorgte.

Regensburg trifft im Halbfinale als Favorit auf Höchstadt, Memmingen geht mit einem guten Gefühl in die Sommerpause.

Mittwoch, 31. März, 7 Uhr: ECDC Memmingen erzwingt Spiel fünf gegen Regensburg

Besser kann Playoff-Eishockey nicht sein: Der ECDC Memmingen hat am Dienstagabend mit einem 4:0-Sieg gegen Regensburg die Best-of-5-Playoff-Serie in der Oberliga ausgeglichen. Nach einem 0:2-Rückstand steht es in der Serie nun 2:2 - am Donnerstag findet das alles entscheidende Spiel in Regensburg statt.

Gegen den haushohen Favoriten zeigten die Indians am Dienstag von der ersten Sekunde an Biss, Leidenschaft und unbändigen Willen. Mit viel Körpereinsatz wurde den technisch starken Eisbären Luft und Lust genommen: Christopher Kasten, Marc Hofmann, Myles Fitzgerald und Jannik Herm trafen für die Memminger. Regensburg konnte am Ende nur noch die Fäuste sprechen lassen.

In der Hauptrunde hatte der Tabellenerste aus der Oberpfalz nur vier Niederlagen kassieren müssen, nun dürfte der Druck im Eisbären-Lager gewaltig steigen.

Eishockey DEL 2 ESVK - EV Landshut, Tor Jubel 3:2, v.l. Markus Schweiger, John Lammers, Tyler Spurgeon
Eishockey DEL 2 ESVK - EV Landshut, Tor Jubel 3:2, v.l. Markus Schweiger, John Lammers, Tyler Spurgeon
Bild: Mathias Wild

Montag, 29. März, 9.10 Uhr: ECDC Memmingen erzwingt viertes Spiel

Starke Leistung der Memminger Indians: Der ECDC gewann am Sonntagabend mit 5:4 in der Verlängerung in Regensburg und verkürzte in der Best-of-5-Playoff-Serie auf 1:2. Es war die allererste Heimniederlage der Regensburger überhaupt in dieser Saison. Der entscheidende Treffer gelang Lars Grözinger in der 77. Spielminute. Spiel vier der Serie findet am Dienstag um 20 Uhr wieder am Memminger Hühnerberg statt und wird live auf Sprade.tv übertragen.

Für den EV Lindau ist die Saison dagegen beendet. Die Islanders verloren auch das dritte Spiel der Serie mit 0:6 in Selb - den favoristierten Wölfen gelang der "Sweep".

Samstag, 27. März, 9.30 Uhr: Oberligisten aus der Region droht Playoff-Aus

Der ECDC Memmingen hat die zweite Partie der Best-of-5-Playoff-Serie gegen die Eisbären Regensburg mit 2:5 verloren. In der Viertelfinalserie führen die Oberpfälzer mit 2:0 und brauchen nur noch einen Sieg für den Einzug in die nächste Runde. Am Memminger Hühnerberg hielten die Indians gegen den haushohen Favoriten gut mit und erspielten sich zahlreiche hochkarätige Chancen. Wie so oft in dieser Saison scheiterte der ECDC aber an seiner mangelnden Chancenverwertung und muss nun am Sonntagabend in Regensburg Spiel drei unbedingt gewinnen.

Auch der EV Lindau liegt nach einem 2:4 gegen die Selber Wölfe in seiner Playoff-Serie mit 0:2 hinten und braucht am Sonntag einen Sieg in Selb, um das Saisonende noch abzuwehren.

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Eishockey: ECDC Memmingen - Eisbären Regensburg, Oberliga-Playoffs am 30.3.2021, Spiel 4

Mittwoch, 24. März, 7.40 Uhr: ECDC Memmingen verliert erstes Playoff-Spiel in Regensburg nur knapp

Duell 1 gegen 9 - die Favoritenrolle im Playoff-Viertelfinale der Eishockey-Oberliga zwischen den Eisbären Regensburg und dem ECDC Memmingen ist klar verteilt. Trotzdem haben sich die Memminger Indians im ersten Spiel der Best-of-5-Serie am Dienstagabend in der Donau Arena mehr als teuer verkauft. Am Ende gewann Regensburg knapp mit 3:2, der ECDC schnupperte aber mehrfach am Ausgleich und lieferte eine starke Partie ab. Die Tore für die Memminger erzielten Christopher Kasten und Lars Grözinger.

Weiter geht es am Freitagabend um 20 Uhr am Memminger Hühnerberg (live auf Sprade.tv) zwischen beiden Mannschaften. Der EV Lindau hat Spiel eins seiner Best-of-5-Serie beim VER Selb mit 1:4 verloren.

Dienstag, 23. März, 16.45 Uhr: Werner Tenschert hört als Trainer der ECDC-Frauen auf

Ein Urgestein des Memminger Eishockeys sagt Servus. Zur neuen Saison ab Herbst wird Trainer Werner Tenschert nicht mehr als Trainer an der Bande der Bundesliga-Frauen des ECDC Memmingen stehen. Was dazu bisher bekannt ist.

Montag, 22. März, 8.45 Uhr: ECDC Memmingen sportlich für Oberliga-Playoffs qualifiziert

Am grünen Tisch stand es bereits fest, nun hat sich der ECDC Memmingen auch sportlich für die Oberliga-Playoffs ab dem morgigen Dienstag qualifiziert. Die Indians gewannen das Rückspiel der Best-of-2-Pre-Playoff-Serie beim EV Lindau mit 5 zu 0. Am Freitag hatten die Islanders in Memmingen mit 4 zu 2 gesiegt. Memmingen holte sich damit die Serie mit dem Gesamtergebnis von 7 zu 4.

Weil Deggendorf und Weiden wegen positiver Corona-Fälle nicht antreten können, ist auch Verlierer Lindau qualifiziert. Der EVL trifft im Viertelfinale ab Dienstag in einer Best-of-5-Serie auf den VER Selb. Der ECDC Memmingen bekommt es als klarer Außenseiter mit den Eisbären Regensburg zu tun. Das erste Spiel steigt am Dienstag in Regensburg, Spiel 2 dann am Freitag ab 20 Uhr in Memmingen.

Samstag, 20. März, 10 Uhr: Indians verlieren gegen Lindau

In den Pre-Playoffs hat der ECDC Memmingen gegen EV Lindau verloren. Beim Memminger Heimspiel stand es am Ende 2:4 für die Islanders. Am Sonntag steht das nächste Spiel der beiden Kontrahenten an.

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Eishockey: ECDC Memmingen - Eisbären Regensburg - Fotos vom Playoff-Viertelfinale am 26.3.2021

Montag, 15. März, 15.50 Uhr: Saison-Abbruch im deutschen Jugend-Eishockey

Die Spielzeiten in den Eishockey-Nachwuchsligen werden alle abgebrochen. Das teilte der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) am Montag "nach reiflicher Überlegung" mit. Bereits seit November 2020 wurde teilweise nicht mehr gespielt. Ein Neustart des Spielbetriebs wäre aufgrund der aktuell geltenden Bestimmungen frühestens vom 5. April an möglich gewesen. Dies genüge nicht, "um eine realistische Aussicht auf eine sportlich wertige Fortsetzung zu haben". Damit wird auch in diesem Jahr wie schon 2020 aufgrund des Coronavirus-Pandemie kein Meister ausgespielt.

Samstag, 13. März 21.10 Uhr: Frauen des ECDC Memmingen verpassen Finale

Die Frauenmannschaft des ECDC Memmingen hat den Sprung ins Finale um die Deutsche Meisterschaft im Frauen-Eishockey verpasst. Die Memmingerinnen unterlagen am Samstagabend in Füssen dem ESC Planegg-Würmtal im Halbfinale mit 2:3 (0:0; 1:3; 1:0). Nun treffen sie am Sonntag ab 11 Uhr im Bundesleistungszentrum in Füssen im Spiel um Platz drei auf den ERC Ingolstadt. Der Tabellenerste der Hauptrunde hatte am Samstagnachmittag im ersten Halbfinale gegen die „Eisbären Juniors“ Berlin, die nach der Hauptrunde Tabellenvierte waren, überraschend den Kürzeren gezogen und mit 1:2 verloren (0:0; 1:1; 0:1). Im Finale stehen sich am Sonntag ab 15 Uhr Berlin und Planegg gegenüber.

Samstag, 6. März, 20 Uhr: Frauen des ECDC Memmingen gewinnen zuhause gegen Berlin

Die Frauen-Mannschaft des ECDC Memmingen trifft am kommenden Samstag ab 19 Uhr in Füssen im Halbfinale um die Deutsche Eishockey-Meisterschaft auf ihren Dauerrivalen aus Planegg. Im anderen Halbfinale stehen sich der ERC Ingolstadt und die „Eisbären Juniors“ aus Berlin gegenüber.

Am letzten Spielwochenende der Hauptrunde gewannen die Frauen des ECDC am frühen Samstagabend zuhause gegen Berlin mit 4:2 (3:0; 0:2; 1:0). Ingolstadt war mit 4:2 beim Tabellenzweiten Planegg erfolgreich und sicherte sich dadurch Platz eins nach der Hauptrunde. Wenn die ECDC-Frauen als Dritte der Hauptrunde am kommenden Samstag ihr Halbfinale gewinnen, stehen sie am Sonntag, 14. März, ab 15 Uhr im Finale. Verlieren sie das Halbfinale, tragen sie am Sonntag ab 11 Uhr das Spiel um Platz drei aus. Im anderen Halbfinale stehen sich der ERC Ingolstadt und die Eisbären Berlin (Vierter) gegenüber. Bei der Finalrunde in Füssen sind keine Zuschauer zugelassen.

Dienstag, 23. Februar, 10.45 Uhr: ESVK holt zwei Punkte gegen Weißwasser

Bis zur 62. Minute dauerte es, ehe Branden Gracel den ESV Kaufbeuren am Montagabend im DEL-2-Heimspiel gegen die Lausitzer Füchse erlöste. Mit seinem Siegtreffer in der Verlängerung beendete er eine packende und schnelle Partie. Dabei begann das Spiel nicht nach dem Geschmack der Joker, denn nach rund sechs Minuten traf Andrew Clark für die Gäste. Während Joker John Lammers (9.) und Sami Blomqvist (14.) am starken Füchse-Goalie Mac Carruth scheiterten, legte Nick Walters für die Lausitzer nach und erzielte das 2:0.

Mit der richtigen Antwort startete Kaufbeuren in den Mittelabschnitt. Branden Gracel verkürzte, doch die Freude währte nicht lange. Erneut in Unterzahl gelang den Gästen durch Rylan Schwartz das 1:3. Weil kurz darauf Weißwasser-Kapitän Brad Ross in die Kühlbox musste, zog Kaufbeuren ein sehenswertes Überzahlspiel auf, das von einem Traumpass von Lammers auf Tobi Wörle garniert wurde – und schon stand es 2:3.

Zwischen der 29. und 31. Minute war Kaufbeuren drückend überlegen, scheiterte aber mehrmals an Carruth. Folgerichtig fiel kurze Zeit später das 3:.3 durch Gracel.

Auch im letzten Drittel war Kaufbeuren dem Siegtor näher als die Füchse. In einer extrem spannenden Schlussphase passierte nichts mehr. Erst in der Verlängerung machte erneut Gracel mit einem wunderschönen Alleingang das 4:3 klar.

Sonntag, 21. Februar, 23.55 Uhr: ECDC Memmingen siegt endlich gegen Passau, EV Füssen chancenlos

Im dritten Aufeinandertreffen mit Aufsteiger Black Hawks Passau hat der ECDC Memmingen seine Aufgabe seriös erledigt und endlich den ersten Sieg eingefahren. Am Hühnerberg gewannen die Indians mit 6:2. Den Grundstein dafür legten sie mit einer 3:0-Führung im ersten Drittel - Pfalzer, Ahlroth und Peter trafen. Nach einer längeren Pause - die Eismaschine war kaputt - machten die Memminger nahtlos weiter: Fitzgerald stellte auf 4:0, Abstreiter ließ den fünften Treffer folgen. Diesmal brachten die Indians auch zwei schnelle Gegentreffer in Unterzahl zu Beginn des dritten Drittels nicht aus dem Konzept. Marvin Schmid machte kurz darauf das halbe Dutzend voll und den verdienten ECDC-Sieg klar.

Auf verlorenem Posten stand dagegen der EV Füssen bei der 0:5-Niederlage beim Spitzenteam Eisbären Regensburg. Laut Statistik kam der EVF im gesamten Spiel nur zu 15 Torschüssen und hatte am Ende deutlich das Nachsehen.

Sonntag, 21. Februar, 23.50 Uhr: ESVK bekommt nach Sieg in Bad Nauheim Sonderlob vom Trainer

Nach zuletzt drei Niederlagen in Serie, darunter ein 1:7 gegen Frankfurt, hat der ESV Kaufbeuren am Samstagabend sein Spiel in Bad Nauheim siegreich gestaltet. Beim 4:3 seien die Spieler „konservativer“ zu Werke gegangen, lobte Trainer Rob Pallin nach dem Match. Geholfen hätten vor allem die zwei schnellen Tore zu Beginn. John Lammers (7.) und Branden Gracel (11.) stellten auf 2:0 – und setzten damit die Hausherren ordentlich unter Druck. Fabian Voit und Joey Lewis trafen im weiteren Spielverlauf, der neue ESVK-Goalie Benedikt Hötzinger rettete den knappen Sieg mit starken Paraden über die Zeit.

Am Montagabend (19.30 Uhr) geht es bereits weiter, dann gasierten die Lausitzer Füchse in Kaufbeuren.

Samstag, 20. Februar, 8 Uhr: ECDC Memmingen mit wichtigem Sieg beim SC Riessersee

Starker Start ins Wochenende für den ECDC Memmingen: In der Eishockey-Oberliga gelang den Indians am Freitagabend ein knapper 1:3-Auswärtserfolg beim Altmeister SC Riessersee. Jannik Herm brachte die Memminger in Garmisch in Führung. Nach dem Ausgleich sorgte Linus Svedlund in Überzahl für die richtige Antwort. Riessersee drückte bis zum Schluss, doch der ECDC präsentierte sich kompakt und konnte sich einmal mehr auf den guten Torhüter Lukas Steinhauer verlassen. Der dritte Memminger Treffer durch Marvin Schmid fiel praktisch mit der Schlusssirene ins verwaiste Garmischer Tor.

Am Sonntag peilen die Indians zuhause die Revanche gegen Passau an (17 Uhr). Der EV Füssen (am Freitag spielfrei) tritt zur selben Zeit in Regensburg an.

Samstag, 20. Februar, 7.50 Uhr: ESVK will in Bad Nauheim endlich wieder punkten

Nach zuletzt drei Niederlagen in Serie steht am Samstagabend für den ESV Kaufbeuren in der DEL 2 ein äußerst wichtiges Auswärtsspiel in Bad Nauheim (19.30 Uhr) an. Wie Trainer Rob Pallin den Weg aus der nächsten kleinen Krise beschreiten will, lesen Sie ausführlich hier.

Freitag, 19. Februar, 9.59 Uhr: Hauptrunden-Endspurt für Allgäuer Oberliga-Eishockey-Teams

Zweimal ist der ECDC Memmingen in der Eishockey-Oberliga an diesem Wochenende im Einsatz. Am Freitagabend reisen die Indians an die Zugspitze. Mit dem SC Riessersee lieferten sich die Memminger in der jüngeren Vergangenheit stets knappe Duelle. Zwei Tage später steht am Sonntag das brisante Heimspiel gegen Passau (17 Uhr, live auf SpradeTV) an. Gegen die Drei-Flüsse-Städter blamierten sich die Waßmiller-Schützlinge in dieser Saison zweimal bis auf die Knochen. Zunächst setzte es beim Aufsteiger eine indiskutable 2:9-Niederlage, vor zwei Wochen dann verspielte der ECDC in den letzten 15 Spielminuten zuhause eine 6:1-Führung und verlor nach einem Total-Blackout mit 6:7. Mit Spannung dürften die Indians-Fans also darauf blicken, wie sich die Mannschaft im dritten Vergleich mit den Black Hawks präsentiert.

Der EV Füssen ist am Wochenende wiederum nur einmal im Einsatz. Äußert schwierig dürfte die Aufgabe am Sonntag bei den Eisbären Regensburg werden. Beim EVF herrscht Niedergeschlagenheit, nachdem die Mannschaft keine Chance mehr auf eine Play-off-Teilnahme in dieser Saison hat.

Freitag, 19. Februar, 09.35 Uhr: ESVK mit herber Klatsche gegen Frankfurt

Das DEL 2-Debüt von Torhüter Benedikt Hötzinger begann Donnerstag denkbar schlecht. Der ESV Kaufbeuren ging zuhause gegen die Löwen Frankfurt mit 1:7 (0:3, 0:1, 1:3) unter. Zunächst musste Hötzinger fast vier Minuten warten, ehe er den ersten Schuss der Gäste parieren durfte. Dann kassierte er in der siebten Minute das 0:1 von Marius Erk. Bald gelang es den Jokern, sich etwas vom Druck der Löwen zu befreien. Sie hatten mehrmals den Ausgleich auf dem Stock. Doch just in dieser Phase kamen die Gäste durch Christian Kretschmann zum 0:2 (18.). Nur ganze fünf Sekunden musste Sami Blomqvist auf die Strafbank, da verwerteten die Löwen erneut durch Erk ihr erstes Überzahlspiel zum 0:3 (19.).

Mit einem guten Powerplay und Pfostentreffer von Blomqvist starteten die Joker ins zweite Drittel. Trotz Rückstand stimmte der Einsatz. Doch als der ESVK gerade eine Unterzahl schadlos überstanden hatte, stand Magnus Eisenmenger frei am langen Pfosten und ließ Hötzinger aus kurzer Entfernung zum 0:4 (33.) keine Chance. Kurz darauf kam Branden Gracel frei zum Schuss, doch fand er in Goalie Bastian Kucis seinen Meister. Unglücklich agierten die Schiedsrichter, als sie übersahen, dass die Gäste mit sieben Feldspielern auf dem Eis waren. Doch hatte das für die gesamte Spielbewertung wenig Relevanz.

Ausgekontert wurden die Joker beim 0:5 von Mike Mieszkowski (44.). Das 1:5 von Julian Eichinger (48.) belohnte zumindest ihre Bemühungen. Doch die Tore zum 1:6 und 1:7 von Eisenmenger und Kretschmann drückten die Überlegenheit der Gäste an diesem Abend auch in Zahlen deutlich aus.

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Eishockey: ECDC Memmingen vs. EV Lindau - Fotos vom Pre-Playoff-Spiel (19.3.21)

Montag, 15. Februar, 12 Uhr: Playoff-Traum des EV Füssen scheint endgültig geplatzt

In der Eishockey-Oberliga setzt es für den EVF die nächste Pleite: 2:6 gegen Höchstadt. Trainer Andreas Becherer findet deutliche Worte. Was er kritisiert, lesen Sie hier.

Sonntag, 14. Februar, 23.55 Uhr: Siegesserie des ESVK reisst in Freiburg

Die Serie ist gerissen: Nach fünf Siegen in Folge unterlag der ESV Kaufbeuren in der DEL 2 am Sonntag beim EHC Freiburg mit 2:3. Das Spiel begann denkbar unglücklich für die Gäste. Nach nur 31 Sekunden brachten Scott Allen die Einheimischen in Führung. Jan Dalgic, der für Max Meier im Tor stand, hatte keine Chance. Danach übernahmen die Joker das Kommando. Aber als Alexander Thiel auf der Strafbank saß, erhöhte Christian Billich auf 2:0.

Im zweiten Drittel dominierten die Kaufbeurer eindeutig und hatten Chancen durch Philipp Krauß oder auch Sami Blomqvist. Mehr als das Anschlusstor durch Tyler Spurgeon in der 38. Minute wollte jedoch nicht gelingen. In der 53. Minute gelang Fabian Voit der längst fällige Ausgleich zum 2:2. Allerdings brachte Andrée Hult nur 31 Sekunden später Freiburg wieder nach vorn. Auch eine Überzahl in den letzten zwei Minuten und die Herausnahme von Dalgic führte nicht mehr zum verdienten Kaufbeurer Ausgleich. Wölfe-Keeper Ben Meisner war einfach nicht mehr zu bezwingen und somit der Freiburger Matchwinner.

Sonntag, 14. Februar, 23.50 Uhr: Niederlagen für Allgäuer Oberliga-Teams

Die Gäste aus Deggendorf markierten in der Oberliga einen schnellen Treffer beim ECDC Memmingen (4.). Doch nur 19 Sekunden später egalisierte Christoph Kasten. Im zweiten Drittel wurde Memmingen deutlich stärker und erspielte sich zahlreiche hochkarätige Chancen. Doch anstatt in Führung zu gehen, kassierten die Hausherren durch einen Doppelschlag von Schembri und Grelinger die Tore zwei und drei (29., 39.). Im letzten Drittel spielten die Indians weiter konsequent auf das Deggendorfer Tor, doch Latte, ein guter Gästetorwart und mangelnde Chancenverwertung wurden wieder zum Spielverderber für den ECDC. Erst kurz vor Ende gelang Marvin Schmid der 2:3-Anschlusstreffer (59.) - der Ausgleich wollte nicht mehr fallen.

Gegen die starken Höchstädter hatte der EV Füssen gestern Abend in der Oberliga keine Chance. Im ersten Abschnitt kamen die Hausherren nach einem Zwei-Tore-Rückstand noch zum Anschlusstreffer durch Marc Sill (16.). Doch anschließend wollte auf Seiten der Gastgeber lange kein Tor mehr fallen. Dagegen gelang Höchstadt vier weitere Treffer. Florian Stauders Tor zum 2:6-Endstand fünf Minuten vor Ende war nicht mal mehr Ergebniskosmetik.

Samstag, 13. Februar: Kaufbeuren besiegt Crimmitschau 5:4 - Memmingen schlägt Peiting 3:2 nach Penaltys

DEL 2: Die Eispiraten Crimmitschau kamen in der DEL 2-Partie am Freitagabend von Beginn an mit viel Geschwindigkeit zu guten Abschlüssen. Am Ende setzte sich der ESV Kaufbeuren aber mit 5:4 (0:1, 2:1, 3:2) durch.

Nach neun Minuten zog Mathieu Lemay auf der linken Seite auf und davon. Seinen Pass zur Mitte verwertete der aufgerückte Verteidiger Dominic Walsh zum 0:1 für die Gäste. Hatte der kanadische Top-Scorer der Eispiraten bei der Führung noch die Vorarbeit geleistet, so traf er in der 25. Minute zum 0:2. Als kurz darauf Denis Pfaffengut bereits seine dritte Strafe absaß, rettete Torhüter Maximilian Meier gegen Carl Hudson mit einer spektakulären Parade. Dann eroberte Tyler Spurgeon in Unterzahl den Puck. Seinen Pass vor dem Tor verwertete Daniel Oppolzer eiskalt zum 1:2-Anschluss (27.). John Lammers nutzte in der Folgeminute eine perfekte Vorarbeit von Tobias Wörle zum 2:2. Noch im zweiten Drittel spielten die Joker für 55 Sekunden in doppelter Überzahl, doch das Tor der Eispiraten war wie vernagelt.

Dafür erwischte der ESVK einen perfekten Start ins letzte Drittel. Erneut lieferte Wörle die Vorarbeit für den 3:2-Führungstreffer von Sami Blomqvist (42.). Doch die Antwort der Gäste ließ nicht lange auf sich warten. Erneut Lemay war für das 3:3 verantwortlich. Nun hatten beide Teams die Visiere hochgeklappt und Philipp Krauß (46.) traf zur neuen Führung der Joker. Mit dem vielleicht schönsten Spielzug des Abends erhöhte Wörle auf 5:3 (54.). In Unterzahl machten es die Joker nach einem groben Schnitzer noch mal spannend: Lukas Vantuch (56.) traf zum 5:4. Doch die Kaufbeurer verteidigten den Vorsprung.

Oberliga Süd: ECDC Memmingen – EC Peiting 3:2 (1:2, 1:0, 0:0, 1:0) - Nach dem 0:2-Rückstand kamen die Indians durch Tore Myles Fitzgerald (20.) und Milan Pfalzer (23.) zurück. Schlussdrittel und Verlängerung boten Hochspannung und viele Chancen auf beiden Seiten - blieben aber torlos. Im Shootout traf Fitzgerald zum Sieg.

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Eishockey in Kaufbeuren: ESVK vs. Frankfurt 1 zu 7

Freitag, 12. Februar: ESVK siegt gegen Lausitz - macht es aber unnötig spannend

Unnötig spannend machte es der ESV Kaufbeuren beim 5:2 (2:1, 1:1, 2:0) am Donnerstagabend im DEL2-Heimspiel gegen die Lausitzer Füchse. Gegen einen Gästekeeper, der Pucks immer wieder unkontrolliert abprallen ließ, hätten die Buron Joker schon im ersten Abschnitt viel mehr Erfolg haben müssen.

Nach 32 Sekunden jedenfalls musste Füchse-Schlussmann Mac Carruth erstmals hinter sich greifen. Er hielt einen Schuss von Branden Gracel nicht fest, der Puck flog zurück und Sami Blomqvist schob die Scheibe über die Linie. Das 2:0 auf dem Schläger hatte Philipp Krauß nach drei Minuten, doch er vergab. Stattdessen war es nach neun Minuten erneut Blomqvist, der traf, nachdem er aus dem Gewühl in der Ecke heraus wunderbar angespielt wurde. Laut offizieller Statistik hatten die Kaufbeurer im Startabschnitt vier Mal so viele Schüsse auf das Tor abgegeben wie der Gegner - trotdem kamen die Füchse noch vor dem ersten Seitenwechsel zum Anschlusstreffer.

Als die Gäste im zweiten Drittel näher am Ausgleich waren als Kaufbeuren am nächsten Tor, bediente Tobias Wörle seinen Sturmpartner Gracel, der zum 3:1 traf (27.). Gut zwei Minuten später ließ ESVK-Torwart Maxi Meier einen Schuss abprallen und verlor in dieser Szene seine Maske. Dadurch irritiert, verhinderte er auch den Treffer zum 2:3 nicht mehr.

Vorentscheidend: 124 Sekunden nach Start des finalen Drittels legte Florian Thomas das 4:2 nach. Hässlich wurde es zum Ende, als Lausitz-Torwart Carruth Kaufbeurens Youngster Krauß tätlich angriff und diesen dabei offenbar heftig am Hals verletzte. Die Schiedsrichter erkannten das Vergehen erst nach minutenlangen Beratungen – für Carruth war das Match sechs Minuten eher als geplant beendet. Eine Sekunde vor Schluss fiel noch das 5:2 durch Tobias Echtler.

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Eishockey: ECDC Memmingen vs. EC Peiting 3:2 n.P.

Freitag, 12. Februar: ECDC Memmingen vor zwei wichtigen Wochenend-Heimspielen

Eishockey-Oberligist ECDC Memmingen hat am Wochenende zwei Heimspiele vor der Brust. Am Freitag empfangen die Indians den EC Peiting am Hühnerberg (20 Uhr). Zwei Tage später ist ab 17 Uhr der Deggendorfer SC zu Gast in der Maustadt. Beide Teams befinden sich im Mittelfeld der Tabelle in direkter Nachbarschaft der Memminger.

Vorrangiges Ziel der Truppe von Trainer Sergej Waßmiller ist es zunächst einmal, das Horror-Drittel vom vergangenen Sonntag vergessen zu machen, als der ECDC gegen Passau nach 6:1-Führung noch 6:7 verlor. „So ein verrücktes Spiel habe ich noch nie erlebt“, sagte Waßmiller. Er sprach von einem „kompletten Blackout der gesamten Mannschaft. Sechs Gegentore in einem Drittel: Das geht nicht.“ Ob es gelingt, den Schalter wieder umzulegen, wird sich gegen Peiting zeigen. Bei den Indians sind mehrere Spieler angeschlagen, Torhüterin Jennifer Harß ist mit dem Frauen-Nationalteam in der Schweiz.

Freitag, 12. Februar: EV Füssen darf (oder muss) die Beine hochlegen

Für die Sportler ist es eine ungewohnte, weil lähmende Situation. Es geht in die entscheidende Phase der Saison. Um alles oder nichts: Play-off-Teilnahme oder Saisonende. Doch genau jetzt sind die Spieler des Eishockey-Oberligisten EV Füssen meist zum Zusehen verdammt: Denn während ihre Konkurrenten noch bis zu elf Spiele absolvieren, müssen die Ostallgäuer die Füße hochlegen. Nur noch ein Spiel pro Wochenende sieht der Terminkalender für sie vor. Diesmal geht es am Kobelhang gegen den Höchstadter EC (Sonntag, 17 Uhr).

Zu tun hat das alles mit einem glücklichen Umstand. Eigentlich. Denn der EV Füssen ist die gesamte Saison über von Corona-Verdachtsfällen und Quarantäne-Maßnahmen verschont geblieben. Während andere Teams zum Teil wochenlang aussetzten, zogen die Schwarz-Gelben eine Partie nach der anderen vor. „Wir wussten ja damals nicht, was uns erwartet“, sagt Becherer.

Montag, 8. Februar: ESVK siegt im DEL-2-Derby gegen Landshut mit 3:2

Nach kurzer Abtastphase fanden der ESV Kaufbeuren am Sonntagabend gut ins Spiel, zeigten dann aber seine altbekannte Powerplay-Schwäche. Obwohl sie in Überzahl spielten, fingen sich die Joker nach gut zehn Minuten einen Konter und mit diesem das 0:1 ein. Ebenfalls ein Turn-over ging dem Ausgleich zwei Minuten später voraus: Flach und eiskalt geschossen vollendete Sami Blomqvist nach Alleingang. Die Joker waren in Folge dominierend und legten in der 15. Minute durch Tyler Spurgeon zum 2:1 nach. Glück hatten die Kaufbeurer, als Torwart Max Meier schon überwunden war, die Verteidigung den Puck aber noch Zentimeter vor der Torlinie aus dem Gefahrenbereich brachte (19.).

Im Mittelabschnitt präsentierten sich die Niederbayern stärker. Sie nutzten einen individuellen Fehler in der neutralen Zone zum Konter. Den Schuss von Robin Palka parierte Meier noch, machtlos war er beim Nachschuss zum 2:2 von Lukas Mühlbauer (30.).

Ein schönes und schnelles Spiel zweier Mannschaften, die beide einen Erfolg verdient hätten, war im Schlussdrittel zu sehen. Zuerst überstand Kaufbeuren dank konzentrierter Leistung eine Unterzahl, dann musste Landshut zwei Minuten mit einem Mann weniger agieren. Vier Sekunden vor Ablauf der Strafe traf Spurgeon nach starkem Zuspiel von John Lammers zum 3:2 (55.). Die letzten 116 Sekunden musste Kaufbeuren in Unterzahl spielen, Landshut brachte zudem einen Extra-Stürmer. Doch irgendwie retteten die Hausherren das Ergebnis über die Zeit.

Montag, 8. Februar: Derby-Sieg für Füssen, Blamage für ECDC Memmingen

Im Mitteldrittel holte sich der EV Füssen den Sieg im Allgäu-Bodensee-Derby beim EV Lindau. Marc Besl glich zum 1:1 aus (25.), Maximilian Dropmann (29.) und Florian Stauder (32.) erhöhten auf 1:3. Im Schlussdrittel kam Lindau noch mal auf 2:3 ran, doch Samuel Payeur traf 28 Sekunden vor Schluss ins leere Tor.

Der ECDC Memmingen hat sich in dieser Saison dagegen zum zweiten Mal bis auf die Knochen gegen die Passau Black Hawks blamiert. Bei der 6:7-Heimniederlage führten die Indians über 41 Minuten lang, obwohl sie einen frühen Gegentreffer (3.) kassiert hatten. Doch Leon Kittel (4.), Jannik Herm (15.), Marvin Schmid (22.), Myles Fitzgerald (23.), Milan Pfalzer (29.) und Lars Grötzinger (31.) schossen sie zu einer 6:1-Führung nach zwei Dritteln. Memmingen dominierte das Spiel bis zu diesem Punkt nach Belieben - doch dann stellten die Indianer das Eishockeyspielen ein. Das letzte Dritte verkam zu einem kollektiven Memminger Blackout. Passau traf innerhalb von 15 Minuten sechsmal zum 6:7-Endstand. Zurück blieben fassungslose Memminger Gesichter.

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Eishockey - DEL 2: ESV Kaufbeuren vs. Lausitzer Füchse am 11.2.2021

Samstag, 6. Februar: ESV Kaufbeuren mit zweitem Sieg in Heilbronn

Zweites Spiel des ESVK in Heilbronn binnen zehn Tagen - zweiter Sieg. Am Freitagabend setzten sich die Joker in der DEL 2 mit 3:1 bei den Falken durch. Bei denen stand mit Luigi Calce und Adam Borzecki ein Übergangs-Trainerduo an der Bande, bis der neue Coach Bill Stewart in Heilbronn eintrifft.

Dem ESVK gelang ein Start nach Maß in die Partie. Die Joker gingen durch Sami Blomqvist schon in der zweiten Minute mit 0:1 in Führung. Der Finne war nach langer Verletzungspause ins Team zurückgekehrt. Nur 86 Sekunden später der Topscorer erneut zur Stelle und traf mit seinem zweiten Torschuss zum 0:2. Danach traf Branden Gracel den Pfosten. In der Folge aber kam Heilbronn besser ins Spiel und zu guten Chancen. In Überzahl gelang den Hausherren in der 15. Spielminute der 1:2-Anschlusstreffer.

Im zweiten Drittel ging es hin und her - beide Torhüter Mathias Nemec (Heilbronn) und Maximilian Meier (ESVK) konnten sich mehrfach auszeichnen. In der 35. Minute gelang Tobias Wörle aber der wichtige Treffer zum 1:3. Wieder hatte Blomqvist mit seinem Assist maßgeblichen Anteil an dem Tor.

Mehrere starke Parade von Goalie Maxi Meier - auch mit Unterstützung der Torlatte - retteten den Sieg der Joker in den letzten 20 Minuten über die Zeit. Heilbronn drückte, kam aber zu keinem weiteren Treffer. Am Sonntag (7.2.) steht für den ESVK um 18 Uhr das Heimspiel gegen den EV Landshut an.

Samstag, 6. Februar: Oberliga - Klatsche für Füssen, Überraschungs-Sieg für Memmingen

In der Eishockey-Oberliga hat der EV Füssen am Freitagabend eine derbe 3:8-Heim-Niederlage gegen Top-Team Starbulls Rosenheim kassiert. Füssen kassierte den ersten Gegentreffer bereits nach 46 Sekunden, danach schlug es regelmäßig hinter Goalie Andreas Jorde ein. Nach 20 Minuten stand es 0:3 - nach dem 0:5 nach etwas über 21 Minuten machte Jorde für Benedikt Hötzinger im Tor Platz. Im Anschluss präsentierte sich der EVF etwas besser: Marc Besl, Maximilian Hops und Sam Payeur brachten die Ostallgäuer bis zur 48. Minute auf 3:6 heran. Doch mit zwei weiteren Toren in den letzten zehn Minuten sorgten die Starbulls für die deftige Heimniederlage der Füssener.

Besser machte es der zweite Allgäuer Oberliga-Vertreter: Dem ECDC Memmingen gelang am Freitagabend ein wichtiger und nicht unbedingt zu erwartender 2:3-Auswärtssieg in Deggendorf. Bei der Truppe um Top-Star Thomas Greilinger brachte Milan Pfalzer die Gäste im zweiten Drittel in Führung, Greilinger selbst glich vor dem Ende der zweiten 20 Minuten aus. Ex-Indianer Tadas Kumeliauskas sorgte im letzten Drittel für die 2:1-Führung der Niederbayern. Doch die Indians zeigten starke Moral. Leon Kittel besorgte den Ausgleich, Myles Fitzgerald drehte das Spiel mit seinem Tor zum 2:3. Danach hatten die Indians noch bange Minuten zu überstehen - doch eine konzentrierte Defensivleistung und eine einmal mehr überragende Torhüterin Jennifer Harß brachten den knappen Sieg über díe Zeit. Harß entschärfte dabei unter anderem eine Mega-Chance, als zwei Deggendorfer alleine mit dem Puck auf sie zuliefen.

Füssen spielt am Sonntag beim Derby in Lindau, Memmingen empfängt Passau (bd. 17 Uhr, live auf Sprade TV).

Samstag, 6. Februar: Memminger Eishockey-Frauen vor kniffliger Aufgabe

Befreit aufspielen können Bundesliga-Frauen des ECDC Memmingen in eigener Halle, wenn die „Mad Dogs“ aus Mannheim ihr zweites Gastspiel am Hühnerberg bestreiten (Sa., 17.15 Uhr). Die Indians-Eishockey-Spielerinnen haben sich bereits die Teilnahme am Endturnier um die deutsche Meisterschaft Mitte März gesichert, während die Gäste dies noch schaffen wollen. „Mannheim hat ziemlich Druck und muss unbedingt gegen uns gewinnen. Ich denke, dass wir uns auf ein sehr körperbetontes Spiel einstellen müssen“, sagt ECDC-Coach Werner Tenschert.

Mittwoch, 3. Februar: ESVK mit Befreiungsschlag gegen Bad Nauheim

Obwohl ESVK-Trainer Rob Pallin am Dienstagabend im Heimspiel gegen Bad Nauheim auf viele Leistungsträger verzichten musste, gelang den Kaufbeurern ein wichtiger 3:2-Sieg. Wer alles fehlte und wie das enge Spiel ablief, lesen Sie hier.

Mittwoch, 3. Februar: Fitzgerald und Harß führen Indians zu Penaltysieg in Peiting

Ein hartes Duell lieferte der ECDC Memmingen am Dienstagabend in der Oberliga-Partie in Peiting ab. Die Indians fielen zwar früh (5.) zurück, Marvin Schmid glich jedoch im Alleingang vor Ablauf des Startdrittels aus (18.). Nachdem es erneut zweimal im Memminger Tor zum 3:1 einschlug (28. und 34.), stellten Christopher Kasten (34.) und Myles Fitzgerald (38.) schnell wieder auf 3:3. Ähnlich im letzten Drittel: Peiting ging erneut 4:3 in Führung (46.) und und Linus Svedlund glich aus (52.). Im Shootout traf Fitzgerald für Memmingen zum Sieg, Jennifer Harß konnte einmal mehr im Tor der Indians überzeugen.

Der EV Füssen hatte kein Spiel am Dienstagabend.

Montag, 1. Februar: ESVK verliert Duell gegen Ex-Trainer Brockmann und Dresden

Frust beim ESV Kaufbeuren: Bei der 1:4-Heimniederlage gegen Tabellen-Nachbarn Dresden standen die Joker am Sonntagabend auf verlorenem Posten. Das Wiedersehen mit dem langjährigen Coach Andreas Brockmann, jetzt Trainer bei den Eislöwen, machte so nur wenig Freude. Wie das Spiel genau lief, erfahren Sie hier.

Montag, 1. Februar: Füssen siegt im Allgäu-Franken-Duell, Memmingen verliert

Im Oberliga-Heimspiel gegen die Höchstadt Alligators lag der EV Füssen am Sonntagabend nach dem ersten Drittel nach einem Treffer von Anton Seewald mit 0:1 (14.) zurück. Es dauerte bis zur Mitte des zweiten Abschnitts, ehe Marco Deubler zum 1:1 (29.) ausglich. Florian Stauder erhöhte noch vor der Pause auf 2:1 (40.) für den EVF. Diesen Vorsprung verteidigten die Gastgeber gegen den Tabellenvierten. Mit dem 3:1 erzielte Samuel Payeur (59.) den verdienten Endstand.

Der ECDC Memmingen kassierte schnell das erste Tor des Tabellenersten Selb (5.). Dabei blieb es jedoch nicht, denn die Wölfe erhöhten auf 3:0 im ersten Abschnitt (16., 18.). Im zweiten Drittel hielten die Gäste aus Memmingen gut mit, ein Treffer wollte nicht mehr fallen. Auch im letzten Durchgang kämpften die Indians. Kurz vor Spielende trafen schließlich Nicholas Miglio (57.) und Landon Gare (59.) zum 5:0 für die Selber Wölfe.

Sonntag, 31. Januar: Meisterschaftsrennen - ECDC-Frauen bei Bundesliga-Endrunde dabei

Die Frauen-Mannschaft des ECDC Memmingen ist beim Finalturnier um die Deutsche Eishockey-Meisterschaft dabei. Mit zwei Siegen gegen die Kölner Haie und gleichzeitig den beiden Niederlagen der „Mad Dogs“ Mannheim gegen Ingolstadt ist den Indianerinnen die Qualifikation nicht mehr zu nehmen. Wie es nun weitergeht, erfahren Sie hier.

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Eishockey-Oberliga: ECDC Memmingen Indians vs. Passau Black Hawks

Samstag, 30. Januar: Eishockey-Oberliga: Füssen siegt in Weiden

Füssen ging am Freitagabend durch Marc Besl (9.) in Führung und Lubos Velebny (32., in Unterzahl) legte nach. Zwar gelang Weiden bis zur 42. Minute der Ausgleich. Doch Marco Deubler (46.) und Florian Simon nur eine Minute später stellten auf 4:2 für Füssen. Am Sieg der Allgäuer änderte auch ein Unterzahltor der Gastgeber fünf Minuten vor Schluss nichts.

Samstag, 30. Januar: Eishockey-Oberliga: ECDC Memmingen verliert gegen Starbulls Rosenheim

Bereits nach gut vier Minuten lag Memmingen 0:2 zurück. Zwar traf Antti-Jussi Miettinen zum Anschluss (12.), doch stellte Rosenheim noch im ersten Drittel den alten Abstand wieder her (17.). Auch Leon Abstreiters Tor im zweiten Spielabschnitt zum 2:3 (31.), brachte die Indians nicht auf die Siegerstraße. Zum kompletten Spielbericht geht's hier.

Samstag, 30. Januar: DEL2 - ESV Kaufbeuren unterliegt Bietigheim

Der ESVK erwischte Freitagabend einen schlechten Start. Riley Sheen traf bereits in der dritten Minute für Bietigheim. Doch konnte Branden Gracel (6.) ausgleichen. Kaufbeuren erarbeitete sich nun mehr Spielanteile und Max Lukes (17.) war nach einem gewonnenen Bully mit einem Handgelenkschuss zur 2:1-Führung erfolgreich. Im Mitteldrittel bediente John Lammers hinter dem Tor stehend Tyler Spurgeon und der ließ sich nicht zweimal zum 3:1 bitten. Doch der ESVK versäumte es nun den leicht angeschlagenen Gegner weiter kompromisslos zu bearbeiten. So kamen die Steelers mit der Zeit besser ins Spiel zurück. Zunächst verhinderte noch die Torlatte den Anschlusstreffer, doch in der 31. Minute war dann Tim Schüle mit dem 2:3 erfolgreich. Torhüter Max Meier und erneut dem Torgestänge war es zu verdanken, dass Bietigheim noch nicht zum Ausgleich gekommen war.

Beim Spiel vier gegen vier traf dann Norman Hauner (37.) zum 3:3. Dieser Spielstand ging in Ordnung. Kurz vor der zweiten Pause wurde Tyler Spurgeon noch auf die Reise geschickt, doch konnte er seinen Alleingang nicht im Tor unterbringen. Gerade einmal 36 Sekunden waren im letzten Drittel gespielt da war erneut Hauner vor dem Tor zur Stelle - 4:3 für Bietigheim. Während die Steelers kurz darauf das fünfte Tor auf dem Schläger hatten, schlugen die Joker eiskalt mit dem 4:4-Ausgleich (45.) von Markus Schweiger zurück. Die Joker hatten dann zwei Großchancen, doch der Treffer fiel auf der anderen Seite, erneut durch Hauner (57.). Riley Sheen brachte den Puck 36 Sekunden vor Schluss zum 6:4-Endstand für Bietigheim im leeren Tor unter.

Freitag, 29. Januar: Greiss kassiert mit Detroit vier Pleiten

Vier weitere Niederlagen mit seinem neuen Klub Detroit Red Wings hat Nationaltorhüter Thomas Greiss in der nordamerikanischen Profiliga NHL einstecken müssen. Beim Vorjahres-Finalisten Dallas Stars unterlagen die Red Wings in der Nacht zum Freitag mit 3:7. Der Füssener Greiss ersetze beim Stand von 1:3 vor dem letzten Drittel Red-Wings-Goalie Jonathan Bernier - musste aber in den letzten 20 Minuten noch vier Gegentreffer schlucken.

Das erste Spiel in Texas hatte Detroit nach Verlängerung mit 1:2 verloren. Den entscheidenden Treffer markierte Jason Dickinson, der die Scheibe wuchtig unter die Latte knallte (62.). Für Greiss gab es dabei nichts zu halten. Insgesamt zeigte der Füssener 20 Saves und hatte eine Fangquote von 90,9 Prozent. Zuvor hatte Detroit zweimal gegen Chicago verloren. Beim 2:6 stand Bernier zwischen den Pfosten, beim 1:4 parierte Greiss 24 Schüsse.

Freitag, 29. Januar: ESVK vor kniffligen Aufgaben und einem Wiedersehen

Die Partie bei den Bietigheim Steelers hat der ESV Kaufbeuren am Freitagabend in der DEL 2 (20 Uhr) vor der Brust. Die Württemberger liegen aktuell zehn Punkte vor dem ESVK auf Platz sechs der Zweitliga-Tabelle.

Am Sonntag kommt es dann zum Wiedersehen mit Ex-Trainer Andreas Brockmann in Kaufbeuren. Brockmann steht inzwischen in Dresden hinter der Bande und gastiert mit den Eislöwen am Sonntag (18 Uhr) in Kaufbeuren. Wie er über die Rückkehr an die alte Wirkunsstätte denkt, lesen Sie exklusiv hier.

Donnerstag, 28. Januar, Letzte Chance für EV Füssen - auch Memmingen braucht Punkte

Eishockey-Oberligist ECDC Memmingen erwartet am Freitag die drittplatzierten Starbulls aus Rosenheim. Gegen das Spitzenteam benötigen die Indians als Neunter eine starke Teamleistung, um sich Hoffnung auf Punkte machen zu können und den Platz unter den ersten Zehn abzusichern. Die Starbulls haben zuletzt Spitzenreiter Selb mit 3:1 geschlagen. Bei den Wölfen muss der ECDC am Sonntag ran. Das größte Fragezeichen im Team von Trainer Sergej Waßmiller ist noch immer die Torhüterposition: Joey Vollmer wird den Indians noch mehrere Spiele fehlen. Ob Lukas Steinhauer am Freitag gegen sein früheres Team schon wieder einsatzfähig ist, war am Donnerstag noch unklar.

Mit frischen Kräften will der EV Füssen seine wohl letzte Chance auf Platz zehn und damit die Pre-Play-offs wahren. Die U 17-Nationalspieler Leon van der Linde und Philipp Bidoul sowie Maximilian Hops (18) waren in dieser Saison schon für den ESV Kaufbeuren in der DEL2 aktiv. Zudem soll Brad Miller voraussichtlich seine ersten Ligaspiele seit zehn Monaten bestreiten. Die Aufgaben, die auf das Team von Trainer Andreas Becherer nach elf Niederlagen in Folge warten, sind allerdings alles andere als leicht: Am Freitag geht es für den EVF zum aktuell Zehnten nach Weiden, am Sonntag kommt mit Höchstadt die „Mannschaft der Stunde“ nach Füssen.

Donnerstag, 28. Januar: Eishockey-Länderspiele gegen die Schweiz abgesagt

Eishockey-Bundestrainer Toni Söderholm wird voraussichtlich erst wieder in der WM-Vorbereitung im April Länderspiele mit dem deutschen Nationalteam bestreiten. Die beiden für den 10. und 11. Februar geplanten Testpartien in Füssen gegen die Schweiz sind aufgrund der Corona-Krise abgesagt worden, wie der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) am Donnerstag mitteilte. Anders als in den vergangenen Jahren sollte bei dieser Februar-Maßnahme aufgrund der "Unwägbarkeiten in der Corona-Pandemie" diesmal nicht das Perspektivteam, sondern ein Nationalteam antreten.

"Es ist schade, aber wir akzeptieren die Situation so wie sie ist und werden an den Plänen für die WM-Vorbereitung arbeiten", sagte Söderholm: "Wir müssen unser Scouting jetzt noch weiter intensivieren und alles ausschöpfen, was in dem Bereich möglich ist."

Die nächsten Länderspiele im Vorfeld der Weltmeisterschaft, die Ende Mai beginnen soll, sind für April geplant. Der Finne Söderholm hatte coronabedingt das Nationalteam zuletzt beim Deutschland Cup 2019 betreut, für den Deutschland Cup 2020 war er aufgrund eines positiven Corona-Tests ausgefallen.

Mittwoch, 27. Januar: ESV Kaufbeuren siegt im DEL-2-Kellerduell in Heilbronn

Das war wichtig! Mit 6:3 hat der ESVK am Dienstagabend das Kellerduell der DEL2 bei den Heilbronner Falken gewonnen. Die ersten Minuten Spiels gehörten Heilbronn. In dieser Phase war der 21-jährige Maximilian Meier im Tor der beste Mann des ESV Kaufbeuren. Das 1:0 in Unterzahl durch Bryce Gervais (5. Minute) konnte aber auch er nicht verhindern. Danach hätten die Falken nachlegen können, taten es aber nicht. Kaufbeurens Offensivspiel fand bis dahin gar nicht statt. Erst in der achten Minute kam in Überzahl der erste Schuss auf das Tor. Als dann noch ein Heilbronner in die Kühlbox musste, nutzte John Lammers das doppelte Powerplay zum 1: 1. Nun gestaltete sich die Partie ausgeglichener. Beim 2:1 umkurvte Fabian Voit das Tor und legte auf den frei stehenden Phillipp Krauß zurück, der einschob.

Kaufbeuren startete deutlich frischer ins Mitteldrittel. Dennoch gerieten die Joker in doppelte Unterzahl, in der Heilbronn jedoch nichts zustande brachte. Beim 3:1 ging ein Distanzschuss von Sören Sturm glatt durch (31.). Dann jedoch meldeten sich die Falken mit einem Doppelschlag zurück: In doppelter Überzahl traf zuerst Aron-Sandor Reisz (34.), bevor Justin Kirsch (35.) im einfachen Powerplay zum 3:3 nachlegte. Es blieb skurril. Wieder hatte Kaufbeuren zwei Spieler mehr auf dem Eis und Tyler Spurgeon (37.) traf zwei Sekunden vor Ablauf des doppelten Powerplays. Phillipp Krauß legte eine Minute später noch von der blauen Linie zum 5:3 aus Kaufbeurer Sicht nach.

Im Schlussdrittel dominierte Kaufbeuren weiter. Eine kurze Unterbrechung gab es, als Julian Eichinger die Scheibe ins Gesicht bekam. Doch er konnte schon bald auf das Eis zurückkehren. Kurz darauf (43.) vertändelte Heilbronn die Scheibe, Kaufbeuren spielte einmal quer und Max Lukes traf zum 6:3. Auch wenn Heilbronn mit dem Mut der Verzweiflung dagegen hielt, blieb es dabei.

Montag, 25. Januar: ESVK zieht knapp in Bayreuth den Kürzeren

Der ESV Kaufbeuren hat in der DEL 2 auch seine zweite Wochenendpartie verloren. Den formstarken Bayreuth Tigers mussten sich die Joker am Sonntagabend knapp geschlagen geben.

Die Buronstädter erwischten einen denkbar ungünstigen Start. In Unterzahl fühlte sich niemand für Bayreuths Offensivverteidiger Kurt Davis zuständig, der bereits in der fünften Minute zum 1: 0 für die Tigers traf. Doch während die Bayreuther nach der Führung in Passivität verfielen, zogen die Kaufbeurer das Tempo an und erspielten sich ab der zehnten Minute klare Vorteile. Branden Gracel (15.) und Tobias Wörle (18.) nach exzellenter Vorarbeit von John Lammers belohnten die Gäste mit der verdienten 2:1-Führung.

Mit unnötigen Strafzeiten warf sich der ESVK im Mitteldrittel jedoch selbst aus der Bahn. Ivan Kolozvary (24.) und Davis nur 53 Sekunden später brachten die Tigers wieder in Front.

Moritz Schug erhöhte für Bayreuth auf 4:2 (42.). Das Spiel schien gelaufen. Doch der starke Lammers ließ den ESVK mit seinem Treffer in Überzahl noch einmal hoffen (45.). Der Ausgleich gelang jedoch nicht mehr.

Montag, 25. Januar: Jennifer Harß überzeugt in der Männer-Oberliga

Gleich drei Treffer in Folge gingen beim ungefährdeten 4:1-Sieg des ECDC Memmingen am Sonntag auf das Konto von Kanadier Myles Fitzgerald (7., 12. und 28., zwei davon in Überzahl). Nach dem Anschlusstreffer durch Landsbergs Mathias Jeske (35.) machte Jonas Wolter im Schlussdrittel mit dem 4:1 (49.) für die von Verletzungssorgen geplagten Indians alles klar. Weil gleich beide Stammtorhüter ausfielen, kam National-Torhüterin Jennifer Harß zu ihrem ersten Einsatz von Beginn an für den ECDC in der Oberliga. Die 33-Jährige überzeugte dabei auf der ganzen Linie.

Das Frauen-Team des ECDC Memmingen (dunkle Trikots) gewann am Wochenende zweimal gegen die Kölner Haie.
Das Frauen-Team des ECDC Memmingen (dunkle Trikots) gewann am Wochenende zweimal gegen die Kölner Haie.
Bild: Alwin Zwibel

Für den EV Füssen setzte es am Sonntag dagegen die nächste Niederlage. Füssen ging am Sonntag durch einen Treffer von Florian Simon zwar zuerst in Führung (13.). Doch direkt im Gegenzug gelang den Lindau Islanders durch Andreas Farny der Ausgleich. Für die Gastgeber machten im Schlussdrittel Daniel Schwamberger (52.) und Brayden Low (59.) den Sack zu.

Freitag, 22. Januar: ESVK mit 2:6-Pleite gegen Bad Tölz

Enttäuschung beim ESV Kaufbeuren. Die DEL-2-Partie gegen die Tölzer Löwen begann bereits denkbar schlecht. Gerade mal etwas über eineinhalb Minuten waren gespielt, als es das erste Mal hinter Goalie Maxi Meier einschlug. John Lammers konnte in der siebten Minute zwar ausgleichen, doch fast postwendend sorgte Reid Gardiner für die neuerliche Tölzer Führung.

Das zweite Drittel gestaltete sich ausgeglichen - Lubor Dibelka baute die Löwen-Führung aus, kurz vor der Pause brachte Tyler Spurgeon die Joker wieder heran und sorgte für Hoffnung bei den Allgäuern vor dem letzten Drittel.

Doch wiederum Gardiner besorgte nach 49 Minuten die neuerliche Zwei-Tore-Führung der Oberbayern. Als Marco Pfleger gut zwei Minuten vor Schluss zum 2:5 traf, war die Endscheidung endgültig gefallen. Dibelka machte 18 Sekunden vor Schluss das halbe Dutzend voll und sorgte für den 2:6-Endstand.

Am Sonntag tritt der ESVK in Bayreuth (17 Uhr) an.

Freitag, 22. Januar: Hängende Köpfe bei Allgäuer Oberligisten

Der EV Füssen und der ECDC Memmingen stecken weiter in der Krise. Am Freitagabend gab es für die beiden Allgäuer Oberliga-Teams nichts zu holen. Der EV Füssen kassierte bei der 3:6-Heimniederlage gegen den SC Riessersee die zehnte Pleite in Folge. Füssen verkaufte sich durchaus ordentlich - kurz vor Ende keimte durch einen Doppelschlag von Payeur und Höfler Hoffnung auf. Vor allem in diesem letzten Drittel schnürten die Ostallgäuer die Oberbayern teilweise im eigenen Drittel ein. Doch der Empty-Net-Treffer durch Luca Allavena in der Schlussminute besiegelte den Garmischer Sieg endgültig.

Mit leeren Händen kehren die Memminger Indians aus der Donau-Arena Regensburg zurück. Kapitän Daniel Huhn egalisierte den 0:1-Rückstand kurz nach Beginn des zweiten Drittels. Dann aber ging es dahin: Innerhalb von knapp vier Minuten stellte der Spitzenreiter unter anderem durch die Routiniers Peter Flache und Andreas Geigenmüller auf 4:1. Für Memmingens Goalie Lukas Steinhauer war der Abend beendet, er machte für Jennifer Harß Platz, die ihr Oberliga-Debüt für den ECDC feierte. Kurz vor Drittelende musste auch sie den fünften Eisbären-Treffer hinnehmen. Nach dem sechsten Regensburger Treffer im letzten Abschnitt traf wenige Sekunden vor Ende noch Niki Meier zur Memminger Ergebniskosmetik.

Der ECDC trifft am Sonntag zuhause auf Tabellenschlusslicht Landsberg, Füssen muss in Lindau ran (bd. 17 Uhr, live auf SpradeTV)

Freitag, 22. Januar: ESVK will weiter punkten - Maximilian Meier wieder im Tor?

Mit zuletzt zwei Siegen hat Eishockey-Zweitligist ESV Kaufbeuren in die Spur gefunden. Dem 1:0 in Weißwasser ließen die Joker am Dienstag den 5:4-Overtime-Erfolg gegen die Löwen Frankfurt folgen. Am Wochenende geht es für den ESVK mit dem Heimspiel gegen die Tölzer Löwen (Freitag, 19.30 Uhr) und bei den Bayreuth Tigers (Sonntag, 17 Uhr) weiter.

Möglicherweise absolviert Maxi Meier dann seine DEL2-Spiele drei und vier für die Joker. Der 21-Jährige, der erst am vergangenen Wochenende sein Debüt in der zweithöchsten deutschen Liga gegeben hatte, stand auch gegen die Löwen Frankfurt auf dem Eis.

Freitag, 22. Januar: Hohe Hürden für Oberliga-Teams Füssen und Memmingen

Ihre Pleiten-Serien beenden wollen die Eishockey-Oberligisten EV Füssen und ECDC Memmingen. Dabei wartet auf die verletzungsgeplagten Indians (Platz 10) nach zwei Heimniederlagen der amtierende Meister Regensburg (Freitag). Etwas einfacher dürfte es am Sonntag im Heimspiel gegen Schlusslicht Landsberg werden.

Nach neun Niederlagen mit dem Rücken zur Wand und vor kniffligen Aufgaben steht der Vorletzte EV Füssen. Dem Heimspiel gegen Riessersee (Platz 4) folgt das Derby beim EV Lindau.

Mittwoch, 20. Januar: Unglücklicher Start für NHL-Torwart Thomas Greiss in Detroit

Unglücklich ist Eishockey-Nationaltorhüter Thomas Greiss aus Füssen in die neue Saison der nordamerikanische Profiliga NHL gestartet. Der 34-Jährige kassierte als neuer Schlussmann der Detroit Red Wings eine 0:3 (0: 1, 0: 0, 0: 2)-Heimniederlage gegen die Carolina Hurricanes. Dabei zeigte Greiss mit 40 Paraden trotzdem eine ordentliche Leistung. Beim zweiten Spiel gegen die Hurricanes (4:2 für Detroit) erhielt Greiss’ Torhüter-Kollege Jonathan Bernier seinen ersten Einsatz der Saison für die Red Wings. Auch in dieser Woche dasselbe Bild: Bei der 2:3-Heimniederlage gegen Columbus am Montag hütete Greiss das Red-Wings-Tor, bei 3:2-Sieg nach Verlängerung heute Nacht stand wieder Bernier im Kasten des Original-Six-Teams.

Montag, 18. Januar: ESVK feiert ersten Sieg des Jahres 2021

Der ESV Kaufbeuren bot bei den Lausitzer Füchsen trotz großer personeller Nöte einen couragierten Auswärtsauftritt und holte sich mit einem 1:0-Sieg verdient die drei Punkte. Für den Verletzten Jan Dalgic nahm Maximilian Meier den Platz zwischen den Pfosten ein. Und weil neben Sami Blomqvist auch John Lammers passen musste, spielten die Allgäuer nur mit zwei Kontingentcracks.

Im ersten Drittel neutralisierten sich beide Teams weitestgehend. Während die Gastgeber es offensiv versuchten, standen die Joker defensiv sicher und ließen nur wenig zu. Aber die schnellen Vorstöße hatten es in sich. Tobias Wörle (2.) und Branden Gracel (11.) hatten Top-Chancen. Die Füchse kamen nur in ihrer ersten Überzahl zu guten Möglichkeiten, unter anderem mit einem Pfostentreffer (9.).

Den Mittelabschnitt gestalteten die Kaufbeurer überlegen. Max Lukes war es, der nicht nur zum 1:0 traf. Alleine er hätte die Pallin-Schützlinge auf die Siegerstraße schießen müssen (23., 36., 38.). So jedoch blieb der Vorsprung der knappste aller denkbaren, den die Allgäuer aber bis zur Schlusssirene aufopferungsvoll verteidigten. Und was doch durchkam, parierte Torhüter Meier, der sich seinen Shutout mehr als nur verdiente.

Montag, 18. Januar: Neunte Füssener Oberliga-Pleite in Folge

Beängstigende Züge nimmt die Niederlagenserie des Eishockey-Oberligisten EV Füssen an, der – allerdings stark ersatzgeschwächt – beim SC Riessersee (1:2) und beim EC Peiting (0:5) , die Pleiten Nummer acht und neun in Folge kassierte.

Samstag, 16. Januar: ESVK unterliegt am Geburtstag Ravensburg

Zum 75. Jubiläum des ESV Kaufbeuren hinterließ Ravensburg am Freitagabend keine Geschenke - die Joker verloren das Spiel mit 1:4. Es war ein intensiver Beginn beider Mannschaften. In Überzahl bekam Julian Eichinger den Puck an der blauen Linie. Sein Schuss landete im Tor, auch weil Towerstars-Torwart Jonas Langmann von Spielern vor ihm irritiert wurde (10.). Auch das erste Überzahlspiel der Oberschwaben überstand der ESVK.

Im zweiten Drittel nahm die Partie nach 27 Minuten Fahrt auf. Im Powerplay führte eine schöne Kombination des ESVK nicht zum Erfolg. Gleich darauf hatten die Towerstars gute Chancen. Knapp am Ausgleich dran war Kai Hospelt, der frei vor Joker-Keeper Jan Dalgic verzog. Besser machte es Routinier Andreas Driendl, der den zuvor von Dalgic abgeprallten Puck zum Ausgleich unterbrachte (36.).

Mit einem Paukenschlag begann der letzte Abschnitt. 17 Sekunden waren gespielt, als erneut Driendl die Towerstars in Führung brachte (41.). Die Oberschwaben legten nach: Robbie Czarnik erhöhte auf 3:1 (43.). Der ESVK blieb kurz darauf im Powerplay erfolglos. In manchen Situationen fehlte jetzt auch das berühmte Quäntchen Glück. Kaltschnäuziger agierten dagegen die Towerstars, die durch Patrick Seifert den Treffer zum 4:1-Endstand erzielten (55.) Stimmen zum Spiel finden Sie hier.

Samstag, 16. Januar: Derby-Niederlagen für EV Füssen und ECDC Memmingen

Nach der 2:4-Derby-Niederlage gegen den EV Lindau herrscht beim ECDC Memmingen Frust. Lindau ging im ersten Drittel in Führung, obwohl Memmingen mehr vom Spiel hatte. Nach dem Ausgleich zum 1:1 (23.) durch Christopher Kasten waren die Indians am Drücker. Einmal mehr schlugen sie sich durch mangelnde Chancenverwertung und dumme Strafen aber selbst: Lindau zog auf 3:1 davon. Der Anschlusstreffer durch Lars Grötzinger zehn Minuten vor dem Ende brachte nochmals Hoffnung, die durch ein Lindauer Empty-Net-Goal kurz vor Ende zunichte gemacht wurde.

Nichts zu holen gab es in Garmisch für den EV Füssen. Im Mitteldrittel gingen die Gastgeber durch Eetu-Ville Arkiomaa (26.) und Robin Soudek (32.) 2:0 in Führung. Zu spät (58.) kam Florian Höflers Anschlusstreffer nach Vorarbeit von Marc Sill und Samuel Payeur zum 2:1.

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Freitag, 15. Januar: ESVK will sich zum Geburtstag selbst beschenken

Der Plan stand: Pünktlich zum großen Vereinsjubiläum des ESV Kaufbeuren am heutigen Freitag hatte die DEL2 den Jokern ein packendes Derby beschert. Daheim gegen die Rivalen aus Oberschwaben, die Ravensburg Towerstars. Das Spiel findet statt, der 75. Geburtstag wird Thema sein, doch ohne Fans und Choreografie auf den Rängen bleibt der große Aufschlag aus. „Wir hatten natürlich eine Feier geplant, aber die ist derzeit nicht umsetzbar. Trotzdem ist dieser Freitag ein großer Tag für uns“, sagt Thomas Petrich, Gesellschafter der ESVK Spielbetriebs GmbH und Vorstand beim für den Nachwuchs zuständigen Stammverein. Mehr zum ESVK-Geburtstag erfahren Sie hier.

Der ESVK kann – mit Ausnahme der beiden noch länger verletzten Stefan Vajs und Sami Blomqvist – am Wochenende personell vermutlich aus dem Vollen schöpfen.

Freitag, 15. Januar: ECDC Memmingen und EV Füssen nur einmal im Einsatz

Nur ein Spiel haben die Memminger Indians am Wochenende in der Eishockey-Oberliga zu absolvieren. Das hat es aber in sich: Am heutigen Freitag (20 Uhr) ist der EV Lindau zum Derby zu Gast. Die Islanders stehen in der Tabelle zwar hinter dem ECDC, haben aber zuletzt unter anderem gegen Weiden und Rosenheim gewonnen. Die Indians, bei denen wohl Marvin Schmid und Myles Fitzgerald weiter fehlen werden, stehen nach dem missglückten Auftritt gegen Höchstadt unter Druck.

Auch der EV Füssen muss am Wochenende nur einmal antreten: Am Freitagabend geht’s zum Duell der Altmeister gegen den SC Riessersee nach Garmisch. Beide Partien werden ab 20 Uhr im Livestream bei Sprade-TV übertragen.

Mittwoch, 13. Januar: ECDC Memmingen Frauen mit neuem Versuch gegen Bergkamen

Am Wochenende wollen es die Eishockey-Frauen des ECDC Memmingen erneut gegen die Bergkamener Bärinnen versuchen. Die vor zwei Wochen kurzfristig abgesagten Spiele in der Frauen-Bundesliga sollen am Samstag (17.15 Uhr) und Sonntag (12.15 Uhr) nachgeholt werden.

Ursprünglich waren die Partien für das erste Wochenende 2021 angesetzt, doch Bergkamen hatte aufgrund zweier Corona-Verdachtsfälle am Neujahrstag abgesagt. Für die Spiele in der Memminger Eissporthalle sind nach wie vor keine Zuschauer zugelassen. Unter www.thefan.fm/memmingen bieten die Indians an beiden Tagen einen kostenlosen Livestream an.

Mit 29 Punkten liegen die Indians-Mädels derzeit auf dem dritten Platz in der Bundesliga-Tabelle, punktgleich mit dem Zweiten Planegg.

Mittwoch, 13. Januar: Eishockey-Saison für ESC Kempten und den ESV Buchloe endgültig beendet

Jetzt ist auch die letzte Hoffnung dahin. Am heutigen Mittwoch haben die Allgäuer Bayernligisten ESC Kempten und ESV Buchloe bekanntgegben, dass sie im Corona-Winter mit allen Mannschaften nicht aufs Eis zurückkehren werden. Das Eis in der Kemptener Eishalle ist bereits abgetaut, auch in Buchloe streicht man die Segel.

Bis zuletzt hatte man gehofft, wenigstens die Nachwuchsmannschaften nochmals in den Trainingsbetrieb schicken zu können. Die aktuellen Entwicklungen der Corona-Pandemie-Lage und die erneute Verlängerung des Lockdowns machen dem aber einen Strich durch die Rechnung.

Wie man beim ESC Kempten darauf reagiert, erfahren Sie hier. Und was die Verantwortlichen in Buchloe sagen und ob ESVB-Dauerkartenbesitzer ihr Geld zurückbekommen, sehen Sie hier.

Montag, 11. Januar: Niederlagen für Allgäuer Oberliga-Teams EV Füssen und ECDC Memmingen

Der EV Füssen durchlebt in der Eishockey-Oberliga weiter eine Durststrecke. Auch am Sonntagabend gab es bei der 2:6-Heimniederlage gegen Spitzenteam Rosenheim keine Punkte für den EVF. Es war die sechste Niederlage in Folge für das Team von Trainer Andreas Becherer. Am Freitag geht es für die Ostallgäuer zum Derby nach Garmisch.

Nach zwei Siegen unter der Woche hat der ECDC Memmingen am Sonntag einen Rückschlag hinnehmen müssen: Gegen Höchstadt setze es eine unnötige 4:7-Heimniederlage. Memmingen vergab dabei eine mehrmalige Führung und kassierte zu viele Strafen, die die Gäste konsequent ausnutzen.

Hier die Bildergalerie zum Spiel von Siegfried Rebhan:

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Montag, 11. Januar: Bundesliga-Frauen des ECDC Memmingen mit Sieg und Niederlage gegen Planegg

Auf der Jagd nach dem bereits enteilten Tabellenführer ERC Ingolstadt haben sich in der ersten Frauen-Bundesliga die Verfolger ECDC Memmingen und ESC Planegg-Würmtal gegenseitig die Punkte weggenommen. Die Allgäuerinnen siegten am Samstag in Planegg mit 2: 1 in der letzten Sekunde der Verlängerung, mussten am Sonntag dann aber eine 0: 2-Heimniederlage auf eigenem Eis hinnehmen.

Die langjährigen Rivalen um die Meisterschaft liegen damit punktgleich auf den Tabellenplätzen zwei und drei, Planegg hat aber drei Spiele weniger auf dem Konto.

Hier geht es zum ersten Teil des Eishockey-Newsblogs der Allgäuer Zeitung mit den Meldungen bis Ende 2020.