Biathlon-WM in Slownien

Deutsche Biathleten im WM-Sprint historisch schlecht - Peiffer auf Platz 36

Olympiasieger Arnd Peiffer belegte als bester deutscher Athlet Platz 36. Sein Kollege Erik Lesser (im Bild zu sehen) schaffte es nur auf Platz 66 bei der Biathlon-WM in Slowenien.

Olympiasieger Arnd Peiffer belegte als bester deutscher Athlet Platz 36. Sein Kollege Erik Lesser (im Bild zu sehen) schaffte es nur auf Platz 66 bei der Biathlon-WM in Slowenien.

Bild: Sven Hoppe, dpa

Olympiasieger Arnd Peiffer belegte als bester deutscher Athlet Platz 36. Sein Kollege Erik Lesser (im Bild zu sehen) schaffte es nur auf Platz 66 bei der Biathlon-WM in Slowenien.

Bild: Sven Hoppe, dpa

Die deutschen Biathleten haben bei der WM in Slowenien das schlechteste Ergebnis ihrer Geschichte eingefahren.
12.02.2021 | Stand: 16:47 Uhr

Die deutschen Biathleten haben bei der WM in Slowenien ein historisches Debakel erlebt und das schlechteste Sprint-Ergebnis ihrer Geschichte eingefahren.

Nur Platz 36 für den deutsche Athleten Pfeiffer

Beim Sieg des Schweden Martin Ponsiluoma schaffte es Olympiasieger Arnd Peiffer am Freitag auf der Pokljuka nur auf den enttäuschenden 36. Platz. Der 33-Jährige aus dem Harz leistete sich zwei Schießfehler und hatte im Ziel nach zehn Kilometern 1:37,2 Minuten Rückstand. Damit gibt es auch im Verfolgungsrennen am Sonntag kaum noch deutsche Medaillenchancen.

Platz zwei belegte der genau wie Ponsiluoma fehlerfrei gebliebene Franzose Simon Desthieux aus Frankreich. Trotz einer Strafrunde schaffte es in Emilien Jacquelin ein zweiter Franzose als Dritter auch noch auf das Podest. Zweitbester Deutscher wurde Ex-Weltmeister Benedikt Doll (4 Fehler) auf Rang 39, Johannes Kühn (4) wurde 45. und Erik Lesser (2) verpasste als 66. sogar die Qualifikation für das Jagdrennen der besten 60.

Der Druck auf die deutschen Skijäger steigt

Nach dem verkorksten Rennen in der Mixedstaffel, bei der das deutsche Quartett am Mittwoch zum Auftakt nur Platz sieben belegt hatte, steigt der Druck auf die Skijäger. Die nächste Möglichkeit zur Besserung haben die Frauen um Franziska Preuß und Denise Herrmann am Samstag (14.30 Uhr/ARD und Eurosport) im Sprint über 7,5 Kilometer.

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